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07.01.2019

Ökostrom-HV 6. Ein Aktionär dankte den Mitarbeitern für die gute Arbeit und meinte, dass Gas nicht der richtige Weg sei und keine neuen Lösungen bringe, der Hauptgrund für den Kundenrückgang sei der Gasverkauf. Stühlinger meinte, ehrlich sei der "Ansatz" (also dass man mit kleiner Beimischung beginnt, je nach Wunsch des Kunden, was er sich halt leisten kann oder will), und: "Wir können Dinge bewegen, wenn wir Dinge tun!" Huber erklärte, dass es beim Stromanbietercheck von Global 2000 ein Punktesystem gebe. Beim Vorhandensein einer Ausstiegsstrategie habe es 4 Punkte für Ausstiegsjahr 2025 gegeben, 2 Punkte für 2035, aber keinen für 2040. Spätere Zeitpunkte hätten genauso wie das Nichtvorhandensein einer Ausstiegsstrategie zu 0 Punkten geführt. Ein großer Stromanbieter habe 2025 für die 100%ige Decarbonisierung angegeben. Es weise aber nichts irgendwie darauf hin, dass sie es schaffen. Wir hätten die Herausforderung natürlich angenommen und unser eigenes Ziel auf 2035 gesetzt.

Jemand fragte, wie hoch die Kandidaten für den Aufsichtsrat investiert seien. Kiener sagte, sie habe keine Aktien. Von den drei männlichen Kandidaten meinte einer, er habe wegen der Gasstrategie auf 1 Stück reduziert, die anderen beiden sagten "386" und "355". Ein Aktionär sagte, man hätte die Aktionäre vielleicht über die Entscheidung informieren können, dass der Entwickler von "Simon" (Anmerkung: die Photovoltaikanlage einfach zum Anstecken, die über Hofer vertrieben wurde) Ökostrom verlassen habe. Huber bat, ihn selbst zu fragen, er habe sich selbständig gemacht, sei in Kooperation mit der Salzburg AG. Wir hätten uns gefragt, wie wir das tolle Produkt in die Breite bringen, wir würden es am Leben erhalten, aber die wirtschaftliche Verantwortung würden nicht mehr wir tragen. Anmerkung: Salzburg AG verkauft "Simon" unter ihrem Namen: https://shop.salzburg-ag.at/simon-das-mini-kraftwerk.html Danke an die Ökostrom-AG, auf einer HV hatten sie den Simon mit, da konnte jeder ihn angreifen und heben, ein recht kompaktes Gerät. Bei einem Preis von 749 Euro und einem Deckungsbeitrag von 90 Euro, den man mit dem Fachhändler teilen habe müssen, sei das ein aussichtsloses Unterfangen gewesen. Die gute Nachricht sei, dass Simon nach wie vor erhältlich sei, die Ökostrom AG erhalte Lizenzgebühren für jeden verkauften Simon. Die Firma (Tochtergesellschaft für Simon?) sei operativ leer, aber noch nicht geschlossen, vielleicht würden wir sie noch für was brauchen. Anmerkung: Dann gibt es einfach eine Umbenennung für den Zweck, für den man sie braucht.

Zur Frage, mit welchen Kosten bei einem Aktiendepot zu rechnen sei, antwortete Stühlinger, bei der Bank Austria zahle man 6 Euro pro Quartal, manche würden auch Gratisdepots anbieten, da zahle man nur die Transaktionen, vielleicht 20 - 100 Euro/Jahr. Auf die Frage, ob das eine Bank machen müsse, antwortete Stühlinger, ohne Depot sei das nicht "erlaubt" (also dass man die Namensaktien in börsenotierte Aktien umwandelt). Einer der kompromisslosesten Öko-Verfechter des Landes, Christian Almeder, meinte, dass wir "raus aus dem Gas" müssen. Er würde sich mehr Konsequenz bei den Bemühungen zum Ausstieg wünschen, zum Preis der 20%-Beimischung 50% liefen, 10% Beimischung auflassen, alles darunter fände er nicht akzeptabel. Er fürchte, er werde die Konsequenzen im Abstimmungsverhalten zeigen müssen. Zu Herrn Tiroch meinte er, dass er es sehr opportunistisch finde, dass er zuerst gegen eine Dividende gewesen sei und seine Meinung nun geändert habe. Die Satzung wollte er "nicht zerstört sehen". Tiroch erwiderte, früher habe eine Dividende keinen Sinn gemacht, aber jetzt sei das der einzige richtige Weg. Der ARV las die kurze Wortmeldung einer Aktionärin vor, sie brauchte nicht extra zum Mikrofon zu gehen, war mit der Verlesung der Wortmeldung einverstanden: Die Energiewende gelänge nur mit Wind- und Solarenergie. Stühlinger antwortete, dass Biogas aus biogenen Abfällen und Wiesengras erzeugt werde, ein Erzeuger sei die Graskraft, die auch Aktionärin sei. Anmerkung: unter diesem Namen finde ich Reitbach und Steindorf, zwei Genossenschaften: http://www.graskraft-reitbach.at/und http://www.energiewerkstatt.org/wp/wp-content/uploads/2016/04/Folder-Graskraft-Steindorf-2016.pdf , auf der Seite der Ökostrom AG zu diesem Thema ist auch von zwei Anlagen die Rede: https://oekostrom.at/gas/gas-mit-zukunft Unter den drei Links steht einiges Wissenswertes zum Biogas. Auf die Frage, ob die Abluft von Nutztieren (Anmerkung: offenbar Methan) zu Biogas gemacht werden könne, antwortete Huber, dass zusammen mit dem WWF und Global 2000 die Kriterien festgelegt würden, was Biogas sei. Sinngemäß war zu hören, dass Biomethan dafür nicht geeignet sei. Anmerkung: Wahrscheinlich zu schwierig, das ganze Methan der Rinder einzufangen. Laut Huber habe uns Wasserstoff schwerst beschäftigt. Wir hätten genetzwerkt, ob das bei der RAG einspeisbar sei, das sei einigermaßen naiv gewesen, wir müssten lernen, dass es noch keine Möglichkeit gebe, Wasserstoff zu beziehen. Anmerkung: Das wird sich vielleicht bald ändern, Verbund und voestalpine arbeiten daran, vorerst nur für die Befeuerung des voestalpine-Werks selbst: https://industriemagazin.at/a/stahl-mit-wasserstoff-voestalpine-plant-vollbetrieb-ab-fruehjahr

 

(Der Input von Günter Luntsch für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 07.01.)


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Ökostrom-HV 6: Aktienfragen (Günter Luntsch)


07.01.2019

Ökostrom-HV 6. Ein Aktionär dankte den Mitarbeitern für die gute Arbeit und meinte, dass Gas nicht der richtige Weg sei und keine neuen Lösungen bringe, der Hauptgrund für den Kundenrückgang sei der Gasverkauf. Stühlinger meinte, ehrlich sei der "Ansatz" (also dass man mit kleiner Beimischung beginnt, je nach Wunsch des Kunden, was er sich halt leisten kann oder will), und: "Wir können Dinge bewegen, wenn wir Dinge tun!" Huber erklärte, dass es beim Stromanbietercheck von Global 2000 ein Punktesystem gebe. Beim Vorhandensein einer Ausstiegsstrategie habe es 4 Punkte für Ausstiegsjahr 2025 gegeben, 2 Punkte für 2035, aber keinen für 2040. Spätere Zeitpunkte hätten genauso wie das Nichtvorhandensein einer Ausstiegsstrategie zu 0 Punkten geführt. Ein großer Stromanbieter habe 2025 für die 100%ige Decarbonisierung angegeben. Es weise aber nichts irgendwie darauf hin, dass sie es schaffen. Wir hätten die Herausforderung natürlich angenommen und unser eigenes Ziel auf 2035 gesetzt.

Jemand fragte, wie hoch die Kandidaten für den Aufsichtsrat investiert seien. Kiener sagte, sie habe keine Aktien. Von den drei männlichen Kandidaten meinte einer, er habe wegen der Gasstrategie auf 1 Stück reduziert, die anderen beiden sagten "386" und "355". Ein Aktionär sagte, man hätte die Aktionäre vielleicht über die Entscheidung informieren können, dass der Entwickler von "Simon" (Anmerkung: die Photovoltaikanlage einfach zum Anstecken, die über Hofer vertrieben wurde) Ökostrom verlassen habe. Huber bat, ihn selbst zu fragen, er habe sich selbständig gemacht, sei in Kooperation mit der Salzburg AG. Wir hätten uns gefragt, wie wir das tolle Produkt in die Breite bringen, wir würden es am Leben erhalten, aber die wirtschaftliche Verantwortung würden nicht mehr wir tragen. Anmerkung: Salzburg AG verkauft "Simon" unter ihrem Namen: https://shop.salzburg-ag.at/simon-das-mini-kraftwerk.html Danke an die Ökostrom-AG, auf einer HV hatten sie den Simon mit, da konnte jeder ihn angreifen und heben, ein recht kompaktes Gerät. Bei einem Preis von 749 Euro und einem Deckungsbeitrag von 90 Euro, den man mit dem Fachhändler teilen habe müssen, sei das ein aussichtsloses Unterfangen gewesen. Die gute Nachricht sei, dass Simon nach wie vor erhältlich sei, die Ökostrom AG erhalte Lizenzgebühren für jeden verkauften Simon. Die Firma (Tochtergesellschaft für Simon?) sei operativ leer, aber noch nicht geschlossen, vielleicht würden wir sie noch für was brauchen. Anmerkung: Dann gibt es einfach eine Umbenennung für den Zweck, für den man sie braucht.

Zur Frage, mit welchen Kosten bei einem Aktiendepot zu rechnen sei, antwortete Stühlinger, bei der Bank Austria zahle man 6 Euro pro Quartal, manche würden auch Gratisdepots anbieten, da zahle man nur die Transaktionen, vielleicht 20 - 100 Euro/Jahr. Auf die Frage, ob das eine Bank machen müsse, antwortete Stühlinger, ohne Depot sei das nicht "erlaubt" (also dass man die Namensaktien in börsenotierte Aktien umwandelt). Einer der kompromisslosesten Öko-Verfechter des Landes, Christian Almeder, meinte, dass wir "raus aus dem Gas" müssen. Er würde sich mehr Konsequenz bei den Bemühungen zum Ausstieg wünschen, zum Preis der 20%-Beimischung 50% liefen, 10% Beimischung auflassen, alles darunter fände er nicht akzeptabel. Er fürchte, er werde die Konsequenzen im Abstimmungsverhalten zeigen müssen. Zu Herrn Tiroch meinte er, dass er es sehr opportunistisch finde, dass er zuerst gegen eine Dividende gewesen sei und seine Meinung nun geändert habe. Die Satzung wollte er "nicht zerstört sehen". Tiroch erwiderte, früher habe eine Dividende keinen Sinn gemacht, aber jetzt sei das der einzige richtige Weg. Der ARV las die kurze Wortmeldung einer Aktionärin vor, sie brauchte nicht extra zum Mikrofon zu gehen, war mit der Verlesung der Wortmeldung einverstanden: Die Energiewende gelänge nur mit Wind- und Solarenergie. Stühlinger antwortete, dass Biogas aus biogenen Abfällen und Wiesengras erzeugt werde, ein Erzeuger sei die Graskraft, die auch Aktionärin sei. Anmerkung: unter diesem Namen finde ich Reitbach und Steindorf, zwei Genossenschaften: http://www.graskraft-reitbach.at/und http://www.energiewerkstatt.org/wp/wp-content/uploads/2016/04/Folder-Graskraft-Steindorf-2016.pdf , auf der Seite der Ökostrom AG zu diesem Thema ist auch von zwei Anlagen die Rede: https://oekostrom.at/gas/gas-mit-zukunft Unter den drei Links steht einiges Wissenswertes zum Biogas. Auf die Frage, ob die Abluft von Nutztieren (Anmerkung: offenbar Methan) zu Biogas gemacht werden könne, antwortete Huber, dass zusammen mit dem WWF und Global 2000 die Kriterien festgelegt würden, was Biogas sei. Sinngemäß war zu hören, dass Biomethan dafür nicht geeignet sei. Anmerkung: Wahrscheinlich zu schwierig, das ganze Methan der Rinder einzufangen. Laut Huber habe uns Wasserstoff schwerst beschäftigt. Wir hätten genetzwerkt, ob das bei der RAG einspeisbar sei, das sei einigermaßen naiv gewesen, wir müssten lernen, dass es noch keine Möglichkeit gebe, Wasserstoff zu beziehen. Anmerkung: Das wird sich vielleicht bald ändern, Verbund und voestalpine arbeiten daran, vorerst nur für die Befeuerung des voestalpine-Werks selbst: https://industriemagazin.at/a/stahl-mit-wasserstoff-voestalpine-plant-vollbetrieb-ab-fruehjahr

 

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