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VIG - Gewinne sollen sprudeln

Magazine aktuell


#gabb aktuell



15.04.2017, 2665 Zeichen



Nullzinsen sind die Herausforderung der Gegenwart, die fortschreitende Digitalisierung ist jene der Zukunft. Die Vienna Insurance Group reagiert mit der Agenda 2020.

Rahmenbedingungen ändern sich. Seit geraumer Zeit leben wir in Europa in einem Null- bzw. Negativ-Zinsumfeld. Dieses macht Versicherungen das Leben schwer. Anpassungen waren nötig. Und diese Anpassungen hat es bei der Vienna Insurance Group gegeben. Nina Higatzberger-Schwarz, Leiterin der VIG -Investor Relations, präsentierte bei Roadshow #68 erfreuliche (vorläufige) Zahlen. 2016 erreichte die VIG die gesetzten Ziele. So wurde 2016 ein Gewinn (vor Steuern) von rund 407 Mio. Euro erzielt, mehr als das Doppelte des 2015er-Werts. Die Combined Ratio lag bei 97,3%. Bis 2019 soll diese weiter Richtung 95% verbessert werden. 

Agenda 2020

Aber man will noch weiter gehen. Generaldirektorin Elisabeth Stadler, die im Vorjahr an die Spitze der VIG vorgerückt ist, hat kürzlich das strategische Arbeitsprogramm „Agenda 2020“ ausgegeben. Dieses umfasst Maßnahmen zur langfristigen Verbesserung von Umsatz und Ertrag. Dabei soll einerseits das Geschäftsmodell optimiert und andererseits die Zukunftsfähigkeit abgesichert werden.

Digitalisierung

Die Digitalisierung macht auch vor einem Versicherungskonzern wie der Vienna Insurance Group nicht halt. Das hat man längst erkannt. Dabei verfolgt man einen dezentralen Ansatz. „Kundenverhalten und Online-Präferenzen variieren innerhalb der Generationen und sind auch von Land zu Land unterschiedlich“, erklärt Higatzberger-Schwartz. Mit dem „Insurance Innovation Lab“ in Leipzig pflegt man eine Partnerschaft. Die Holding in Wien will als Hub für die Digitalisierung fungieren und den Austausch der Aktivitäten der Gesellschaften in diesem Bereich innerhalb der Gruppe forcieren. „Die Aufgabe liegt unter anderem darin, das Know-How und die vorhandenen Entwicklungen innerhalb des Konzerns zirkulieren zu lassen“, so Higatzberger-Schwarz.

Digitalisierung endet jedoch nicht bei digitalen Produkten. „Es geht schon auch um disruptive Kraft technologischer Innovationen, die die Frage aufwerfen, was kommt da auf eine Versicherung zu? Stichwort selbstfahrende Autos“. Bei der VIG hat man die Zukunft also schon im Fokus.

Dividende

Denn auch zukünftig sollen die Gewinne kräftig sprudeln. Laut vorläufigen Zahlen lag das Ergebnis je Aktie in 2016 bei 2,16 Euro. 0,8 Euro sollen (je Aktie) ausgezahlt werden und damit um ein Drittel mehr als im Vorjahr. Damit bleibt man der Dividendenpolitik – nämlich mindestens 30% des Gewinns auszuschütten – treu. 

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VIG
Akt. Indikation:  66.40 / 66.70
Uhrzeit:  13:03:17
Veränderung zu letztem SK:  -0.08%
Letzter SK:  66.60 ( 0.15%)



 

Bildnachweis

1. VIG - Die Agenda 2020 wird jetzt umgesetzt

2. Nina Higatzberger-Schwarz (VIG) , (© Michaela Mejta/photaq)   >> Öffnen auf photaq.com

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Nina Higatzberger-Schwarz (VIG), (© Michaela Mejta/photaq)


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    15.04.2017, 2665 Zeichen

    Nullzinsen sind die Herausforderung der Gegenwart, die fortschreitende Digitalisierung ist jene der Zukunft. Die Vienna Insurance Group reagiert mit der Agenda 2020.

    Rahmenbedingungen ändern sich. Seit geraumer Zeit leben wir in Europa in einem Null- bzw. Negativ-Zinsumfeld. Dieses macht Versicherungen das Leben schwer. Anpassungen waren nötig. Und diese Anpassungen hat es bei der Vienna Insurance Group gegeben. Nina Higatzberger-Schwarz, Leiterin der VIG -Investor Relations, präsentierte bei Roadshow #68 erfreuliche (vorläufige) Zahlen. 2016 erreichte die VIG die gesetzten Ziele. So wurde 2016 ein Gewinn (vor Steuern) von rund 407 Mio. Euro erzielt, mehr als das Doppelte des 2015er-Werts. Die Combined Ratio lag bei 97,3%. Bis 2019 soll diese weiter Richtung 95% verbessert werden. 

    Agenda 2020

    Aber man will noch weiter gehen. Generaldirektorin Elisabeth Stadler, die im Vorjahr an die Spitze der VIG vorgerückt ist, hat kürzlich das strategische Arbeitsprogramm „Agenda 2020“ ausgegeben. Dieses umfasst Maßnahmen zur langfristigen Verbesserung von Umsatz und Ertrag. Dabei soll einerseits das Geschäftsmodell optimiert und andererseits die Zukunftsfähigkeit abgesichert werden.

    Digitalisierung

    Die Digitalisierung macht auch vor einem Versicherungskonzern wie der Vienna Insurance Group nicht halt. Das hat man längst erkannt. Dabei verfolgt man einen dezentralen Ansatz. „Kundenverhalten und Online-Präferenzen variieren innerhalb der Generationen und sind auch von Land zu Land unterschiedlich“, erklärt Higatzberger-Schwartz. Mit dem „Insurance Innovation Lab“ in Leipzig pflegt man eine Partnerschaft. Die Holding in Wien will als Hub für die Digitalisierung fungieren und den Austausch der Aktivitäten der Gesellschaften in diesem Bereich innerhalb der Gruppe forcieren. „Die Aufgabe liegt unter anderem darin, das Know-How und die vorhandenen Entwicklungen innerhalb des Konzerns zirkulieren zu lassen“, so Higatzberger-Schwarz.

    Digitalisierung endet jedoch nicht bei digitalen Produkten. „Es geht schon auch um disruptive Kraft technologischer Innovationen, die die Frage aufwerfen, was kommt da auf eine Versicherung zu? Stichwort selbstfahrende Autos“. Bei der VIG hat man die Zukunft also schon im Fokus.

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    Denn auch zukünftig sollen die Gewinne kräftig sprudeln. Laut vorläufigen Zahlen lag das Ergebnis je Aktie in 2016 bei 2,16 Euro. 0,8 Euro sollen (je Aktie) ausgezahlt werden und damit um ein Drittel mehr als im Vorjahr. Damit bleibt man der Dividendenpolitik – nämlich mindestens 30% des Gewinns auszuschütten – treu. 

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