12.12.2018, 1767 Zeichen
Voest notierte vorgestern tatsächlich nur noch knapp über 26 Euro. Im ohnehin schwachen Umfeld ist sie von allen ATX-Titeln am deutlichsten gefallen, im laufenden Jahr fast auf die Hälfte ihres Wertes. Das Zerti der Commerzbank, das wir uns vorige Woche angeschaut haben, hat dadurch seinen Bonus eingebüßt. Nicht viel passiert, meinen wir, die Voest ist und bleibt viel zu billig. Möglicherweise wird sie in den letzten Handelstagen vor dem Jahresende weiter unter Druck sein. Welcher Fondsmanager möchte schon gerne Verlusttitel in dieser Größenordnung ausweisen. Wir sehen für den Kursverlust der Voest indes keinen „handfesten“ Grund. Im kommenden Jahr sollte es wohl wieder entsprechende Nachfrage nach dem „Loser" 2018 geben. Mit besagtem Zerti macht der Anleger die zu erwartenden Kurssteigerungen entsprechend mit, ab Kurs 35 ist auch der (verlorene) Bonus egalisiert. Als Möglichkeit zum „Aufdoppeln“ der Position sehen wir das von der Ersten emittierte Bonus-Zertifikat AT0000A24XT7. Die Eckdaten: Emission 21.11.2018, Laufzeit bis 20.12.2019 (noch 373 Tage), Bonuslevel 35,25 Euro, Sicherheitslevel 24,50 Euro. Aktuell (heute 9.15 Uhr) notiert das Zerti bei 26,14, die Aktie bei 26,47 Der Abstand zum Sicherheitslevel liegt bei etwa 7,5 Prozent. Wird der Sicherheitslevel nicht berührt/unterschritten, bedeutet das für den Anleger eine Rendite von etwa 34 Prozent. Sollte der Sicherheitslevel (wieder) getroffen werden, gilt wie auch für das „alte“ Zerti: Kursbewegungen der Voest werden praktisch 1:1 mitgemacht. Das momentane Niveau der Voest scheint uns jedenfalls äußerst attraktiv für einen Einstieg.
voestalpine (
Akt. Indikation: 26,04 /26,12, -0,68%)
(Der Input von Gerald Dürrschmid für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 12.12.)
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