07.11.2018, 1807 Zeichen
Der Konzernumsatz des Automobil-Zulieferers Polytec reduzierte sich in den ersten drei Quartalen 2018 um 5,8 Prozent auf 478,7 Mio. Euro (Vorjahresperiode: 508,0 Mio. Euro). Das EBITDA belief sich in den ersten drei Quartalen 2018 auf 50,0 Mio. Euro (vs. 63,9 Mio.). Die EBITDA-Marge reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozentpunkte auf 10,4 Prozent. Das EBIT des Konzerns erreichte in den ersten neun Monaten 2018 30,9 Mio. Euro (vs. 43,4 Mio.). Die EBIT-Marge ging von 8,5% auf 6,5% zurück. Das Konzernergebnis nach Steuern liegt bei 22,2 Mio. Euro (vs. 31,0 Mio.). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,98 Euro (vs. 1,38 Euro).
Das Unternehmen erklärt: Die Folgen der Umstellung auf den neuen und seit September 2018 anzuwendenden Abgas- und Verbrauchsstandard WLTP haben sich im dritten Quartal verschärft. So kam es durch die temporär reduzierte Fahrzeugproduktion bei wesentlichen Kunden zu den erwarteten Abrufkürzungen und Umsatzeinbußen. Wie schon in den beiden ersten Quartalen 2018, waren auch im dritten Quartal die Abrufe von Produkten für Diesel-PKW in Folge der rückläufigen Konsumentennachfrage schwach. Weiterhin positiv entwickelte sich der Marktbereich Nutzfahrzeuge, der im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Steigerung zeigte.
Das Management der Polytec Group geht für das Geschäftsjahr 2018 aus heutiger Sicht weiterhin von einem Konzernumsatz von rund 650 Mio. Euro und einem EBIT (operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern) von rund 45 Mio. Euro aus. Das Erreichen dieses Ausblicks ist möglich, wird jedoch durch die derzeit nicht ganz abschätzbaren Folgen aufgrund der Themen WLTP, Diesel-Antriebstechnologie, Brexit, Erschwernisse im internationalen Handel, allgemeine Konjunkturentwicklung sowie weiterer, heute noch nicht bekannter negativer Aspekte, erschwert.
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