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17.12.2017

Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

In den nächsten Tagen stehen wieder einige relevante Konjunkturdaten zur Veröf- fentlichung an. Besonderes Augenmerk dürften die Marktakteure auf die Zahlen zu den persönlichen Konsumausgaben für November legen (Fr). Die bereits vorliegenden Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen deuten auf einen spürbaren Anstieg um 0,4 % p.m. hin. Da wir für den Deflator des privaten Konsums im Vormonatsvergleich ein Plus von 0,2 % erwarten und damit einen geringeren Anstieg als der Konsens, dürften die persönlichen Konsumausgaben in realer Rechnung um 0,2 % p.m. gestiegen sein. Optimistischer als der Konsens sind wir bei den Zahlen zum Auftragseingang langlebiger Güter für November (Fr). Die vorliegenden Daten zu den Bestellungen bei Boeing lassen für den Bereich zivile Luftfahrt ein kräftiges Plus erwarten. Zudem gehen wir davon aus, dass der Bereich Verteidigung ein Auftragsplus ausweist. Da der Auftragseingang ohne Berücksichtigung des Transportsektors gegenüber Oktober ebenfalls angestiegen sein dürfte, rechnen wir für den gesamten Auftragseingang mit einem Zuwachs um 3,0 % p.m. Es stehen zudem noch einige Daten vom Immobilienmarkt an. Bei den Wohnungsbaubeginnen (Di) sind wir pessimistischer als der Konsens, wäh- rend wir bei den Verkäufen bestehender Häuser (Mi) ein stärkeres Plus erwarten als die meisten anderen Analysten. Weitere Informationen über die Dynamik im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember wird die regionale Stimmungsumfrage aus der Region Philadelphia liefern (Do). Wir gehen davon aus, dass der Phila- delphia Fed Index leicht nachgegeben hat.

Die FOMC-Zinssitzung am Mittwoch fiel weitestgehend aus wie erwartet. Die Leitzinsspanne wurde zum fünften Mal seit Dezember 2015 um 25 Basispunkte angehoben und liegt nun bei 1,25 % bis 1,50 %. Für das Jahr 2018 werden unverändert drei Zinsanhebungen in Aussicht gestellt. Mit Blick auf Konjunktur und Arbeitsmarkt hat sich die Einschätzung der Währungshüter gegenüber September deutlich aufgehellt.

In Sachen Steuerreform befinden sich Repräsentantenhaus und Senat auf der Zielgeraden. Ein gemeinsamer Entwurf steht und nächste Woche soll in beiden Kammern abgestimmt werden. Es könnte trotzdem noch einmal spannend wer- den, ob die Reform noch in diesem Jahr verabschiedet werden kann. Bisher hat mit Robert Corker bereits ein republikanischer Senator angekündigt, gegen den Gesetzentwurf zu stimmen. Corker ist mit der mit der Steuerreform verbundenen projizierten erheblichen Zunahme der Staatsverschuldung nicht einverstanden. Nun hat auch Senator Marco Rubio angekündigt, gegen die Reform zu stimmen, sollten nicht noch erhebliche Nachbesserungen bei der Besserstellung von Fami- lien vorgenommen werden. Rubio bemängelt vor allem, dass die Erleichterungen für Familien und Bezieher geringer und mittlerer Einkommen zeitlich begrenzt sein sollen, während die Entlastung von Unternehmen und den Beziehern sehr hoher Einkommen dauerhaft wäre. Im Senat wurde Rubios Vorschlag, den Un- ternehmenssteuersatz zur Finanzierung seiner Forderung statt auf 20 % nur auf 20,94 % zu senken von den übrigen republikanischen Senatoren abgelehnt. Nun scheint man sich aber darauf geeinigt zu haben, den Unternehmenssteu- ersatz nur auf 21 % zu senken, um damit die Reduktion des Einkommensspit- zensteuersatzes von 39,6 % auf 37 % zu finanzieren. Sollte Rubio tatsächlich gegen die Gesetzesvorlage stimmen, käme es im Senat zu einem Patt von 50 zu 50 Stimmen. In diesem Fall käme Vizepräsident Mike Pence die entscheidende Stimme zu. Die Republikaner könnten sich allerdings keinen weiteren Abweichler leisten. Es gibt aber noch ein bis zwei weitere republikanische Senatoren, die großes Unbehagen mit dem Gesetzentwurf in seiner jetzigen Form signalisiert haben. Sollte es nicht gelingen, die Reform noch in diesem Jahr durch den Senat zu bekommen, sinken die Chancen auf eine rasche Verabschiedung deutlich. Ab Januar wird nämlich Senator Luther Strange aus Alabama seinen Sitz an den Demokraten Douglas Jones verlieren. Die Republikaner kommen dann im Senat nur noch auf 51 der 100 Sitze.

Wall Street New York Dow © diverse photaq



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