14.03.2019, 2927 Zeichen
Die Lenzing Gruppe hat Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 präsentiert. Die Umsatzerlöse der Lenzing Gruppe gingen im Vorjahresvergleich um 3,7 Prozent auf 2,18 Mrd. Euro zurück. Hauptursachen dafür seien das erwartet herausfordernde Marktumfeld für Standardviscose, ungünstigere Währungsrelationen und ein leichter Rückgang der Absatzmenge gewesen, erklärt das Unternehmen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) reduzierte sich aufgrund von Preissteigerungen bei Schlüsselrohstoffen sowie gestiegener Energie- und Personalkosten um 24 Prozent auf 382 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge sank von 22,2 Prozent im Geschäftsjahr 2017 auf 17,6 Prozent im Berichtsjahr. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 36 Prozent auf 237,6 Mio. Euro zurück, was zu einer niedrigeren EBIT-Marge von 10,9 Prozent (2017: 16,4 Prozent) führte. Der Jahresüberschuss nach Einmaleffekten lag mit 148,2 Mio. Euro um 47,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 281,7 Mio. Euro Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 5,61 Euro (2017: 10,47 Euro).
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung die Zahlung einer stabilen Dividende von 3,00 und einer Sonderdividende von 2,00 Euro je Aktie vor. In Summe soll die Dividende 5,00 Euro je Aktie betragen. Das entspricht einer Ausschüttung an die Aktionäre von rund 133 Mio. Euro
„Auch wenn das Geschäftsjahr 2018 schwieriger als die Jahre davor war, so war es doch das viertbeste Jahr der Unternehmensgeschichte. Wir haben konsequent an den strategischen Stoßrichtungen unserer Unternehmensstrategie sCore TEN gearbeitet, um die Eigenversorgung mit Zellstoff zu erhöhen, die Kundennähe zu intensivieren, den Anteil der Spezialfasern am Umsatz auszubauen sowie in neue Technologien und Geschäftsfelder zu investieren“, sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. „Die sehr positive Entwicklung unseres Spezialitätengeschäftes in einem erwartet herausfordernden Marktumfeld für Standardviscose bestätigt uns in unseren ambitionierten Plänen. Die Lenzing Gruppe ist dank ihrer Spezialitätenstrategie und ihrer starken Marken basierend auf Innovation und nachhaltigem Handeln heute deutlich widerstandsfähiger als noch vor einigen Jahren. Wir sind aber nicht immun gegen globale Entwicklungen und es bedarf weiterer Anstrengungen und Investitionen in den Bereich der Spezialfasern, um noch resilienter gegen die Schwankungen des Marktes zu werden“, so Doboczky.
Trotz des deutlich angespannteren Marktumfeldes bei der Standardviscose geht die Lenzing Gruppe auf Basis aktueller Währungsverhältnisse davon aus, das das Ergebnis für 2019 in etwa auf dem Niveau von 2018 liegen wird. Die Lenzing Gruppe sieht sich angesichts dieser Entwicklungen in der gewählten Unternehmensstrategie sCore TEN bestätigt. Lenzing ist in diesem Marktumfeld sehr gut positioniert und wird die Umsetzung der Strategie mit dem fokussierten Wachstum im Bereich der Spezialfasern weiterhin konsequent vorantreiben.
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