16.08.2013, 1459 Zeichen
Die Eurozone hat sich im zweiten Quartal endlich aus der längsten Rezession der letzten 40 Jahre befreit, in Summe wurde ein Wachstum von 0,3 % erreicht. Auch das Verbrauchervertrauen und die Einzelhandelsumsätze zeigen Erholungstendenzen. Wenn auch die Mehrzahl der Analysten darauf hinweist, dass es für eine endgültige Entwarnung in Bezug auf die Eurozone definitiv zu früh ist, so steht doch für den Moment die Freude über die geschaffte Wende im Vordergrund. Nach der langen Durststrecke kommt damit auch für europäische Aktien mehr Optimismus auf. Sie wurden im Zuge der Euro Schuldenkrise in den letzten Jahren oft unabhängig von ihren Fundamentaldaten abgestraft. Das hat in manchen Fällen zu sehr großen Bewertungsabschlägen geführt, die einige Marktteilnehmer bereits für übertrieben halten. Dazu kommen oftmals hohe Dividendenrenditen sowie die Tatsache, dass es gerade in Europa viele börsennotierte Konsumwerte im Luxussegment gibt, die vom Aufstieg der internationalen Mittelschicht (Schwellenländer!) besonders stark profitieren. Natürlich gibt es auch weiterhin spezifische Risken. Die Eurozone hat sicher noch nicht alle strukturellen Probleme gelöst, und es wird wohl mehr als ein paar positive Datensätze brauchen, um internationale Anleger in großer Zahl zurückzuholen. Statt dessen ist wohl eher damit zu rechnen, dass europäische Aktien vor allem dann profitieren, wenn der Risikoappetit der Anleger generell zunimmt.
( Monika Rosen)
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