Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.







Magazine aktuell


#gabb aktuell



11.12.2013, 3483 Zeichen

Geht die Aktienhausse 2014 weiter - oder kommt es bald zum Crash? Zwischen diesen beiden Extrem-Fragen bewegen sich seit Wochen die Kommentare der Strategen und Analysten. Und das ist gut so. Denn wenn alle nur noch Optimismus predigen würden, wäre das ein Zeichen für zuviel Übermut unter den Börsianern. So aber spricht nicht nur die fundamentale Lage dafür, dass Aktien 2014 die ertragreichste Anlageklasse bleiben, sondern auch die Psychologie.

2014 wird aller Voraussicht nach nicht die Geldpolitik der Haupttreiber an den Börsen sein, sondern die Konjunktur. Denn erstmals seit langem weisen die Frühindikatoren aller wichtigen Wirtschaftsregionen - USA, China, Japan und jetzt auch Euroland - gleichzeitig nach oben. Der Beginn eines neuen Konjunkturzyklus läutete aber noch nie das Ende der Börsenhausse ein - deshalb werden die Crash-Propheten wohl noch etwas warten müssen, bis ihre Prognosen eintreffen.

Vielmehr bedeutet der gleichgerichtet Wirtschaftsaufschwung, dass sich die Konjunkturdynamik der einzelnen Regionen gegenseitig hochschaukelt. Und das wird die Unternehmensgewinne nach einem Jahr mit relativ geringen Steigerungsraten (außer in Japan, wo es steil aufwärts ging) 2014 wieder kräftiger klettern lassen. Die Börsen haben zwar seit September mit ihren Kursgewinnen einen Teil dieser vorausgesagten Ertragszuwächse schon vorweggenommen - aber da die Bewertung immer noch im historischen Vergleich moderat und im Vergleich zu Zinsanlagen sehr günstig ist, dürften die höheren Unternehmensgewinne größtenteils in höhere Kurse münden.

Natürlich wird es 2014 nicht in einem Zug nach oben gehen, sondern es wird zeitweise wieder sehr volatil werden. Vor allem in der Zeit, in der die US-Notenbank damit anfängt, ihre massiven Bondkäufe zu reduzieren. Aber die Fed hat aus der Panik, die sie im Mai mit ihrer Ankündigung ausgelöst hatte, die Anleihenkäufe irgendwann zu verringern, gelernt. Sie will ihr "Tapering", wie es genannt wird, mit einer Reihe von Liquiditätsmaßnahmen begleiten und insbesondere die Quasi-Garantie rekordniedriger Zinsen eher noch über 2015 hinaus verlängern. Damit will sie eine Flucht aus lang laufenden Anleihen und damit Turbulenzen an allen Kapital- und Geldmärkten verhindern.

Im Prinzip gibt die Fed damit auch eine Garantie ab, die Geldpolitik jederzeit so expansiv zu gestalten, dass die Konjunktur gefördert und nicht gefährdet wird. Ähnliches hat die EZB vor, die nicht müde wird, von ihren Möglichkeiten zu sprechen, mit denen sie das Zinsniveau in Euroland im Bedarfsfall noch weiter senken kann.

Für die Anleger ist das die beste aller Welten. Wenn die Konjunktur deutlich stärker wird, können die Notenbanken getrost ihre Politik etwas straffen, aber sobald Risiken auftauchen, werden sie umgehend den Geldhahn wieder aufdrehen. Die Währungshüter können es sich einfach nicht erlauben, nach fünf Jahren mit extremer Zins- und Liquiditätspolitik mit leeren Händen, sprich mit einer fragilen Konjunktur dazustehen. Der Einsatz hat sich nur gelohnt, wenn die Konjunktur in einen so genannten selbsttragenden Aufschwung mündet, der Jahre anhält und die hohe Arbeitslosigkeit deutlich abbauen hilft. 

Aktien bleiben damit 2014 die favorisierte Anlageklasse. Insbesondere diejenigen Anleger, die bisher weitgehend abseits gestanden haben und von dem kräftigen Kursaufschwung kaum profitiert haben, sollten Rückschläge dazu nützen, ihren Aktienanteil nach und nach aufzustocken.

Mehr unter http://finanzjournalisten.blogspot.co.at/




BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber




 

Bildnachweis

1. Yes - , (© Martina Draper)   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Frequentis, Rosgix, EVN, Uniqa, Österreichische Post, AT&S, Rosenbauer, Lenzing, Addiko Bank, Frauenthal, SBO, Verbund, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Semperit, Telekom Austria, Münchener Rück, RWE, Allianz, DAIMLER TRUCK HLD..., Fresenius Medical Care.


Random Partner

Strabag
Strabag SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen. Das Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Durch das Engagement der knapp 72.000 MitarbeiterInnen erwirtschaftet das Unternehmen jährlich eine Leistung von rund 14 Mrd. Euro (Stand 06/17).

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    #gabb #2074

    Featured Partner Video

    Börsepeople im Podcast S23/26: Johanna Hager

    Johanna Hager ist Leiterin des Innenpolitik-Ressorts vom Kurier und aktuell Co-Autorin des Medienthrillers "Deadline". Wir sprechen über ein Studium der Publizistik und Politikwissenschaft, (sehr v...

    Books josefchladek.com

    Alessandra Calò
    Ctonio
    2024
    Studiofaganel

    Raymond Thompson Jr
    It’s hard to stop rebels that time travel
    2025
    Void

    Yasuhiro Ishimoto
    Someday Somewhere (Aru hi aru tokoro, 石元泰博 ある日ある所)
    1958
    Geibi Shuppan

    Richard Avedon
    Nothing Personal
    1964
    Atheneum Publishers

    Gerhard Puhlmann
    Die Stalinallee
    1953
    Verlag der Nation

    Die Aktienkurse werden 2014 weiter steigen (Hans G. Linder)


    11.12.2013, 3483 Zeichen

    Geht die Aktienhausse 2014 weiter - oder kommt es bald zum Crash? Zwischen diesen beiden Extrem-Fragen bewegen sich seit Wochen die Kommentare der Strategen und Analysten. Und das ist gut so. Denn wenn alle nur noch Optimismus predigen würden, wäre das ein Zeichen für zuviel Übermut unter den Börsianern. So aber spricht nicht nur die fundamentale Lage dafür, dass Aktien 2014 die ertragreichste Anlageklasse bleiben, sondern auch die Psychologie.

    2014 wird aller Voraussicht nach nicht die Geldpolitik der Haupttreiber an den Börsen sein, sondern die Konjunktur. Denn erstmals seit langem weisen die Frühindikatoren aller wichtigen Wirtschaftsregionen - USA, China, Japan und jetzt auch Euroland - gleichzeitig nach oben. Der Beginn eines neuen Konjunkturzyklus läutete aber noch nie das Ende der Börsenhausse ein - deshalb werden die Crash-Propheten wohl noch etwas warten müssen, bis ihre Prognosen eintreffen.

    Vielmehr bedeutet der gleichgerichtet Wirtschaftsaufschwung, dass sich die Konjunkturdynamik der einzelnen Regionen gegenseitig hochschaukelt. Und das wird die Unternehmensgewinne nach einem Jahr mit relativ geringen Steigerungsraten (außer in Japan, wo es steil aufwärts ging) 2014 wieder kräftiger klettern lassen. Die Börsen haben zwar seit September mit ihren Kursgewinnen einen Teil dieser vorausgesagten Ertragszuwächse schon vorweggenommen - aber da die Bewertung immer noch im historischen Vergleich moderat und im Vergleich zu Zinsanlagen sehr günstig ist, dürften die höheren Unternehmensgewinne größtenteils in höhere Kurse münden.

    Natürlich wird es 2014 nicht in einem Zug nach oben gehen, sondern es wird zeitweise wieder sehr volatil werden. Vor allem in der Zeit, in der die US-Notenbank damit anfängt, ihre massiven Bondkäufe zu reduzieren. Aber die Fed hat aus der Panik, die sie im Mai mit ihrer Ankündigung ausgelöst hatte, die Anleihenkäufe irgendwann zu verringern, gelernt. Sie will ihr "Tapering", wie es genannt wird, mit einer Reihe von Liquiditätsmaßnahmen begleiten und insbesondere die Quasi-Garantie rekordniedriger Zinsen eher noch über 2015 hinaus verlängern. Damit will sie eine Flucht aus lang laufenden Anleihen und damit Turbulenzen an allen Kapital- und Geldmärkten verhindern.

    Im Prinzip gibt die Fed damit auch eine Garantie ab, die Geldpolitik jederzeit so expansiv zu gestalten, dass die Konjunktur gefördert und nicht gefährdet wird. Ähnliches hat die EZB vor, die nicht müde wird, von ihren Möglichkeiten zu sprechen, mit denen sie das Zinsniveau in Euroland im Bedarfsfall noch weiter senken kann.

    Für die Anleger ist das die beste aller Welten. Wenn die Konjunktur deutlich stärker wird, können die Notenbanken getrost ihre Politik etwas straffen, aber sobald Risiken auftauchen, werden sie umgehend den Geldhahn wieder aufdrehen. Die Währungshüter können es sich einfach nicht erlauben, nach fünf Jahren mit extremer Zins- und Liquiditätspolitik mit leeren Händen, sprich mit einer fragilen Konjunktur dazustehen. Der Einsatz hat sich nur gelohnt, wenn die Konjunktur in einen so genannten selbsttragenden Aufschwung mündet, der Jahre anhält und die hohe Arbeitslosigkeit deutlich abbauen hilft. 

    Aktien bleiben damit 2014 die favorisierte Anlageklasse. Insbesondere diejenigen Anleger, die bisher weitgehend abseits gestanden haben und von dem kräftigen Kursaufschwung kaum profitiert haben, sollten Rückschläge dazu nützen, ihren Aktienanteil nach und nach aufzustocken.

    Mehr unter http://finanzjournalisten.blogspot.co.at/




    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber




     

    Bildnachweis

    1. Yes - , (© Martina Draper)   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Frequentis, Rosgix, EVN, Uniqa, Österreichische Post, AT&S, Rosenbauer, Lenzing, Addiko Bank, Frauenthal, SBO, Verbund, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Semperit, Telekom Austria, Münchener Rück, RWE, Allianz, DAIMLER TRUCK HLD..., Fresenius Medical Care.


    Random Partner

    Strabag
    Strabag SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen. Das Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Durch das Engagement der knapp 72.000 MitarbeiterInnen erwirtschaftet das Unternehmen jährlich eine Leistung von rund 14 Mrd. Euro (Stand 06/17).

    >> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      #gabb #2074

      Featured Partner Video

      Börsepeople im Podcast S23/26: Johanna Hager

      Johanna Hager ist Leiterin des Innenpolitik-Ressorts vom Kurier und aktuell Co-Autorin des Medienthrillers "Deadline". Wir sprechen über ein Studium der Publizistik und Politikwissenschaft, (sehr v...

      Books josefchladek.com

      Richard Avedon
      Nothing Personal
      1964
      Atheneum Publishers

      Jan Tschichold
      Typografische Entwurfstechnik
      1932
      Akadem. Verlag Dr. Fr. Wedekind & Co

      Dean Garlick
      100 Sculptural Circumstances
      2025
      Lodge Press

      Yasuhiro Ishimoto
      Someday Somewhere (Aru hi aru tokoro, 石元泰博 ある日ある所)
      1958
      Geibi Shuppan

      Anton Bruehl
      Mexico
      1933
      Delphic Studios