09.09.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Wiener Börse (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Fehlende Kompetenz in Finanz- und Wirtschaftsfragen hält Österreicher von Investments in Wertpapieren ab: Durch das konservative Anlageverhalten lassen die Österreicher die wenigen verbliebenen Rendite-Chancen liegen. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von market im Auftrag der Wiener Börse. Für 83 % der Österreicherinnen und Österreicher ist solides Finanzwissen Voraussetzung für ein Investment in Aktien. Sie sind sich einig: Geld in Aktien zu investieren macht nur Sinn, wenn man sich in Finanzfragen gut auskennt. Aber nur 8 % der Österreicher schätzen ihre eigenen Kenntnisse in Wirtschaft und Finanz als sehr gut ein. Diese Bildung braucht man jedoch, um Erspartes zu investieren: Mehr als zwei Drittel der Befragten finden es schwierig, grundsätzlich die für sie passenden Finanzprodukte zu finden.
„Österreicher verpassen Chancen und können sich nicht ausreichend schützen. Wir müssen das Problem an der Wurzel packen. Wirtschaftsbildung gehört in alle Lehrpläne der unterschiedlichen Schultypen und sollte auch im Klassenzimmer in ausreichendem Umfang unterrichtet werden“, sagt Börsevorstand Christoph Boschan. „Auch wegen fehlendem Finanzwissen ist Österreich eine Sparbuchnation. In einem Umfeld wie heute bekommen Sparer aber keine Zinsen. Aktien sind aktuell eine der wenigen Möglichkeiten, Ersparnisse gewinnbringend anzulegen. Dafür sprechen klare Zahlen.“ Der österreichische Leitindex ATX hat in der Langzeitbetrachtung 6,87 % pro Jahr zugelegt. „Davon profitieren aber zu wenige Österreicher. Bildung ist der beste Anlegerschutz und überhaupt der Schlüssel zu Wissen und Kompetenz in diesem Bereich. Sie ist die Grundlage für einen mündigen Umgang mit dem eigenen Geld und der eigenen Vorsorge“, so Boschan.
Die Umfrage zeigt: Auch die Bevölkerung hat dieses Problem erkannt. 77 % der Österreicher finden, dass in der Schule nicht ausreichend Finanzwissen unterrichtet wird, um selbst persönliche Vorsorgeentscheidungen treffen zu können. Im Alterssegment zwischen 15-29 Jahren (noch in Ausbildung oder gerade fertig) sind sogar 83 % dieser Meinung. Ähnlich viele, nämlich 84 % fordern, dass in Zukunft mehr Finanzwissen in österreichischen Schulen vermittelt wird.
Von einem informierten Umgang mit dem Thema Veranlagung profitieren Anleger ebenso wie der heimische Wirtschaftsstandort. Eine bewusste Geldveranlagung steigert einerseits die Chance auf höhere Renditen. Andererseits profitieren börsenotierte Leitbetriebe von österreichischen Investoren, die in der Regel die heimischen Unternehmen besser kennen. Das stärkt den Wirtschaftsstandort und sichert Arbeitsplätze. In börsenotierten österreichischen Betrieben arbeiten heute rund 400.000 Menschen. Der gesamtwirtschaftliche Wertschöpfungsbeitrag von Unternehmen mit Börsenotiz liegt aktuell bei 27,14 Milliarden Euro, rund 10% der österreichischen Wirtschaftsleistung. Jeder Euro, der in eine börsenotierte Firma investiert wird, bedeutet 2,3 Euro für die heimische Volkswirtschaft.
„Wir als Wiener Börse tragen wie viele andere Branchenvertreter unseren Teil dazu bei, die sogenannte „Financial Literacy“ in Österreich zu steigern“, sagt Börse-CEO Boschan. „Gemeinsam mit Lehrern haben wir Unterrichtsmaterialien zu Finanzthemen entwickelt, vermitteln Fachwissen und Didaktik in Seminaren und halten Vorträge an Schulen. Unsere Wiener Börse Akademie bietet zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Aber das kann nur ein Teil sein. Es ist auch die Politik gefordert“, so Boschan.
Handlungsbedarf gibt es auch aus einer anderen Perspektive: Nur rund ein Viertel der Befragten erachtet Aktien auch als Anlagemöglichkeit für Menschen mit weniger Geld. „Auch Bürger mit geringem Einkommen sollen die Chancen, die Veranlagung in Aktien bieten, für sich nützen können. Hier brauchen sie Unterstützung, da sie Konsumverzicht für Vermögensaufbau leisten“, so Boschan. Dazu macht die Wiener Börse konkrete Vorschläge: Eine Befreiung von der Kapitalertragssteuer für Einkommensbezieher bis 60.000 EUR oder die Wiedereinführung des KESt-Entfalls für langfristige Investments wären geeignete und schnell umzusetzende Maßnahmen, um die persönliche Vorsorge zu fördern.
Auch die Bildung von Mitarbeiterstiftungen sollte durch den Gesetzgeber unterstützt werden. Durch die Beteiligung über eine derartige Stiftung profitieren alle Seiten: Der Mitarbeiter selbst durch die Rendite, die er erhält. Das Unternehmen bindet die eigene Mannschaft enger an sich und stellt einen starken österreichischen Kernaktionär sicher, der wiederum den Standort stärkt. „Und das muss doch im Sinne der heimischen Politik sein. Für die neue Regierung wird die Beschäftigung mit dem Thema Finanzbildung und Erleichterung von Investments ein Auftrag, der nicht nur von der Wirtschaft und der Börse, sondern nun auch klar von den eigenen Bürgerinnen und Bürgern ausgesprochen wurde“, schließt Boschan.
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wiener_borse-ceo_wegen_fehlendem_finanzwissen_ist_osterreich_eine_sparbuchnation
Aktien auf dem Radar:Flughafen Wien, Telekom Austria, Polytec Group, Lenzing, CPI Europe AG, voestalpine, AT&S, Andritz, Verbund, Athos Immobilien, Bawag, DO&CO, Erste Group, FACC, Frequentis, Gurktaler AG Stamm, Marinomed Biotech, Porr, Rath AG, RBI, SBO, Uniqa, VIG, Wienerberger, Rosenbauer, Semperit, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, EuroTeleSites AG.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)184645
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RBI
Die Raiffeisen Bank International ist eine der führenden Corporate- und Investment-Banken Österreichs und in 11 Märkten Zentral- und Osteuropas als Universalbank tätig. Darüber hinaus bietet der RBI-Konzern zahlreiche weitere Finanzdienstleistungen an, zum Beispiel in den Bereichen Leasing, Asset Management und M&A.
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Fehlende Kompetenz in Finanz- und Wirtschaftsfragen hält Österreicher von Investments in Wertpapieren ab: Durch das konservative Anlageverhalten lassen die Österreicher die wenigen verbliebenen Rendite-Chancen liegen. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von market im Auftrag der Wiener Börse. Für 83 % der Österreicherinnen und Österreicher ist solides Finanzwissen Voraussetzung für ein Investment in Aktien. Sie sind sich einig: Geld in Aktien zu investieren macht nur Sinn, wenn man sich in Finanzfragen gut auskennt. Aber nur 8 % der Österreicher schätzen ihre eigenen Kenntnisse in Wirtschaft und Finanz als sehr gut ein. Diese Bildung braucht man jedoch, um Erspartes zu investieren: Mehr als zwei Drittel der Befragten finden es schwierig, grundsätzlich die für sie passenden Finanzprodukte zu finden.
„Österreicher verpassen Chancen und können sich nicht ausreichend schützen. Wir müssen das Problem an der Wurzel packen. Wirtschaftsbildung gehört in alle Lehrpläne der unterschiedlichen Schultypen und sollte auch im Klassenzimmer in ausreichendem Umfang unterrichtet werden“, sagt Börsevorstand Christoph Boschan. „Auch wegen fehlendem Finanzwissen ist Österreich eine Sparbuchnation. In einem Umfeld wie heute bekommen Sparer aber keine Zinsen. Aktien sind aktuell eine der wenigen Möglichkeiten, Ersparnisse gewinnbringend anzulegen. Dafür sprechen klare Zahlen.“ Der österreichische Leitindex ATX hat in der Langzeitbetrachtung 6,87 % pro Jahr zugelegt. „Davon profitieren aber zu wenige Österreicher. Bildung ist der beste Anlegerschutz und überhaupt der Schlüssel zu Wissen und Kompetenz in diesem Bereich. Sie ist die Grundlage für einen mündigen Umgang mit dem eigenen Geld und der eigenen Vorsorge“, so Boschan.
Die Umfrage zeigt: Auch die Bevölkerung hat dieses Problem erkannt. 77 % der Österreicher finden, dass in der Schule nicht ausreichend Finanzwissen unterrichtet wird, um selbst persönliche Vorsorgeentscheidungen treffen zu können. Im Alterssegment zwischen 15-29 Jahren (noch in Ausbildung oder gerade fertig) sind sogar 83 % dieser Meinung. Ähnlich viele, nämlich 84 % fordern, dass in Zukunft mehr Finanzwissen in österreichischen Schulen vermittelt wird.
Von einem informierten Umgang mit dem Thema Veranlagung profitieren Anleger ebenso wie der heimische Wirtschaftsstandort. Eine bewusste Geldveranlagung steigert einerseits die Chance auf höhere Renditen. Andererseits profitieren börsenotierte Leitbetriebe von österreichischen Investoren, die in der Regel die heimischen Unternehmen besser kennen. Das stärkt den Wirtschaftsstandort und sichert Arbeitsplätze. In börsenotierten österreichischen Betrieben arbeiten heute rund 400.000 Menschen. Der gesamtwirtschaftliche Wertschöpfungsbeitrag von Unternehmen mit Börsenotiz liegt aktuell bei 27,14 Milliarden Euro, rund 10% der österreichischen Wirtschaftsleistung. Jeder Euro, der in eine börsenotierte Firma investiert wird, bedeutet 2,3 Euro für die heimische Volkswirtschaft.
„Wir als Wiener Börse tragen wie viele andere Branchenvertreter unseren Teil dazu bei, die sogenannte „Financial Literacy“ in Österreich zu steigern“, sagt Börse-CEO Boschan. „Gemeinsam mit Lehrern haben wir Unterrichtsmaterialien zu Finanzthemen entwickelt, vermitteln Fachwissen und Didaktik in Seminaren und halten Vorträge an Schulen. Unsere Wiener Börse Akademie bietet zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Aber das kann nur ein Teil sein. Es ist auch die Politik gefordert“, so Boschan.
Handlungsbedarf gibt es auch aus einer anderen Perspektive: Nur rund ein Viertel der Befragten erachtet Aktien auch als Anlagemöglichkeit für Menschen mit weniger Geld. „Auch Bürger mit geringem Einkommen sollen die Chancen, die Veranlagung in Aktien bieten, für sich nützen können. Hier brauchen sie Unterstützung, da sie Konsumverzicht für Vermögensaufbau leisten“, so Boschan. Dazu macht die Wiener Börse konkrete Vorschläge: Eine Befreiung von der Kapitalertragssteuer für Einkommensbezieher bis 60.000 EUR oder die Wiedereinführung des KESt-Entfalls für langfristige Investments wären geeignete und schnell umzusetzende Maßnahmen, um die persönliche Vorsorge zu fördern.
Auch die Bildung von Mitarbeiterstiftungen sollte durch den Gesetzgeber unterstützt werden. Durch die Beteiligung über eine derartige Stiftung profitieren alle Seiten: Der Mitarbeiter selbst durch die Rendite, die er erhält. Das Unternehmen bindet die eigene Mannschaft enger an sich und stellt einen starken österreichischen Kernaktionär sicher, der wiederum den Standort stärkt. „Und das muss doch im Sinne der heimischen Politik sein. Für die neue Regierung wird die Beschäftigung mit dem Thema Finanzbildung und Erleichterung von Investments ein Auftrag, der nicht nur von der Wirtschaft und der Börse, sondern nun auch klar von den eigenen Bürgerinnen und Bürgern ausgesprochen wurde“, schließt Boschan.
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Wiener Börse-CEO Christoph Boschan (Fotocredit: APA-Fotoservice)
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