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06.09.2013, 2413 Zeichen

Die Konstellation vor der Wahl 2013 ist für den "an Österreich denkenden" Bürger fürchterlich. Nein, man will keine Neuauflage von rot-schwarz und schon gar nicht eine Neuauflage von schwarz-blau oder - noch schlimmer -  ein rot-grünes Pilotprojekt. 

Ich persönlich glaube daran, dass Stronach den Königsmacher spielen wird. Und zwar für eine der o.a. Varianten. Ich glaube auch, dass ihm egal ist, welche Variante er unterstützt. Er will in die Regierung.

Die grosse Koalition macht brutale Klientelpolitik und hat damit viele Wähler hinter sich. Mobilisiert wird über Massenmedien. Christian Ortner führte in seinem Buch Prolokratie (ein gescheites Buch, 10 Seiten Leseprobe hier) aus, dass man ev. die Stimmen der Bürger unterschiedlich werten könne. Wer schmarotzt oder vom System profitiert, erhält eine Stimme, wer netto einzahlt in den Topf, hat zwei Stimmen. Wird nicht machbar sein.

Meine Idee: Jeder Wahlberechtige (sch.... aufs Gendern, hilfe!) hat zwei Stimmen. Und zwar eine klassische ("diese Partei wähle ich") und eine Negativwahl ("diese Partei soll auf keinen Fall regieren"). Der Saldo wäre dann das Wahlergebnis.

Ich glaube, dass damit die pure Klientelpolitik auch abgesoftet werden würde, weil sie bestraft würde. Vom Ergebnis denke ich, dass die vielen Blau-Gegner das in der Negativ-Wahl auch berücksichtigen würden, Blau also raus wäre. Ich glaube weiters, dass Rot weit weg von der stimmenstärksten Partei wäre, weil wohl locker die Hälfte der Wahlberechtigen den Steuererhöhungs-, Umverteilungs- und "Ich-bin-Opfer"-Wahn ablehnt. 

Das Ergebnis wäre ... gerechter.

Denn sind wir uns ehrlich: Die Demokratie ist schon gut und richtig. Aber in der Welt, in der wir 2013 leben, reicht schon eine Gegenstimme eines benachteiligten Opfers und ambitionierte Projekte werden zB wegen irgendeiner fadenscheinigen Belästung per Amt beendet und verboten.

Daher: Es ist auch wichtig, zu hören, was die Bürger nicht wollen. Auf keinen Fall wollen. Ich persönlich wünsche mir eine starke Regierung (menschlich und intellektuell), die das Land für unsere Kinder auf richtigen Weg bringt und nicht Interessensvetretung für die eigenen zu Versorgenden spielt. Die Schuldenpolitik muss gestoppt werden. Parteien, die Angst davor haben, sollen sich überlegen, warum. Die Schuld müsste man rein bei sich suchen.

...  und einfach abzuwickeln wäre es auch. Ein Kastl mehr am Stimmzettel.

Für Inputs bin ich dankbar.




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