07.10.2019, 2886 Zeichen
LinkedIn wächst, die Nischen werden kleiner (von Ritchie Pettauer)
Im Rennen und das populärste Business Netzwerk liegt LinkedIn mittlerweile auch in Österreich weit vorne. Über 1,1 Millionen Nutzer zählt das Netzwerk hierzulande, wovon rund 50 Prozent auf Wien entfallen. (https://datenschmutz.net/linked-zahlen-oesterreich/)
Das vor zwei Jahren von Microsoft gekaufte Unternehmen war zu seiner Gründung vor 16 Jahren mit einem klaren Fokus angetreten: Lebenslauf-Verwaltung und Recruiting. Erst ab 2009 änderte sich unter dem neuen CEO Jeff Weiner die strategische Ausrichtung, und nach dem Börsengang 2011 an der New York Stock Exchange war klar: Die Zielgruppe sind längst nicht mehr nur Headhunter und Jobsuchende, sondern Content Marketing und Publishing ergänzen die Plattform zu einem überaus erfolgreichen Business-Medium.
Wie auf Social Media Plattformen üblich, ist die Distanz zwischen (half)öffentlichen Status-Updates und persönlichen Messages eine kurze. Die klassische von Facebook gelernte Klaviatur der Social Media Re/Aktionen ergänzt LinkedIn schlau um geschäfts-spezifische Funktionen wie Empfehlungen, Vorstellungen, Dokumenten-Postings und Skill-Tests.
Die von einem komplexen und permanent überarbeiteten Algorithmus servierte Newsfeed-Mischung scheint der Klientel hervorragend zu schmecken. Denn während nach wie vor bloß ein verschwindend kleiner Teil der gesamten Userbasis regelmäßig aktiv postet, nehmen die Interaktionen und Kommentare beständig zu. LinkedIn ist also längst nicht mehr nur Recruiting-Service, sondern die hat sich zur relevantesten B2B Marketing Plattform entwickelt.
Dass auch im echten Leben niemals Marken, sondern Personen sprechen, trägt LinkedIn mit einer deutlich beschnittenen Reichweite von Company Pages gegenüber persönlichen Profilen Rechnung. Dass der hungrige Algorithmus vorzugsweise mit exklusiven Inhalten gefüttert werden will – das Linkposting zum Unternehmensblog tut’s garantiert nicht mehr – erhöht die Einsätze sowohl in der Produktion als auch in der Bewerbung. Bei Klickpreisen, die ohnehin deutlich über Facebook liegen.
Trotzdem schwärmen immer mehr erfolgreiche LinkedIn Marketer und Vertriebsexperten vom angeblichen Eldorado der Lead-Akquise. Was machen jene selbstständigen EPUs, Abteilungsleiter und Corporate Influencer, die auf LinkedIn ständig neue Kundenkontakte generieren, anders als die breite Masse?
Sie heben sich mit nützlichen, herausragenden Inhalten ab. Aber das allein reicht noch nicht: Auf LinkedIn zählen Fokus und Nische. Wer ganz genau weiß, was die eigene Zielgruppe möchte und die eigenen Dienstleistungen oder Produkte authentisch und kompetent darstellt, zieht die richtigen Kontakte an. Diese Nische zu finden, zu gestalten und laufend zu optimieren ist der Schlüssel zum Social Selling mit LinkedIn.
(Der Input von Gast kommentar für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 07.10.)
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