19.12.2019, 1876 Zeichen
Die börsennotierte Semperit Gruppe verzeichnet in den ersten drei Quartalen 2019 einen Rückgang beim Umsatz von 2,7 Prozent auf 652,2 Mio. Euro. Das EBITDA stieg von 41,9 Mio. in den ersten drei Quartalen 2018 auf 60,4 Mio. Euro in den ersten drei Quartalen 2019. Bereinigt um die Sondereffekte stieg das EBITDA von 45,8 Mio. im vergangenen Jahr auf 56,4 Mio. Euro bis zum dritten Quartal 2019. Die EBITDA-Marge stieg in den ersten drei Quartalen 2019 von 6,3% auf 9,3% und spiegelt damit die durch den Restrukturierungs- und Transformationsprozess verbesserte Profitabilität wider (bereinigt: 8,6% gegenüber 6,8% im Vorjahr).
Das Konzern-EBIT verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2019 auf –13,7 Mio. nach –45,5 Mio. Euro im Vorjahr. Die EBITDA-Marge lag bei –2,1% nach –6,8%. Bereinigt um die Sondereffekte lag das EBIT bei 29,0 Mio. gegenüber 17,5 Mio. Euro im Vorjahr, die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich auf 4,4% gegenüber 2,6% im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bereinigt um die Sondereffekte betrug das Ergebnis nach Steuern 8,6 Mio. gegenüber –9,9 Mio. Euro in der Vergleichsperiode.
Im Sektor Medizin wurde aufgrund aktueller Erkenntnisse zum Wettbewerbsumfeld des Medizingeschäftes ein Wertminderungsbedarf in der Höhe von 46,8 Mio. festgestellt, wie das Unternehmen kürzlich bereits bekanntgab. Laut Semperit liegt der Grund darin, dass die Investitionsintensität der wesentlichen Wettbewerber durch Kapazitätsaufbau und Produktionsautomatisierung über die Erwartungen hinaus gestiegen ist und sich das Marktumfeld überaus dynamisch entwickelt, so das Unternehmen. Obwohl das Segment Sempermed bei der Verbesserung der operativen Leistungskennzahlen schneller als geplant vorankommt, sei zu erwarten, dass Überkapazitäten am Markt und daraus resultierender Preisdruck die Profitabilität deutlich negativ beeinflussen werden, heißt es seitens Semperit.
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Semperit Group, Semperflex, Schlauch, Credit: Semperflex
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