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VIG kommt den Zielen näher

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28.11.2018, 3536 Zeichen

Die Vienna Insurance Group (VIG ) hat die Kennzahlen in den ersten drei Quartalen 2018 weiter verbessert. In den ersten drei Quartalen 2018 stiegen die verrechneten Konzernprämien um +2,9 Prozent auf rund 7,4 Mrd. Euro. Ohne Berücksichtigung der Einmalerläge liegt das Prämienwachstum bei +5,4 Prozent. Das Konzernergebnis (vor Steuern) wuchs vom ersten bis dritten Quartal 2018 um +6,4 Prozent auf 352,3 Mio. Euro. „Mit diesem positiven Geschäftsverlauf sind wir sehr zuversichtlich, unsere gesetzten Ziele für 2018 zu erreichen. Wir peilen für 2018 weiterhin ein Prämienvolumen in der Höhe von 9,5 Mrd. Euro und ein Ergebnis (vor Steuern) in einer Bandbreite von 450 bis 470 Mio. Euro an. Unsere kontinuierliche Aufwärtsentwicklung und breite Risikodiversifizierung über Länder hinweg verleiht uns auch die nötige finanzielle Grundlage, um uns zukunftsfit aufzustellen. Das beweist auch das im dritten Quartal 2018 wieder bestätigte „A+“ Rating mit stabilem Ausblick von Standard & Poor’s für unsere solide Finanzposition und hohe Kapitalstärke“, so Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der Vienna Insurance Group.

Zum Prämienplus haben in erster Linie die Tschechische Republik, das Baltikum und Ungarn beigetragen. Im Baltikum verzeichnete die VIG in allen Versicherungssparten positive zweistellige Entwicklungen und konnte das Prämienvolumen um insgesamt +16,5 Prozent steigern. Eine zweistellige Wachstumsrate verzeichnete ebenso Ungarn (+11,2 Prozent).

Signifikante Gewinnsteigerungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnten in Österreich, der Tschechischen Republik und im Segment Sonstige CEE, das unter anderem die Märkte Kroatien, Serbien, Mazedonien und die Ukraine einschließt, verzeichnet werden. Ein starkes Plus zum Konzernergebnis (vor Steuern) trug Ungarn mit +34,9 Prozent bei, welches vorwiegend auf den Wegfall der Abschreibung für Versicherungsbestände aus der Vienna Life im Vorjahr zurückzuführen ist. Auch in der Tschechischen Republik und im Baltikum waren positive Ergebnissteigerungen zu verzeichnen. Einzig in Rumänien verläuft die Entwicklung des Kfz- Versicherungsgeschäfts wenig erfreulich, womit wir diese Marktsituation weiterhin genau beobachten. In den ersten drei Quartalen 2018 wurde ein Verlust in Höhe von 72,2 Mio. Euro ausgewiesen. Dieser resultiert vorrangig aus der im zweiten Quartal 2018 durchgeführten Abschreibung von Firmenwerten in Höhe von 50,1 Mio. Euro sowie einer Rückstellungsbildung für ein laufendes, marktweites Wettbewerbsverfahren und einer Stärkung der Reserven in den Kfz-Sparten im dritten Quartal 2018, so das Unternehmen.

Die Combined Ratio der VIG lag vom ersten bis dritten Quartal 2018 bei 96,3 Prozent und damit um einen Prozentpunkt niedriger als im Vorjahr (Q1-3 2017: 97,3 Prozent). Das ist auf geringere Naturkatastrophenschäden und somit einen verbesserten Schadensatz im Vergleich zur Vorjahresperiode zurückzuführen. Zur deutlichen Reduzierung der Combined Ratio trugen vor allem die Segmente Österreich, Tschechische Republik, Baltikum, Sonstige CEE und Polen bei.

Die Kapitalanlagen des Konzerns einschließlich der liquiden Mittel betrugen zum 30. September 2018 37,5 Mrd. Euro und lagen damit knapp über dem Vorjahresniveau (31. Dezember 2017: 37,4 Mrd. Euro).

Das Finanzergebnis beträgt nach den ersten drei Quartalen 2018 795,9 Mio. Euro. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Anstieg um +8,7 Prozent, was vorwiegend auf Erträge sowohl aus dem Verkauf der Beteiligung an der S IMMO AG als auch aus dem Immobilienbereich zurückzuführen ist.



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1. Vienna Insurance Group, Prof. Elisabeth Stadler, Credit: Ian Ehm , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

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Vienna Insurance Group, Prof. Elisabeth Stadler, Credit: Ian Ehm, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
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    Die Combined Ratio der VIG lag vom ersten bis dritten Quartal 2018 bei 96,3 Prozent und damit um einen Prozentpunkt niedriger als im Vorjahr (Q1-3 2017: 97,3 Prozent). Das ist auf geringere Naturkatastrophenschäden und somit einen verbesserten Schadensatz im Vergleich zur Vorjahresperiode zurückzuführen. Zur deutlichen Reduzierung der Combined Ratio trugen vor allem die Segmente Österreich, Tschechische Republik, Baltikum, Sonstige CEE und Polen bei.

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