13.11.2013, 1795 Zeichen
Nach der Schönfärberei der Regierungsparteien im Wahlkampf ist wieder die Realität angesagt: das Budgetloch ist - nicht zuletzt dank der Freunderl-Partie in Kärnten sowie diverser Profiteure im Umfeld der Hypo Alpe Adria - beträchtlich. Eine spürbare Steuerentlastung ist in den nächsten Jahren nicht möglich, Retuschen durch anderweitige Belastungen vorstellbar. Jeder Wirtschafter weiss, dass sinnvolles Sparen nur möglich ist, wenn Strukturen verändert, Doppelgleisigkeiten beseitigt, fruchtlose Aktivitäten eingestellt und organisatorische Abläufe vereinfacht werden. Widerstände, wie zum Beispiel bei der ohnedies nur minimalen Reduktion der üppigen Nationalbank-Pensionen, sind vorprogrammiert. Sparpaket klingt besser als Belastungspaket; aber eine Erhöhung der seit Jahren gleichgebliebenen Grundsteuer sowie die Wiedereinführung der Erbschaftssteuer sind wahrscheinlich.
Der Katalog der Sonderausgaben und diverser Begünstigungen, u.a. für die Zukunftsvorsorge, kommt auf den Prüfstand und eine weitere Einschränkung der Begünstigung des 13. und 14. Monatsentgeltes für Besserverdiende wäre auch keine Überraschung. Die Frage der Gerechtigkeit und Sinnhaftigkeit bei der Umsetzung von konkreten Massnahmen wird in der Politik nicht gestellt. Es gilt der Grundsatz, dass dem genommen wird, der hat und sich nicht wehren kann. Der Prozess, dass die Sparer durch die minimalen Zinsen und hohe Inflationsraten ("Financial Repression") schleichend enteignet werden, wird sich fortsetzen, wahrscheinlich sogar noch etwas beschleunigen. Ein Ausweg in diesem Umfeld wären etwa Aktien von soliden Unternehmen, die nachhaltige Dividenden erwarten lassen. Aber dafür ist bei den meisten Österreichern der Schock und die Enttäuschungen nach den Sündenfällen Meinl, AvW, A-Tec & Co noch nicht überwunden.
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