08.04.2018, 3434 Zeichen
2013 Falgstaff/USA
2014 Iten/KEN
2015 Cervia/ITA
2016 Viareggio & Cervia/ITA
2017 Alaska/USA
2018 daheim in Wien
Hört sich alles andere als prickelnd an und ursprünglich war auch ein erneutes Höhentrainingslager ins Auge gefasst, doch aufgrund meiner aktuellen Verfassung und um auch kein Risiko (zu viel zu hart zu schnell in der Höhe bzw. erneutes Aufbrechen alter Wehwehchen) einzugehen, entschied ich mich im Endeffekt nun, daheim in Wien meine Kilometer abzuspulen.
Aufgrund der Wetterlage wäre auch ein 1-2 wöchiges Trainingslager in Italien oder Slowenien nicht wirklich sinnvoll gewesen – denn alles was in Frage gekommen wäre, wäre zumindest was die Karwoche betraf, auch keine „klimatechnische“ Verbesserung der Voraussetzungen gewesen.
So kam es also, dass ich erstmals seit vermutlich 15 Jahren die gesamte Osterzeit in Wien bzw. mit Jenni bei ihren Eltern in Niederösterreich verbrachte – mit allen Vor- und Nachteilen…
Die letzten Wochen seit den ÖM Cross verliefen im Großen und Ganzen gut und in etwa wie ich es mir gemeinsam mit Günther vorgestellt habe. Zumindest der Umfang konnte mit bis zu 130 Wochenkilometern wieder gut gesteigert werden, und endlich kann ich auch wieder beschwerdefrei in der Kraftkammer Gewichte auf und nieder bewegen!
Aufgrund der nun gestiegenen Umfänge und auch der auf jeden Fall spürbaren intramuskulären Müdigkeit waren jedoch einige Belastungen noch nicht ganz wie gewünscht…
Ich konnte zwar im Grunde genommen fast alles, was am Plan gestanden hatte, erfüllen – doch wirklich super motivierende „Ausreißer nach oben“ gab es in den letzten drei bis vier Wochen eben auch nicht.
Ausdauersport ist eben ein hartes Stück Arbeit und wenn einem da quasi 2-3 wirklich solide Winter fehlen – bezogen auf Umfang und auch Intensitäten – dann tut man sich eben vor allem im fortschreitenden Alter schwerer…
Auf jede gute oder bessere Belastung folgte so meistens eine zweite pro Woche, die dann gerade so noch ging. Ist in der Phase normal, spiegelt gleichzeitig auch ziemlich exakt die letzten Wettkampfauftritte wider: schlechte und gute Phasen, um am Ende des Tages nicht restlost zufrieden zu reflektieren.
Nichts desto Trotz sind kleine Fortschritte erkennbar und ich bin mir sicher, dass es sofern ich gesund und fit bleibe, step-by-step in die richtige Richtung geht!
Wirklich Hoffnung geben mir die letzten Hinderniseinheiten, weil es da zwar noch ohne Wassergraben und „nur“ über die Hürden immerhin schon fast in der Wettkampfgeschwindigkeit und in Summe auch mehr als Wettkampfdistanz gut läuft! Vor allem das Gefühl für meine „Böcke“ wird immer besser und die eine oder andere Fahrt zu Günther nach Linz zum Techniktraining zahlt sich hier zu 100% aus!
Hindernisbelastung early april
In knapp zwei Wochen steht dann mit der ÖM Straße über 10km der nächste Wettkampf im Kalender. Die Überform für eine deutliche Steigerung meiner 10er-Bestzeit werde ich bis dahin wohl nicht mehr aufbauen können, aber gemeinsam mit meinen Jungs würden wir gerne deren Vorjahrestitel verteidigen. Ist ja unser „Heimspiel“ da die Strecke zum Großteil durch den Prater und die Hauptallee verläuft – und da spulte ich anders als in den letzten Jahren um diese Zeit ja wirklich genug Kilometer ab…
In diesem Sinne, genießt den nun endlich angekommenen Frühling und sammelt wie ich fleißig Kilometer von der Haustüre weg – ist alles in allem ja auch nicht so schlimm ????
Im Original hier erschienen: Trainingslager „dahoam“
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