11.06.2018, 2663 Zeichen
Das österreichische BIP wuchs im 1. Quartal 2018 gegenüber der Vorperiode um 0,8%, nach jeweils +0,9% im III. und IV. Quartal 2017, informiert das Wifo. Damit setzte sich die Konjunkturdynamik aus dem Vorjahr fort, und die Phase der Hochkonjunktur hält an. Die positive Entwicklung der Realwirtschaft spiegelt sich auch auf dem Arbeitsmarkt in einem Anstieg der Beschäftigung und einem Rückgang der Arbeitslosigkeit. Der Preisauftrieb ist derzeit noch ungewöhnlich verhalten.
Das Weltwirtschaftswachstum dürfte sich im I. Quartal 2018 leicht abgeschwächt haben, doch war dies großteils auf Sondereffekte zurückzuführen. Die Kräfte hinter dem weltweiten Aufschwung sind weiterhin intakt. Die gute weltwirtschaftliche Grunddynamik spiegelt sich auch in einem Anstieg der Rohstoffpreise. Das Bild der Vorlaufindikatoren weist nach wie vor auf einen günstigen weiteren Verlauf der Weltkonjunktur hin. Risikofaktoren sind Unsicherheiten in Bezug auf wirtschaftspolitisch induzierte Störungen der weltweiten Handelsströme und geopolitische Spannungen.
In Österreich hält die Phase der Hochkonjunktur an. Im I. Quartal 2018 expandierte die Wirtschaftsleistung abermals kräftig und nahm damit den Schwung aus dem Vorjahr mit. Getragen wurde das heimische Wachstum sowohl von der Binnennachfrage als auch der Außenwirtschaft. Das Bild der Vorlaufindikatoren trübte sich in den letzten Monaten etwas ein. Insgesamt geben sie weiterhin einen positiven Ausblick. Eine abermalige Beschleunigung zeichnet sich für die kommenden Quartale jedoch nicht ab.
Das Wachstum ist in Österreich breit gestreut. Unter den Komponenten der Binnenwirtschaft erweist sich auch im I. Quartal 2018 der Konsum der privaten Haushalte als Wachstumsstütze. Die anhaltende Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt und eine sehr optimistische Konsumentenstimmung spiegeln sich in der Ausgabenbereitschaft der Haushalte. Daneben zogen auch die Investitionen zu Jahresbeginn abermals kräftig an. Zusätzliche Impulse erhält die Wirtschaft auch vom Außenhandel; die Exporte wuchsen im I. Quartal 2018 jedoch etwas schwächer als im IV. Quartal 2017.
Die Inflationsrate (VPI) ging im April um 0,1 Prozentpunkt auf 1,8% zurück (HVPI +1,9%). Am meisten trugen die Kosten von Wohnung, Wasser, Energie sowie Restaurants und Hotels zum Preisauftrieb bei. Das Inflationsdifferential zum Durchschnitt des Euro-Raumes blieb zuletzt konstant.
Der österreichische Arbeitsmarkt entwickelt sich ebenfalls günstig. Die Zahl der unselbständig aktiv Beschäftigten war im Mai nach vorläufigen Schätzungen um 98.000 höher als im Vorjahr (+2,8%). Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote (nationale Definition) verharrte im Mai bei 7,7%.
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