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Inbox: Fusion Potash und Agrium? – Nintendo gefragt – Straumann unter Druck



02.09.2016

Zugemailt von / gefunden bei: Börse Stuttgart (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Dem amerikanischen Aktienmarkt fehlten auch in dieser Woche die Impulse. Die oberste These der Marktteilnehmer heißt nach wie vor Abwarten. Es gibt nur vereinzelt Spezialsituationen, die Kurse bewegen können. Die beiden kanadischen Düngemittelhersteller Agrium (WKN: 886256) und Potash (WKN: 878149) wollen sich nach bestätigten Medienberichten zusammenschließen. Die Gespräche über einen Zusammenschluss unter Gleichen seien aber noch in einer frühen Phase ohne finanzielle Details, eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Bei einer Fusion hätten beide Unternehmen eine Marktkapitalisierung von rund 30 Milliarden US-Dollar. Die Agrium-Aktie legte daraufhin sieben Prozent zu, Potash konnte sogar ein Tagesplus von über zehn Prozent vorweisen. In dieser Woche wurde indes eine Übernahme abgeblasen. Mondelez (WKN: A1J4U0) zog das Angebot für den Schokoladenhersteller Hershey (WKN: 851297) zurück. Das Barangebot wurde zuvor von 107 auf 115 Dollar je Hershey Aktie erhöht, war aber der Führungsspitze dennoch zu wenig. Die geforderten 125 Dollar waren Mondelez zu viel, so dass man die Verhandlungen abgebrochen hat. Während die Hershey Aktie um zehn Prozent verlor, atmeten die Mondelez Aktionäre auf und sahen ein Kursplus von über vier Prozent.

Sommerliche Umsatzflaute herrscht momentan an der Börse in Tokyo und in dieser sehr ruhigen Handelswoche steigt der Nikkei 225 um 371 Zähler auf 19.926 Punkte. Nachdem schon McDonalds Japan (WKN: 693608) eine Kooperation mit Nintendo Co. (WKN: 864009) eingegangen ist und die Pokemon Go Spieler dort auf Monsterjagd gehen können, haben Softbank (WKN: 891624) und Yahoo Japan (WKN: 916008) denselben Weg eingeschlagen. Die Aktie von Nintendo verbucht daraufhin einen Wochengewinn von gut fünf Prozent, Softbank schließt auf einem neuen Jahreshöchstkurs und steigt um knapp 2,5 Prozent und bei Yahoo Japan rührt sich beim Aktienkurs leider nichts. Automobilwerte waren in dieser Woche auch sehr gefragt. Der schwächelnde Yen macht den Investoren wieder Mut, dass die Währungsabschreibungen doch nicht so erheblich ausfallen werden, wie befürchtet und die Kurse von Toyota Motor (WKN: 853510) oder Nissan Motor (WKN: 853686) steigen um bis zu fünf Prozent.

Starke Einbußen verzeichnete die Aktie von Straumann (WKN: 914326) an diesem Mittwoch. Zuvor wurde bekannt gegeben, dass der Singapurer Staatsfonds GIC seine Beteiligung von 14 Prozent auf nun 4,6 Prozent reduziert hatte. Von den insgesamt 1,4 Millionen veräußerten Aktien kaufte der Dentalimplantathersteller direkt 530.000 Aktien zurück mit einem Kursabschlag von einem Prozent gegenüber den am Markt platzierten Stücken. Der Staatsfonds hatte sein Engagement 2012 von vier Prozent auf 14 Prozent erhöht und seit diesem Zeitpunkt hatte sich der Aktienkurs stetig verbessert. Aufgrund dieser Nachricht verlor dann die Aktie bis zum Handelsschluss gute fünf Prozent.

Die Fiat Chrysler Aktie (WKN: A12CBU) ist am Donnerstagnachmittag in Mailand unter Druck geraten, nachdem bekannt geworden war, dass das Bundesverkehrsministerium dem Unternehmen vorwirft, unzulässige Abschalteinrichtungen verbaut zu haben. In einem Schreiben an die EU sowie die italienischen Behörden wurde von dem „Nachweis des Einsatzes einer unzulässigen Einrichtung“ gesprochen. Das Ministerium widerspricht damit Aussagen der italienischen Behörden. In Mailand notierten die Fiat Chrysler Aktien bei € 6,09 gut 1,5% tiefer zum Vortag.

Der österreichische Baukonzern Strabag (WKN: A0M23V) hat im ersten Halbjahr 2016 dank seiner Verkaufserlöse und des Baubooms in Deutschland die Verluste deutlich reduziert. Für das Gesamtjahr geht die Gesellschaft von einem positiven Gesamtergebnis aus. Der saisonübliche operative Verlust ging um 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf knapp 21 Millionen Euro zurück. Positiv war auch, dass durch den Verkauf einer Beteiligung ein Sonderertrag erzielt wurde, ansonsten hätte der Fehlbetrag bei 48,6 Millionen Euro gelegen. Die Aktie tendiert trotz dieser Meldung bei 29 Euro.

Screenshot Pokemon Go, Nintendo




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(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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