10.01.2019, 1884 Zeichen
Der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern Agrana hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2018/19 bei Umsatz und Ergebnis eingebüßt. CEO Johann Marihart: „Die anhaltenden Tiefst-Preise bei Zucker und Isoglukose nach dem Quotenende in der EU, aber auch im Vorjahresvergleich deutlich niedrigere Ethanolpreise schlagen sich drastisch in den heurigen Ergebnissen nieder. Im Segment Frucht verzeichnen wir stabile Umsätze, wobei insbesondere das Fruchtsaftkonzentratgeschäft aufgrund besserer Deckungsbeiträge bei Apfelsaftkonzentrat aus der Ernte 2017 zum zufriedenstellenden Ergebnis beitrug.“ Der Umsatz ging im Vorjahresvergleich um 7,3 Prozent auf 1.863,5 Mio. Euro zurück, das EBIT um 63 Prozent auf 63,5 Mio. Euro und das Konzernergebnis um 71 Prozent auf 37,0 Mio. Euro.
Das Unternehmen erwartet für das Geschäftsjahr 2018|19 weiterhin einen deutlichen Rückgang beim Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT). Beim Konzernumsatz wird von einer Entwicklung leicht unter Vorjahresniveau ausgegangen. CEO Johann Marihart: „Im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld sehen wir uns als global ausgerichtetes Industrieunternehmen mit einem diversifizierten Geschäftsmodell strategisch gut positioniert. Wir setzen dem rein preisbasierten Wettbewerb auch zukünftig unsere Spezialitätenstrategie entgegen und zusammen mit der Diversifikation in die drei Standbeine Frucht, Stärke und Zucker werden wir uns im Vergleich zu reinen Zuckerunternehmen besser behaupten.“
Das Investitionsvolumen des Konzerns beträgt im Geschäftsjahr 2018|19 185 Mio. Euro und wird deutlich über dem Abschreibungsniveau von rund 96 Mio. Euro liegen. Hauptprojekte sind die Errichtung des zweiten Fruchtzubereitungswerkes in China (Großraum Shanghai), das zum Jahresende in Betrieb ging, und der Ausbau der Weizenstärkefabrik in Pischelsdorf bei Tulln, der planmäßig verläuft und Ende 2019 abgeschlossen sein wird.
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