28.01.2019, 2069 Zeichen
Die KTM Industries-Gruppe erzielte gemäß vorläufigem Ergebnis im Geschäftsjahr 2018 einen Rekordumsatz von 1.559,5 Mio. Euro (+2%). Das entspricht einer Steigerung von 26,5 Mio. Euro. Das vorläufige EBIT erreichte 161,0 Mio. Euro (+21%) nach 132,5 Mio. Euro im Vorjahr. Der Ergebniseffekt aus dem Verkauf der Pankl-Gruppe betrug rund 26 Mio. Euro Die um den Pankl-Effekt bereinigte EBIT-Marge liegt bei 8,6%. Das vorläufige Ergebnis vor Steuern erhöhte sich von 117,1 Mio. auf 143,3 Mio. Euro.
In den wesentlichen Märkten konnte KTM in 2018 mit ihren Marken KTM und Husqvarna Motorcycles überproportional an Marktanteilen gewinnen und hat sowohl in Europa als auch in Nordamerika den Markt outperformed. In Europa ist der Gesamtmarkt im letzten Jahr um rund 8% gewachsen. KTM hat die Zulassungen im gleichen Zeitraum um 21,5% gesteigert, was einem Marktanteil per Ende 2018 von 11,7% entspricht.
Trotz rückläufigem US Gesamtmarkt (-2,3%) in 2018 erhöhte KTM die Zulassungen um 8,5% und steigert den Marktanteil per Ende 2018 auf 8,9%. Diese Erfolge sind auch auf die Neueinführungen der KTM Mittelklasse - KTM Duke 790 - und der ersten Husqvarna Straßenmotorräder (401 Svartpilen/Vitpilen und 701 Vitpilen) zurückzuführen.
Mit 212.899 verkauften KTM und mittlerweile bereits 48.555 verkauften Husqvarna Motorrädern im Geschäftsjahr 2018 hat die KTM AG ihre Stellung als größter europäischer Motorradhersteller weiter ausgebaut. Der Absatz wurde um rund 10% gegenüber dem Vorjahr gesteigert, so das Unternehmen.
Im Geschäftsjahr 2019 setzt die Gruppe weiterhin auf organisches Wachstum in allen Kernbereichen. Zielsetzung ist es, die Marktanteile in den für KTM und Husqvarna wichtigen Märkten - trotz eines herausfordernden Marktumfeldes - weiter auszubauen. Die Verlagerung der Produktion der Husqvarna Strassenmotorräder (bis 400 ccm) zum strategischen Partner Bajaj in Q4/2019 gibt KTM zusätzlich die Möglichkeit Einstiegsmotorräder der Marke Husqvarna zu wettbewerbsfähigen Herstellkosten zu produzieren und damit die Absätze in den Emerging Markets weiter zu steigern.
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