20.04.2018, 4507 Zeichen
Die UniCredit Bank Austria und die Fondsgesellschaft Amundi sprechen sich für Fondsveranlagung aus: "Mit breiter Vermögensstreuung und professionellem Risikomanagement können Investmentfonds für sehr viele Anleger auf der Suche nach attraktiven Ertragschancen die richtige Lösung sein", heisst es in einer Aussendung.
Noch immer haben Österreichs Haushalte rund die Hälfte ihres Geldvermögens in Einlagen und nur ein Viertel in Wertpapieren. Einem jährlichen realen Ertrag von 2,5 Mrd. bei Wertpapieren stand, nach Berechnung der UniCredit Bank Austria Ökonomen, dabei in den Jahren 2012 bis 2017 ein jährlicher realer Verlust bei Einlagen von 2,6 Mrd. gegenüber. Diese negative Bilanz bei Spareinlagen wird sich aus heutiger Sicht in den nächsten Jahren noch verschärfen. Zum Beispiel hat sich im Jahr 2017 der Verlust bei Einlagen sogar auf 4,7 Milliarden erhöht, während Wertpapiere im Jahr 2017 einen realen Gewinn von rund 3,2 Milliarden abwerfen konnten.
Hätten Österreichs Haushalte ein umgekehrtes Verhältnis von Einlagen und Wertpapieren 2017 gehabt (also 25 Prozent in Einlagen und 50 Prozent in Wertpapieren), so hätten sie einen realen Verlust vermeiden können. Die Verluste bei Einlagen hätten sich von 4,7 auf knapp 2,5 Mrd. Euro reduziert und wären realen Gewinnen bei Wertpapieren von 6,4 Mrd. Euro gegenüber gestanden. Zu beachten ist dabei, dass daraus keine Prognosen über die zukünftige Entwicklung von Wertpapieren ableitbar sind, Kursschwankungen jederzeit auftreten können und man jedenfalls einen längerfristigen Anlagehorizont benötigt.
Markus Kosche, Vertriebsleiter Privatkunden, Geschäftskunden und Freie Berufe der UniCredit Bank Austria, betont: „Die goldenen Zeiten für Sparer sind längst und auf lange Sicht vorbei. Brauchte man zum Beispiel 1990 bei jährlichen Sparzinsen von 7 bis 8 Prozent etwa knapp 12 Jahre, um sein Sparguthaben zu verdoppeln, wären es heutzutage circa 400 Jahre.“ Werner Kretschmer, CEO von Amundi Austria, fügt hinzu: „Spareinlagen bieten also zwar einerseits hohe Sicherheit. Da die Inflation höher als das Zinsniveau ist, wird das Ersparte jedoch immer weniger wert. Dies hat zur Folge, dass Sparguthaben an Kaufkraft verlieren. Und in nächster Zeit wird sich daran kaum etwas ändern.“
Im Gegensatz zum internationalen Trend haben die Österreicher voriges Jahr dreimal so viel Geld auf Konten für täglich fälliges Geld fließen lassen wie in Fonds. Das liegt, laut einer Integral-Umfrage (online, 500 Befragte zwischen 16 und 69 Jahren) im Auftrag der Fondsverbände VÖIG und VAIÖ, primär am mangelnden Wissen der Österreicher über Fonds. 69 Prozent der Befragten gaben an, dass mangelndes Wissen über das Wesen von Fonds, gefolgt von „zu wenig Kapital“ (45 Prozent) und „zu hohem Risiko“ (41 Prozent), sie vom Kauf von Fondsanteilen abhalten würden. „Hier wollen wir mit Aufklärung und harten Fakten dagegen halten, um so für unsere Kunden die bestmögliche Veranlagung für ihr Kapital zu schaffen“, erklärt Markus Kosche.
Denn „gerade in der aktuellen Situation können Investmentfonds mit ihren diversifizierten Investmentstrategien besonders interessante Perspektiven bieten – vom Kleinanleger bis zum institutionellen Investor“, so Werner Kretschmer. „Durch eine breite Streuung ermöglichen Fonds in unterschiedlicher Ausprägung die Reduktion von Risiken und Angebote, wie ‚Wertpapiersparen‘ – nach einer Ersteinzahlung kann man selbst entscheiden wie viel und wie oft man mit einem Dauerauftrag in Fonds ansparen will – ermöglichen auch mit geringen Mitteln einen Zugang zu den internationalen Märkten.“
„Zudem könne man mit Fonds viel individueller den persönlichen Umständen und Veranlagungswünschen der Kunden gerecht werden“, führt Kosche weiter aus. „Dazu erstellen wir eine persönliche Anlagestrategie, die sich ganz nach den individuell unterschiedlichen Anlagewünschen und -zielen richtet. Dabei zeigen wir Verbesserungspotenziale für die Geldanlage auf und empfehlen unseren Kundinnen und Kunden im aktuellen Umfeld niedriger Zinsen und geopolitischer Herausforderungen alternative Investitionsmöglichkeiten.“
Kretschmer legt dar, „dass so jedem eine individuell abgestimmte Veranlagung angeboten werden kann, vom eher risikoaversen Kunden, über Anlegerinnen und Anleger, die mittels breit gestreuten Dachfonds an der weltweiten Entwicklung der Kapitalmärkte teilnehmen, bis hin zu Menschen mit höherer Risikobereitschaft, die mit Aktienfonds, beispielsweise Themenfonds wie dem CPR Invest – Global Silver Age, an Megatrends teilhaben möchten.“
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