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VIG erhöht die Dividende und auch die Prognose

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21.03.2019, 7710 Zeichen

Die Vienna Insurance Group (VIG ) hat ihre Zahlen für 2018 veröffentlicht. Die verrechneten Konzernprämien 2018 betrugen 9.657,3 Mio. Euro. Das entspricht einer Prämiensteigerung von +2,9 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ohne Einmalerläge, die weiter rückgängig waren, beträgt das Prämienplus +5,2 Prozent. Der Gewinn (vor Steuern) konnte mit 485,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr um rund +10 Prozent gesteigert werden. Der Gewinnanstieg ist vor allem auf die verbesserte Combined Ratio und die gute Entwicklung des Finanzergebnisses zurückzuführen. Starke Gewinnzuwächse konnten vor allem die Segmente Baltikum, Bulgarien, Tschechische Republik und Ungarn verzeichnen. Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen betrug 268,9 Mio. Euro. Der Rückgang um -9,6 Prozent resultiert primär aus erhöhten Steuerleistungen aufgrund von Einmaleffekten. Bereinigt um Einmaleffekte wäre das Nettoergebnis gegenüber dem Vorjahr um +2,9 Prozent gestiegen. Die Combined Ratio konnte 2018 um 0,7 Prozentpunkte gesenkt werden und lag bei ausgezeichneten 96,0 Prozent. Begünstigt wurde die Reduktion durch die konsequente Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen der „Agenda 2020“ sowie das Ausbleiben größerer Naturkatastrophen. Sehr positiv zur Entwicklung haben vor allem die Segmente Österreich, Tschechische Republik und Polen beigetragen. In Österreich konnte die Combined Ratio auf hervorragende 94,2 Prozent (2017: 95,5 Prozent) verbessert werden. Generaldirektorin Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der VIG: "Der Vorstand wird auf Grund der sehr positiven Geschäftsentwicklung den Gremien für das Geschäftsjahr 2018 erneut eine deutliche Erhöhung der Dividende von 90 Cent auf 1 Euro pro Aktie vorschlagen. Das bedeutet im aktuellen Zinsumfeld eine attraktive Dividendenrendite von 4,9 Prozent." Auf Grund der stringenten Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen des Managementprogramms „Agenda 2020“ und der weiterhin positiven wirtschaftlichen Entwicklung der CEE-Region erwartet die VIG folgende Geschäftsentwicklung bis 2020: Für 2019 wird ein Prämienvolumen von 9,9 Mrd. Euro und ein Gewinn (vor Steuern) von 500 bis 520 Mio. Euro erwartet. Für 2020 wird ein Prämienvolumen von 10,2 Mrd. Euro prognostiziert. Der Gewinn (vor Steuern) soll 2020 bei 530 bis 550 Mio. Euro liegen. Die VIG hebt damit ihre ursprünglich kommunizierte Gewinnprognose für 2020 von mehr als 500 Mio. Euro um bis zu 50 Mio. Euro an. Die Combined Ratio soll bis 2020 nachhaltig auf rund 95 Prozent verbessert werden.

63 Prozent des Prämienportfolios entfallen auf den Nichtlebensversicherungsbereich (inkl. Krankenversicherung) und 37 Prozent auf die Lebensversicherung. Somit dominiert klar das Nichtlebensgeschäft, das gilt insbesondere für die CEE-Region. „Wir wachsen im Nichtlebensgeschäft in vielen unserer Länder, wie beispielsweise in Polen, dem Baltikum und Ungarn über dem Markt. In der CEE-Region wollen wir die Anteile an sonstigen Sachversicherungen und der Kfz-Kasko weiter steigern. Beim Kfz-Haftpflichtversicherungsgeschäft stellen wir profitables Wachstum voran“, erklärt Prof. Elisabeth Stadler. Großes Potential sieht die VIG auch in der Krankenversicherung, die mit einem Anteil von rund sechs Prozent am Gesamtprämienvolumen noch klein ist, aber eine sehr vielversprechende Entwicklung zeigt. In der Lebensversicherung wird ein moderates Wachstum in der laufenden Prämie angestrebt. „Der Vorsorgegedanke in den südosteuropäischen Ländern entwickelt sich schrittweise, wenngleich in den meisten unserer Märkte nach wie vor die materielle Absicherung der Werte Priorität hat“, so Stadler.

Der Gewinn (vor Steuern) konnte mit 485,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr um rund +10 Prozent gesteigert werden. Der Gewinnanstieg ist vor allem auf die verbesserte Combined Ratio und die gute Entwicklung des Finanzergebnisses zurückzuführen. Starke Gewinnzuwächse konnten vor allem die Segmente Baltikum, Bulgarien, Tschechische Republik und Ungarn verzeichnen.
In Rumänien wurde 2018 ein Verlust in Höhe von rund 74 Mio. Euro ausgewiesen. Diese Entwicklung resultiert vorrangig aus der im zweiten Quartal 2018 durchgeführten Abschreibung von Firmenwerten in Höhe von 50,1 Mio. Euro sowie der Bildung von Vorsorgen für ein laufendes marktweites Wettbewerbsverfahren. Insgesamt tragen die Gesellschaften in der CEE-Region rund 53 Prozent zum Gewinn (vor Steuern) bei. Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen betrug 268,9 Mio. Euro. Der Rückgang um -9,6 Prozent resultiert primär aus erhöhten Steuerleistungen aufgrund von Einmaleffekten. Bereinigt um Einmaleffekte wäre das Nettoergebnis gegenüber dem Vorjahr um +2,9 Prozent gestiegen.

Die Combined Ratio konnte 2018 um 0,7 Prozentpunkte gesenkt werden und lag bei ausgezeichneten 96,0 Prozent. Begünstigt wurde die Reduktion durch die konsequente Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen der „Agenda 2020“ sowie das Ausbleiben größerer Naturkatastrophen. Sehr positiv zur Entwicklung haben vor allem die Segmente Österreich, Tschechische Republik und Polen beigetragen. In Österreich konnte die Combined Ratio auf hervorragende 94,2 Prozent (2017: 95,5 Prozent) verbessert werden.

Die Solvenzquote zum 31. Dezember 2018 beträgt 239 Prozent und liegt damit weiterhin auf einem international sehr guten Niveau. Die VIG hat als einzige österreichische Versicherung am EIOPA-Stresstest teilgenommen und starke Resilienz gezeigt. In allen drei quantitativen Testszenarien hat die VIG mit Volatilitätsanpassung Werte von 158 bis 215 Prozent erzielt und liegt damit solide über der notwendigen Mindestsolvabilität von 100 Prozent.

Auf Grund der stringenten Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen des Managementprogramms „Agenda 2020“ und der weiterhin positiven wirtschaftlichen Entwicklung der CEE-Region erwartet die VIG folgende Geschäftsentwicklung bis 2020: Für 2019 wird ein Prämienvolumen von 9,9 Mrd. Euro und ein Gewinn (vor Steuern) von 500 bis 520 Mio. Euro erwartet. Für 2020 wird ein Prämienvolumen von 10,2 Mrd. Euro prognostiziert. Der Gewinn (vor Steuern) soll 2020 bei 530 bis 550 Mio. Euro liegen. Die VIG hebt damit ihre ursprünglich kommunizierte Gewinnprognose für 2020 von mehr als 500 Mio. Euro um bis zu 50 Mio. Euro an. Die Combined Ratio soll bis 2020 nachhaltig auf rund 95 Prozent verbessert werden.

Positive Halbzeitbilanz zur „Agenda 2020“
2017 wurde die „Agenda 2020“ mit dem Ziel gestartet, das Geschäftsmodell der VIG zu optimieren sowie gleichzeitig Maßnahmen zur Absicherung der Zukunftsfähigkeit zu setzen. „Die Zwischenbilanz, die wir vorweisen können, ist sehr zufriedenstellend. Das lässt mich erwarten, dass wir mit der ‚Agenda 2020‘ unsere Zielsetzungen sogar früher erreichen, weshalb wir unsere Prognosen für 2020 angehoben haben“, erklärt Stadler. Sie ergänzt:
„Wir arbeiten gezielt an unserer digitalen Agilität und setzen entscheidende Schritte in der ‚Agenda 2020‘, um für die geänderten Anforderungen von ‚übermorgen‘ gerüstet zu sein. Wir haben derzeit über 150 Digitalisierungsprojekte in der Gruppe in unterschiedlichen Dimensionen am Laufen, wobei die meisten bereits in den nächsten beiden Jahren realisiert werden sollen. Wir investieren im Schnitt 50 Mio. Euro pro Jahr in die Digitalisierung, somit 200 Mio. Euro im Rahmen der ‚Agenda 2020‘“, betont Prof. Stadler die Bedeutung der digitalen Transformation für die VIG. Die VIG hat im Vorjahr auch bereits zum zweiten Mal den eigenen Wettbewerb „VIG Xelerate“ durchgeführt, ein dritter ist für heuer noch geplant. Nach definierten Kriterien, wie beispielsweise Innovation im jeweiligen Markt und Relevanz für die gesamte Gruppe, werden eingereichte Digitalisierungsprojekte der Konzerngesellschaften prämiert und von der VIG in der Umsetzung finanziell unterstützt.



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Autor
Christine Petzwinkler
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    63 Prozent des Prämienportfolios entfallen auf den Nichtlebensversicherungsbereich (inkl. Krankenversicherung) und 37 Prozent auf die Lebensversicherung. Somit dominiert klar das Nichtlebensgeschäft, das gilt insbesondere für die CEE-Region. „Wir wachsen im Nichtlebensgeschäft in vielen unserer Länder, wie beispielsweise in Polen, dem Baltikum und Ungarn über dem Markt. In der CEE-Region wollen wir die Anteile an sonstigen Sachversicherungen und der Kfz-Kasko weiter steigern. Beim Kfz-Haftpflichtversicherungsgeschäft stellen wir profitables Wachstum voran“, erklärt Prof. Elisabeth Stadler. Großes Potential sieht die VIG auch in der Krankenversicherung, die mit einem Anteil von rund sechs Prozent am Gesamtprämienvolumen noch klein ist, aber eine sehr vielversprechende Entwicklung zeigt. In der Lebensversicherung wird ein moderates Wachstum in der laufenden Prämie angestrebt. „Der Vorsorgegedanke in den südosteuropäischen Ländern entwickelt sich schrittweise, wenngleich in den meisten unserer Märkte nach wie vor die materielle Absicherung der Werte Priorität hat“, so Stadler.

    Der Gewinn (vor Steuern) konnte mit 485,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr um rund +10 Prozent gesteigert werden. Der Gewinnanstieg ist vor allem auf die verbesserte Combined Ratio und die gute Entwicklung des Finanzergebnisses zurückzuführen. Starke Gewinnzuwächse konnten vor allem die Segmente Baltikum, Bulgarien, Tschechische Republik und Ungarn verzeichnen.
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    Die Solvenzquote zum 31. Dezember 2018 beträgt 239 Prozent und liegt damit weiterhin auf einem international sehr guten Niveau. Die VIG hat als einzige österreichische Versicherung am EIOPA-Stresstest teilgenommen und starke Resilienz gezeigt. In allen drei quantitativen Testszenarien hat die VIG mit Volatilitätsanpassung Werte von 158 bis 215 Prozent erzielt und liegt damit solide über der notwendigen Mindestsolvabilität von 100 Prozent.

    Auf Grund der stringenten Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen des Managementprogramms „Agenda 2020“ und der weiterhin positiven wirtschaftlichen Entwicklung der CEE-Region erwartet die VIG folgende Geschäftsentwicklung bis 2020: Für 2019 wird ein Prämienvolumen von 9,9 Mrd. Euro und ein Gewinn (vor Steuern) von 500 bis 520 Mio. Euro erwartet. Für 2020 wird ein Prämienvolumen von 10,2 Mrd. Euro prognostiziert. Der Gewinn (vor Steuern) soll 2020 bei 530 bis 550 Mio. Euro liegen. Die VIG hebt damit ihre ursprünglich kommunizierte Gewinnprognose für 2020 von mehr als 500 Mio. Euro um bis zu 50 Mio. Euro an. Die Combined Ratio soll bis 2020 nachhaltig auf rund 95 Prozent verbessert werden.

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    2017 wurde die „Agenda 2020“ mit dem Ziel gestartet, das Geschäftsmodell der VIG zu optimieren sowie gleichzeitig Maßnahmen zur Absicherung der Zukunftsfähigkeit zu setzen. „Die Zwischenbilanz, die wir vorweisen können, ist sehr zufriedenstellend. Das lässt mich erwarten, dass wir mit der ‚Agenda 2020‘ unsere Zielsetzungen sogar früher erreichen, weshalb wir unsere Prognosen für 2020 angehoben haben“, erklärt Stadler. Sie ergänzt:
    „Wir arbeiten gezielt an unserer digitalen Agilität und setzen entscheidende Schritte in der ‚Agenda 2020‘, um für die geänderten Anforderungen von ‚übermorgen‘ gerüstet zu sein. Wir haben derzeit über 150 Digitalisierungsprojekte in der Gruppe in unterschiedlichen Dimensionen am Laufen, wobei die meisten bereits in den nächsten beiden Jahren realisiert werden sollen. Wir investieren im Schnitt 50 Mio. Euro pro Jahr in die Digitalisierung, somit 200 Mio. Euro im Rahmen der ‚Agenda 2020‘“, betont Prof. Stadler die Bedeutung der digitalen Transformation für die VIG. Die VIG hat im Vorjahr auch bereits zum zweiten Mal den eigenen Wettbewerb „VIG Xelerate“ durchgeführt, ein dritter ist für heuer noch geplant. Nach definierten Kriterien, wie beispielsweise Innovation im jeweiligen Markt und Relevanz für die gesamte Gruppe, werden eingereichte Digitalisierungsprojekte der Konzerngesellschaften prämiert und von der VIG in der Umsetzung finanziell unterstützt.



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