10.01.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
2017 war ein ökonomisch starkes Jahr für die Eurozone. Die konjunkturelle Stimmung war durchwegs positiv, die Investitionen nahmen zu, das Wachstum prognostizieren wir bei +2,4%. Diese Dynamik sollte sich 2018 fortsetzen, das Wachstum sehen wir auf Vorjahreslevel – oder gar höher.
Die EZB kündigte an, das monatliche Volumen ihres Ankaufsprogramms abermals zu senken. Ab Jänner 2018 werden pro Monat nur noch EUR 30 Mrd. statt bisher EUR 60 Mrd. (und ursprünglich EUR 80 Mrd.) an Assets angekauft. Lt. EZB soll dieses Niveau bis Ende September 2018 beibehalten werden. Die ersten Zinserhöhungen erwarten wir erst 2019 in der Eurozone.
Politisch werden uns die Anfang März 2018 stattfindenden Parlaments- wahlen in Italien sowie die – seit der Bundestagswahl im September 2017 immer noch ausstehende – Regierungsbildung in Deutschland beschäftigen. Ebenfalls relevant werden die laufenden Brexit-Verhandlungen sein, die allerdings eher Unsicherheit für Großbritannien denn für die EU bedeuten dürften. Insgesamt sollten die politischen Ereignisse ohne nennenswerte Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Entwicklungen in Europa bleiben.
Der Ausblick ist auch für die USA positiv. Diese befinden sich im Konjunkturzyklus in einem fortgeschrittenen Stadium und setzten bereits fünf Zinsschritte in den letzten zwei Jahren um; das Zinsniveau befindet sich aber mit 1,25%-1,5% auf immer noch recht niedrigem Niveau. Weitere Anhebungen sollten in diesem Jahr folgen. Geopolitisch flammte der Nordkorea-Konflikt kürzlich erneut auf, doch wir gehen davon aus, dass es zu keiner militärischen Auseinandersetzung kommen wird.
Am EUR Unternehmensanleihenmarkt sollte 2018 die Performance schwächer als in den letzten zwei Jahren ausfallen. Wir präferieren weiterhin die Assetklassen Investment Grade Hybrid sowie High-Yield. In der zweiten Jahreshälfte sollte mehr Bewegung in die Credit-Märkte kommen, nachdem die EZB ihren weiteren geldpolitischen Pfad bekanntgeben wird.
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DADAT Bank
Die DADAT Bank positioniert sich als moderne, zukunftsweisende Direktbank für Giro-Kunden, Sparer, Anleger und Trader. Alle Produkte und Dienstleistungen werden ausschließlich online angeboten. Die Bank mit Sitz in Salzburg beschäftigt rund 30 Mitarbeiter und ist als Marke der Bankhaus Schelhammer & Schattera AG Teil der GRAWE Bankengruppe.
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Die EZB kündigte an, das monatliche Volumen ihres Ankaufsprogramms abermals zu senken. Ab Jänner 2018 werden pro Monat nur noch EUR 30 Mrd. statt bisher EUR 60 Mrd. (und ursprünglich EUR 80 Mrd.) an Assets angekauft. Lt. EZB soll dieses Niveau bis Ende September 2018 beibehalten werden. Die ersten Zinserhöhungen erwarten wir erst 2019 in der Eurozone.
Politisch werden uns die Anfang März 2018 stattfindenden Parlaments- wahlen in Italien sowie die – seit der Bundestagswahl im September 2017 immer noch ausstehende – Regierungsbildung in Deutschland beschäftigen. Ebenfalls relevant werden die laufenden Brexit-Verhandlungen sein, die allerdings eher Unsicherheit für Großbritannien denn für die EU bedeuten dürften. Insgesamt sollten die politischen Ereignisse ohne nennenswerte Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Entwicklungen in Europa bleiben.
Der Ausblick ist auch für die USA positiv. Diese befinden sich im Konjunkturzyklus in einem fortgeschrittenen Stadium und setzten bereits fünf Zinsschritte in den letzten zwei Jahren um; das Zinsniveau befindet sich aber mit 1,25%-1,5% auf immer noch recht niedrigem Niveau. Weitere Anhebungen sollten in diesem Jahr folgen. Geopolitisch flammte der Nordkorea-Konflikt kürzlich erneut auf, doch wir gehen davon aus, dass es zu keiner militärischen Auseinandersetzung kommen wird.
Am EUR Unternehmensanleihenmarkt sollte 2018 die Performance schwächer als in den letzten zwei Jahren ausfallen. Wir präferieren weiterhin die Assetklassen Investment Grade Hybrid sowie High-Yield. In der zweiten Jahreshälfte sollte mehr Bewegung in die Credit-Märkte kommen, nachdem die EZB ihren weiteren geldpolitischen Pfad bekanntgeben wird.
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