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04.06.2019, 4557 Zeichen

UBM-HV 29.5.19 (1) Präsentation. Der Beginn der UBM-HV verzögerte sich um gefühlt etwa eine halbe Stunde, da draußen noch Trubel herrschte, es waren noch nicht alle Aktionäre mit dem Porr-Essen fertig. Also diejenigen, die sowohl bei Porr als auch bei UBM investiert sind, die hatten etwas Stress. Es wurden Schreibblöcke, Kugelschreiber und sonstiger mit dem UBM-Emblem versehener Krimskrams gebracht. Da mein Block nach der Porr-HV fast ausgeschrieben war, dachte ich, das sei eine gute Gelegenheit, den Papiervorrat aufzustocken, aber all die Sachen waren plötzlich verschwunden, trotz Nachfrage gab es nichts für den kleinen UBM-Aktionär. Gut, dass man Freunde hat, ein Kollege konnte mir mit einem Telekom-Austria-Block (die waren bei der Ausgabe offenbar großzügiger) aushelfen, sonst würde ich jetzt womöglich ohne Worte hier sitzen. Nach Ende der HV konnten wir nachholen, wozu wir nach der Porr-HV zuwenig Zeit gehabt hatten: Gutes Essen und gute Getränke bei guten Gesprächen.

Mit 2,414.872 Aktien war die IGO Development GmbH die größte anwesende Aktionärin, gefolgt von der SUP Beteiligungs GmbH mit 838.490 Aktien und Jochen Dickinger (bekannt von Bet-at-home) mit 373.609 Aktien. Immobilien sind ja doch eine sicherere Bank. Es folgten Schroder European Alpha Plus Fund aus London mit 204.122, Raiffeisen Österreich Aktien Fonds mit 140.700, Wiener Städtische Versicherung AG mit 105.066, Susanne Weiss mit 97.139, Blue Elephant Venture GmbH mit 82.604, ERSTE Asset Management GmbH mit 80.000, Renate Winkler mit 75.000 und Prospero Privatstiftung mit 68.170 Stück. Keine Norweger unter den größeren Aktionären.

Wir wurden informiert, dass wir als UBM mit dem Geschäftsjahr 2018 das 145. Jahr unseres Bestehens und gleichzeitig unser erfolgreichstes Jahr feiern haben können. Mit nun vorgeschlagenen 2,20 Euro Dividende würden wir zu den Dividendenkaisern zählen. Mit 55,5 Milliarden - das war ein schöner Versprecher, leider gleich korrigiert - bzw. Millionen Euro liege der Gewinn um 10% über dem Vorjahresgewinn, das entspreche 5,31 Euro Gewinn pro Aktie. Die Gesamtleistung habe 900 Mio. Euro erreicht. Das Ziel sei eine Eigenkapitalquote von 30 bis 35%, derzeit liege sie mit 35% an der oberen Grenze. Anmerkung: Ich persönlich finde eine EK-Quote in dieser Höhe unkomfortabel, ich würde mir einen stärkeren Polster wünschen, denn irgendwann kommen für gewöhnlich auch wieder schlechtere Zeiten, und für diese sollte man gewappnet sein. Dass die UBM vor Jahren sogar praktisch schuldenfrei war, davon will ich gar nicht sprechen, damals hat das ja niemand geschätzt, die Aktie notierte weit unter dem heutigen Niveau.

Die Projekte würden größer, das bringe Skaleneffekte mit sich, da die größeren Projekte nicht in gleichem Maße Personal binden würden. Die 3,125%-Anleihe im Volumen von 120 Mio. Euro sei erfolgreich begeben worden, mit insgesamt acht Anleihenemissionen seit 2005 seien wir ein etablierter Anleihenemittent geworden, unsere nicht börsenotierten Mitbewerber müssten auf Mezzaninkapital zurückgreifen, das teilweise mit mehr als 10% verzinst sei. Als Highlight wurde das Zalando-Hauptquartier in Deutschland mit über 50.000 m2 Geschoßfläche bezeichnet. Wir würden auf große Hotelprojekte mit durchwegs über 200 Betten setzen, geographisch seien wir zwischen den Niederlanden und Danzig tätig. Im LeopoldQuartier in der Oberen Donaustraße 23-27 (ehemals A1) strebe man 75.000 m2 Geschoßfläche an. Ergänzung von der UBM-Homepage: Mehr als 700 Wohneinheiten UND "wesentlich mehr als 700" Hotelzimmer sowie "servicierte Business-Appartments" werden entwickelt, geplanter Baubeginn 1.Quartal 2020, Fertigstellung geplant 2023.

Die beiden Disney-Hotels in der Nähe von Paris wolle man an einen internationalen Investor verkaufen. Wir würden bei unserer "Hedgingstrategie" der Forward-Verkäufe bleiben. Immer wieder höre man, dass es zu viele Hotels gäbe, in Wirklichkeit wachse die Nachfrage noch stärker als der Zuwachs der Zimmer, die Schere würde bis 2023 noch weiter auseinander gehen. Ein Megatrend sei der Städtetourismus. Anmerkung: Das stimmt, alleine in Budapest sollen auf der Donau gleichzeitig 70 Ausflugs- und Hotelschiffe unterwegs sein, liest man, und ich habe mit eigenen Augen am 31.5.19 gesehen, wie sich in Wien drei (!) identisch aussehende rote Big Busse hintereinander gestaut haben, von denen ich angenommen hatte, dass es nur einen einzigen gäbe. Präsentation wird fortgesetzt.
UBM ( Akt. Indikation:  39,72 /40,32, 0,04%)

(Der Input von Günter Luntsch für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 04.06.)



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Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.

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    UBM-HV: Jochen Dickinger mit 373.609 Aktien; Disney-Pläne (Günter Luntsch)


    04.06.2019, 4557 Zeichen

    UBM-HV 29.5.19 (1) Präsentation. Der Beginn der UBM-HV verzögerte sich um gefühlt etwa eine halbe Stunde, da draußen noch Trubel herrschte, es waren noch nicht alle Aktionäre mit dem Porr-Essen fertig. Also diejenigen, die sowohl bei Porr als auch bei UBM investiert sind, die hatten etwas Stress. Es wurden Schreibblöcke, Kugelschreiber und sonstiger mit dem UBM-Emblem versehener Krimskrams gebracht. Da mein Block nach der Porr-HV fast ausgeschrieben war, dachte ich, das sei eine gute Gelegenheit, den Papiervorrat aufzustocken, aber all die Sachen waren plötzlich verschwunden, trotz Nachfrage gab es nichts für den kleinen UBM-Aktionär. Gut, dass man Freunde hat, ein Kollege konnte mir mit einem Telekom-Austria-Block (die waren bei der Ausgabe offenbar großzügiger) aushelfen, sonst würde ich jetzt womöglich ohne Worte hier sitzen. Nach Ende der HV konnten wir nachholen, wozu wir nach der Porr-HV zuwenig Zeit gehabt hatten: Gutes Essen und gute Getränke bei guten Gesprächen.

    Mit 2,414.872 Aktien war die IGO Development GmbH die größte anwesende Aktionärin, gefolgt von der SUP Beteiligungs GmbH mit 838.490 Aktien und Jochen Dickinger (bekannt von Bet-at-home) mit 373.609 Aktien. Immobilien sind ja doch eine sicherere Bank. Es folgten Schroder European Alpha Plus Fund aus London mit 204.122, Raiffeisen Österreich Aktien Fonds mit 140.700, Wiener Städtische Versicherung AG mit 105.066, Susanne Weiss mit 97.139, Blue Elephant Venture GmbH mit 82.604, ERSTE Asset Management GmbH mit 80.000, Renate Winkler mit 75.000 und Prospero Privatstiftung mit 68.170 Stück. Keine Norweger unter den größeren Aktionären.

    Wir wurden informiert, dass wir als UBM mit dem Geschäftsjahr 2018 das 145. Jahr unseres Bestehens und gleichzeitig unser erfolgreichstes Jahr feiern haben können. Mit nun vorgeschlagenen 2,20 Euro Dividende würden wir zu den Dividendenkaisern zählen. Mit 55,5 Milliarden - das war ein schöner Versprecher, leider gleich korrigiert - bzw. Millionen Euro liege der Gewinn um 10% über dem Vorjahresgewinn, das entspreche 5,31 Euro Gewinn pro Aktie. Die Gesamtleistung habe 900 Mio. Euro erreicht. Das Ziel sei eine Eigenkapitalquote von 30 bis 35%, derzeit liege sie mit 35% an der oberen Grenze. Anmerkung: Ich persönlich finde eine EK-Quote in dieser Höhe unkomfortabel, ich würde mir einen stärkeren Polster wünschen, denn irgendwann kommen für gewöhnlich auch wieder schlechtere Zeiten, und für diese sollte man gewappnet sein. Dass die UBM vor Jahren sogar praktisch schuldenfrei war, davon will ich gar nicht sprechen, damals hat das ja niemand geschätzt, die Aktie notierte weit unter dem heutigen Niveau.

    Die Projekte würden größer, das bringe Skaleneffekte mit sich, da die größeren Projekte nicht in gleichem Maße Personal binden würden. Die 3,125%-Anleihe im Volumen von 120 Mio. Euro sei erfolgreich begeben worden, mit insgesamt acht Anleihenemissionen seit 2005 seien wir ein etablierter Anleihenemittent geworden, unsere nicht börsenotierten Mitbewerber müssten auf Mezzaninkapital zurückgreifen, das teilweise mit mehr als 10% verzinst sei. Als Highlight wurde das Zalando-Hauptquartier in Deutschland mit über 50.000 m2 Geschoßfläche bezeichnet. Wir würden auf große Hotelprojekte mit durchwegs über 200 Betten setzen, geographisch seien wir zwischen den Niederlanden und Danzig tätig. Im LeopoldQuartier in der Oberen Donaustraße 23-27 (ehemals A1) strebe man 75.000 m2 Geschoßfläche an. Ergänzung von der UBM-Homepage: Mehr als 700 Wohneinheiten UND "wesentlich mehr als 700" Hotelzimmer sowie "servicierte Business-Appartments" werden entwickelt, geplanter Baubeginn 1.Quartal 2020, Fertigstellung geplant 2023.

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