30.11.2016, 4170 Zeichen
Die Linzer sind der schnellstwachsende Player unter Österreichs Top4-Fondsgesellschaften. Dafür wird gerne von gewohnten Pfaden im KAG-Geschäft abgewichen.
Ein aktiver Managementansatz mit hie und da auch antizyklischen Komponenten in Form von marktpsychologischen Parametern hat mitgeholfen, die Kepler-Fonds KAG in den vergangenen Jahren als ein von Analystenhäusern viel beachtetes und deutlich über dem Branchendurchschnitt wachsendes Unternehmen zu etablieren. Die Tochtergesellschaft der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG mit Firmensitz in Linz bietet Publikumsfonds für Privatanleger sowie Spezial- und Masterfonds für institutionelle Investoren.
Stichwort Psychologie: Als einer der ersten Vermögensverwalter in Österreich integrierte Kepler den Bereich Behavioral Finance im Management von Mischfonds. In Kooperation mit der Johannes-Kepler-Universität in Linz werden dabei zahlreiche Stimmungsindikatoren analysiert. Diese gelten als Frühwarn-Indikatoren für sich verändernde Finanzmärkte. Im Investment- Komitee werden zudem z.B. Volumens- und Preisbewegungen an den Derivate-Märkten analysiert, bei spezifischen Indizes fliessen Anlegerbefragungen ein.
Defensive Qualität bei Aktien
Beim Aktienmanagement setzt Kepler seit Jahren eine Minimum-Varianz-Strategie ein. Die Titelselektion erfolgt hier nach Risikokennzahlen. Ziel ist es laut Vorstandssprecher Andreas Lassner-Klein, mit einer defensiven Auswahl an Qualitätsunternehmen geringeren Kursschwankungen als der Gesamtmarkt zu unterliegen. Man investiere vorwiegend in Branchen, die unabhängiger von kurzfristigen Marktentwicklungen sind. Das können die großen Flaggschiffe aus den Bereichen Versorger, Pharma oder E Grundnahrungsmittel sein, genauso aber eine Reihe führender Nischen-Player. Auf der Rentenfonds-Seite hat man neben den klassischen Segmenten eine attraktive Nische aufgespürt, die KAG ist Spezialist im Management von Anleihen mit geringem Emissionsvolumen. Diese würden durch attraktive Renditeaufschläge punkten und risikokontrolliert zur Portfolio-Abrundung eingesetzt. „Das bringt einen beachtlichen Mehrwert für die Anleger“, so Lassner-Klein, der auch auf seinen Anleihen- Laufzeitenfonds stolz ist. In diesem Portfolio wird bis zum Ende der Laufzeit von sechs Jahren global in verschiedene Anleihen-Kategorien investiert. Die breite Streuung reduziert im Vergleich zum Kauf einer einzelnen Anleihe das Bonitätsrisiko deutlich. „Das Produkt gibt es exklusiv bei uns“.
Ethisch-nachhaltige Portfolios von Kepler bilden ebenfalls einen Schwerpunkt, hier strebt man in Richtung der Milliarde an Kundenvolumen. Im Angebot stehen ein ethischnachhaltiger Anleihen-, Mix- und Aktienfonds. Das Eurosif- Transparenzlogo und das Österreichische Umweltzeichen zeichnen die KAG als anerkannten Ethikfonds-Anbieter aus. Nachhaltig heisst auch „wenig Fluktuation“ in den Teams: Die Beständigkeit im Management ermöglichte seit Gründung 1998 eine konsequente Investmentphilosophie.
In den vergangenen Monaten gingen gleich vier wichtige Auszeichnungen an Kepler. Die unabhängige Ratingagentur Fundclass vergab die „European Funds Trophy“, für die Risikoprofil, Return/Risk-Ratio und Performance von über 77.000 europäischen Investmentfonds bewertet werden, an Kepler als „Best European Asset Management Company“, bei den Feri Asset Manager Award gewann man als bester Universalanbieter in Österreich, von Lipper wurde Kepler zum besten Fondshaus in Österreich gewählt und das deutsche Wirtschaftsmagazin Capital vergab ein Höchstranking von 5 Sternen.
Gläserne Fonds
„Flache Hierarchien am Sitz in Linz bieten den Kunden eine gute Erreichbarkeit. Dazu haben wir ein Novum am Fondsmarkt: Managemententscheidungen sind für Anleger tagesaktuell auf www.kepler.at nachvollziehbar. Aus dem Dialog mit den Kunden wissen wir, welche Produkte am Markt gefordert sind. Wir handeln rasch und innovativ bei geänderten Verhältnissen an den Börsen – z.B. mit Portfolios, die unabhängig von Benchmarks agieren. Betriebswirte, Volkswirte, Mathematiker, Juristen und Statistiker mit international anerkannten Ausbildungen (CEFA, CFA, CPM) arbeiten für die Kundengelder.“
Aus dem Fachheft 48-50, "Ausblicke".
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