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Wen Stockpicker zum Sektempfang einladen - Fachheft 23

Magazine aktuell


#gabb aktuell



14.07.2014, 5123 Zeichen

"Überraschende Top-Titel, schwierige Börsen, alternative Denkweisen im 1. Halbjahr 2014.  Wien ist der schwierigste Markt der Welt, hat aber Charme, meinen Profis … dazu ein Dank an Schlumberger und weitere News zu Runplugged. "

Das Editorial des Fachheft 23. 

Das Fachheft 23 im Fast Forward Modus

Christian Drastil, runplugged, Schlumberger, Sekt (Bild: Martina Draper)

Liebe Leserinnen, sehr geehrte Leser! Dieses Juli 2014-Fachheft ist in vielerlei Hinsicht anders als seine 22 Vorgänger. Zum einen greifen wir inhaltlich erstmals stark auf die Erkenntnisse aus unserer BSNgine (Börse Social Network Engine) zurück, und dafür bieten sich ja unique Statistiken zum Halbjahr wirklich perfekt an. Andererseits erscheint das Fachheft auch früher. Das hat vor allem logistische Gründe, da unser Medienpartner, der seit Start für tolles Layout und farbstarken Druck sorgt, eine Sommerpause einlegt. Und ich sage: Gut wars. Denn nur 10 Tage nach dem Halbjahresultimo sieht an den Börsen alles bereits wieder ganz anders aus. Für Wien gesprochen: Aus einer de-facto-Null-Bewegung wurde ein derbes Minus, ausgelöst u.a. durch eine heftige Gewinnwarnung der Erste Group. Überhaupt fällt es auf, dass die im ATXfive zusammengefassten Schwergewichte heuer fast komplett im Schlussfeld der ATX-Performanceliste herumirren. Wer den Index gekauft hat, ist also weit hinten, Stockpickern geht es viel besser, denn Chancen gab es zuhauf, wenn man etwa die Top-Performer Zumtobel (ATX), Porr (Österreich gesamt) oder CA Immo und S Immo (Immobilien) herausstreicht. Einen interessanten Aspekt nennt auch Wolfgang Matejka, der auf der Seite 2 unverblümt kommentiert, dass Wien der schwierigste Markt der Welt ist: „ … so verwundert es auch nicht, dass es vor allem Aktien von global selbstständig agierenden Unternehmen sind, die sich gut entwickelten, während jene, die von heimischer Regulatorik oder Geschäftsgrundlagen abhängig sind, stärker litten“. 

Hat was. Die Bankensteuern oder die Regulatorik (z.B. Energie) kann man sich nicht leis-ten. Der Investor Gregor Rosinger weist auf Seite 3, ebenfalls unverblümt, auf die smarten Besonderheiten von Nebenwerten hin. Er ist u.a. in Schlumberger investiert und das Produkt von Schlumberger zieht sich durch diese Nummer wie ein prickelnder Faden. Als gelernter Österreicher weiss man, dass Schlumberger Marktführer im Bereich Premium-Sekt und Premium-Spirituosen ist und 1842 von Robert Alwin Schlumberger gegründet wurde. Auch, dass er die Champagner-Methode etablierte und mit Schlumberger-Schaumwein die erste österreichische Antwort auf Champagner schaffte. Was aber nur wenige wissen: 1973 erwarb die österreichische Underberg- Gesellschaft mit Sitz in Wien-Auhof die Schlumberger Wein- und Sektkellerei und brachte die Gesellschaft 13 Jahre später an die Wiener Börse. Das IPO im Jahr 1986 und die darauf-folgende Erfolgsgeschichte sind ein Beispiel dafür, dass die von der Börse offerierten Möglichkeiten nicht nur von bereits etablierten Aktiengesellschaften mit Erfolg genutzt werden können, sondern auch von Familienunternehmen mittlerer Größe. Schlumberger ist Partner dieser Nummer, gratuliert den besten Unternehmen an den internationalen Märkten via Fachheft und wünscht weiterhin viel Erfolg und ein prickelndes zweites Halbjahr. 

Wie wird es weitergehen? Wie gesagt, das 2. Halbjahr hat börslich grauslich begonnen, aber ich bin guter Dinge, dass der ATX bis Dezember zu den grossen Outperformern gehören wird. Bei meinem wikifolio „Stockpicking Österreich“ (ein deutlicher Outperformer vs. ATX) habe ich daher in den vergangenen Tagen die Cashquote auf fast Null zurückgefahren, ein weiteres wikifolio „Flexaut“ wird folgen, siehe Seite 4. Und dann bleibt natürlich Financial Literacy ein grosses Thema. Vor den Vorhang gehört hier z.B. die Börse Frankfurt, die mit „Frag die Börse“ (Seite 6) etwas Lässiges geschaffen hat. Und lässig ist auch, dass junge Menschen Fachbeiträge zur Börse schreiben. Und auch lesen: Franziska Graf wird für Runplugged ihr Buchkapitel „Vom Bull zum Bear: Die Beziehung der österreichischen Bevölkerung zu Aktien“ (http://bit.ly/1ndsf6g) einlesen, Kathrin Heiss wird dies für „Finanz- und Realwirtschaft – gemeinsame Zukunft oder getrennte Wege“ (http://bit.ly/1s1jPGP) tun. Unter http://www.runplugged.com/spreadit wird der Wissenspool damit immer grösser, auch ein Infocontainer des FastNamensvetters „Börsen Radio Network“ ist auf Runplugged bereits verfügbar. Und Radio ist nicht nur social, sondern auch sozial, da man Kopfhörer aufsetzen kann. By the Way: Die Erweiterungsschritte werden aus Runplugged die soziale Laufapp überhaupt machen, ich spreche dazu bereits mit einigen grossen Unternehmen, jeder ist begeistert. Heisst: Wir positionieren uns für einen Aufschwung (bei den Kursen und beim Interesse), auch wenn die Politik noch so dagegen ist. Aus finanzmarktfoto.at wurde indes die internationale photaq.com. Wenn ein Aufschwung an der Wiener Börse kommt, werden es ohnedies internationale Investoren sein, die die erste Welle reiten. Das nächste Fachheft erscheint Ende August. Einen schönen Sommer und höhere Kurse wünscht 

Christian Drastil, Herausgeber der Fachhefte des Börse Social Network



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Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1102: ATX deutlich erholt, heute FACC-Day an der Wiener Börse, spannende News bei cyan, Aufschlag Erich Hampel




 

Bildnachweis

1. Christian Drastil, runplugged, Schlumberger, Sekt (Bild: Martina Draper)

Aktien auf dem Radar:FACC, Amag, Strabag, Austriacard Holdings AG, Polytec Group, Flughafen Wien, Rosgix, EuroTeleSites AG, Wienerberger, Telekom Austria, AT&S, Hutter & Schrantz Stahlbau, SBO, RHI Magnesita, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Athos Immobilien, CA Immo, EVN, CPI Europe AG, OMV, Bajaj Mobility AG, Österreichische Post, UBM, Verbund, Deutsche Telekom, Münchener Rück, Vonovia SE, Siemens Energy, Fresenius Medical Care, Infineon.


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Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.

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Matejka: ATX, schwierigster Index Europas ...


Rosinger: Was Profis smart an Nebenwerten finden


Flex: Österreich in flexibler Börsesicht ganz vorn


BSN Trending: Aktien, die von Tradern einfach geliebt werden


Börse Frankfurt: DAX 10.000, Zinsen tief: Und jetzt? Frag die Börse


US: Dow ausgebrannt, dafür sehr spannende US-IPOs


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    Hat was. Die Bankensteuern oder die Regulatorik (z.B. Energie) kann man sich nicht leis-ten. Der Investor Gregor Rosinger weist auf Seite 3, ebenfalls unverblümt, auf die smarten Besonderheiten von Nebenwerten hin. Er ist u.a. in Schlumberger investiert und das Produkt von Schlumberger zieht sich durch diese Nummer wie ein prickelnder Faden. Als gelernter Österreicher weiss man, dass Schlumberger Marktführer im Bereich Premium-Sekt und Premium-Spirituosen ist und 1842 von Robert Alwin Schlumberger gegründet wurde. Auch, dass er die Champagner-Methode etablierte und mit Schlumberger-Schaumwein die erste österreichische Antwort auf Champagner schaffte. Was aber nur wenige wissen: 1973 erwarb die österreichische Underberg- Gesellschaft mit Sitz in Wien-Auhof die Schlumberger Wein- und Sektkellerei und brachte die Gesellschaft 13 Jahre später an die Wiener Börse. Das IPO im Jahr 1986 und die darauf-folgende Erfolgsgeschichte sind ein Beispiel dafür, dass die von der Börse offerierten Möglichkeiten nicht nur von bereits etablierten Aktiengesellschaften mit Erfolg genutzt werden können, sondern auch von Familienunternehmen mittlerer Größe. Schlumberger ist Partner dieser Nummer, gratuliert den besten Unternehmen an den internationalen Märkten via Fachheft und wünscht weiterhin viel Erfolg und ein prickelndes zweites Halbjahr. 

    Wie wird es weitergehen? Wie gesagt, das 2. Halbjahr hat börslich grauslich begonnen, aber ich bin guter Dinge, dass der ATX bis Dezember zu den grossen Outperformern gehören wird. Bei meinem wikifolio „Stockpicking Österreich“ (ein deutlicher Outperformer vs. ATX) habe ich daher in den vergangenen Tagen die Cashquote auf fast Null zurückgefahren, ein weiteres wikifolio „Flexaut“ wird folgen, siehe Seite 4. Und dann bleibt natürlich Financial Literacy ein grosses Thema. Vor den Vorhang gehört hier z.B. die Börse Frankfurt, die mit „Frag die Börse“ (Seite 6) etwas Lässiges geschaffen hat. Und lässig ist auch, dass junge Menschen Fachbeiträge zur Börse schreiben. Und auch lesen: Franziska Graf wird für Runplugged ihr Buchkapitel „Vom Bull zum Bear: Die Beziehung der österreichischen Bevölkerung zu Aktien“ (http://bit.ly/1ndsf6g) einlesen, Kathrin Heiss wird dies für „Finanz- und Realwirtschaft – gemeinsame Zukunft oder getrennte Wege“ (http://bit.ly/1s1jPGP) tun. Unter http://www.runplugged.com/spreadit wird der Wissenspool damit immer grösser, auch ein Infocontainer des FastNamensvetters „Börsen Radio Network“ ist auf Runplugged bereits verfügbar. Und Radio ist nicht nur social, sondern auch sozial, da man Kopfhörer aufsetzen kann. By the Way: Die Erweiterungsschritte werden aus Runplugged die soziale Laufapp überhaupt machen, ich spreche dazu bereits mit einigen grossen Unternehmen, jeder ist begeistert. Heisst: Wir positionieren uns für einen Aufschwung (bei den Kursen und beim Interesse), auch wenn die Politik noch so dagegen ist. Aus finanzmarktfoto.at wurde indes die internationale photaq.com. Wenn ein Aufschwung an der Wiener Börse kommt, werden es ohnedies internationale Investoren sein, die die erste Welle reiten. Das nächste Fachheft erscheint Ende August. Einen schönen Sommer und höhere Kurse wünscht 

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