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Was Augmented Reality kann

Das junge Technologieunternehmen ktchng launcht eine App, die mit Augmented-Reality-Skills vielleicht sogar an der Börse landet. Aber was kann Augmented Reality eigentlich für mich im Alltag leisten?

Was ist Augmented Reality?

Petra Augustyn: Augmented Reality ist die computergestüt­zte Erweiterung unserer Realität. Die AR-Technologie hinter ktchng funktioniert so, dass man Produkte in der realen Welt, egal ob im Supermarkt, auf der Straße oder im Museum, scannen kann und Informationen darüber auf sein Smartphone erhält – inklusive Verlinkungen zu anderen AR-Anwendungen. Die AR-Technologie baut somit Brücken zwischen dem echten und dem virtuellen Leben.

Was ist der Unterschied zu Virtual Reality?

Die VR-Technologie führt den User im Gegensatz zu AR in eine komplett von der Realität abgekoppelte, inexistente Erlebniswelt, die in der Realität nicht existiert. Ihr Ziel ist es, Situationen zu kreieren, durch die der Nutzer eine virtuelle Abbildung einer möglich existierenden, auch artifiziellen Welt sieht. Virtuelle Realitäten werden mit speziellen Brillen hergestellt, während augmentierte, also erweiterte, Welten zum Beispiel mit dem Smartphone erlebbar werden.

In welchen Lebensbereichen wird man die App verwenden können? Wie kann ich davon profitieren, wie kann ich das nutzen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Verwendung der App, zum Beispiel das Scannen von Objekten in meiner direkten Umgebung. Wenn ich beispielsweise ein Objekt im Supermarkt scanne, das mich interessiert oder das ich gerne erwerben würde, kann die ktchng App dieses Objekt erkennen und mir sofort Informationen oder, wie in einer in den nächsten Monaten erweiterten Version, Angebote zur Verfügung stellen. So wird AR- Technologie von einer Spielerei zum nützlichen Tool und direkt am Point of Sale und in vielen Alltagsituationen einsetzbar. Ein zweites Szenario ist das Sammeln von ktchng Token (KTC) zum eigenen Vorteil. Durch das Scannen von Objekten in der App oder das Bereitstellen persönlicher Daten – hier setzen wir von Beginn an auf Verantwortungsbewusstsein und Fair-Data-Handling – erhält der User KTC. Einlösen kann man diese für besondere Angebote, bei unseren Partnern und für unsere Merchandising Produkte. Je mehr ein User mit ktchng interagiert, desto mehr Token und Angebote erhält er. „Scan more, get more, save more -> simply more” ist daher das Motto von ktchng.

Wo soll die App überall verwendet werden? Europaweit? Weltweit?

ktchng ist, insbesondere aufgrund der innovativen Technologie, die wir einsetzen, ein Projekt mit Potenzial zur Internationalisierung – und genau das ist auch unser Ziel. Wir starten in Österreich, Deutschland und der Schweiz, also im DACH Raum, und sammeln hier erste Erfahrungen. In ein paar Jahren loten wir dann als wachsendes Technologieunternehmen das Potenzial anderer Märkte aus. Die Chance, die ktchng Community und damit unser Angebot zu internationalisieren, ist aber auf jeden Fall gegeben. Wir wollen den Standort nachhaltig bereichern und sind weder auf einen schnellen Exit aus, noch haben wir zum Ziel, uns an einen alteingesessen Konzern zu verkaufen, dem Datenstrukturen fehlen. Fair-Data-Handling heißt auch, mit den Daten der User loyal umzugehen.

Wie sind Sie auf die Idee der App gekommen bzw. wie viele Leute waren an der Entwicklung beteiligt?

Apps wie ktchng stellen den User in den Mittelpunkt und bieten einen Mehrwert im Alltag. Meine Vision ist es, Produkte mit moderner Technologie für die Menschen zu machen. In Augmented Reality und den entstehenden Mixed-Reality Technologien sehe ich riesiges Potenzial, aber diese Technologie kann nur dann bestehen, wenn der Mensch sie auch für sich gewinnbringend nutzen kann. Und genau das ist mit ktchng erstmals möglich. Mit ktchng wird der User aber nicht komplett digitalisiert, im Gegenteil: Wir holen ihn in die Realität zurück, indem wir seinen analogen und individuellen Lebensstil um digitale Angebote bereichern. Darum lautet unser Claim auch „simply more“, eben weil ktchng einen Mehrwert bietet. Unser Team ist für ein kleinen Start-Up relativ groß und interagiert international. Wir sind hoch motiviert und engagiert: Der auf Blockchain basierende ktchng (KTC) Token wurde gemeinsam mit der Anwaltskanzlei Baker McKenzie und Block 42 entwickelt und ist in der Phase 1 von der FMA genehmigt. Alan Galekovic hat uns eine großartig durchdachte CI entwickelt und Dr. Ulrich Hammerschmidt unterstützt uns in juristischen Fragen und auch als Allrounder im Projektmanagement.

Wie konnten Sie Ihr Projekt finanzieren?

Den ersten Prototypen habe ich selbst finanziert. Für die Weiterentwicklung haben wir uns mit der Wirtschaft Burgenland GmbH (WiBuG) einen strategisch wichtigen und engagierten Partner an Bord geholt, der nicht nur in unmittelbarer Umgebung ist, sondern auch direkt an unserem Unternehmen beteiligt ist. Auch wenn wir als junges Unternehmen alle Züge eines so genannten Start-Ups haben – wir haben erfahrene Leute und High Performer an Bord. Das unterscheidet uns von jungen Tech-Start-Ups und gibt uns eine solide Basis.

Warum haben Sie das Burgenland als Standort gewählt?

Die ideale Work Life Balance sehen wir als wichtigen Motor für Energie, Motivation und Leistungsfähigkeit. Deshalb verschlägt es nicht nur mich, sondern auch immer mehr Young Professionals aus der Tech-Branche raus aus der Stadt und hin zu mehr Lebensqualität. Das Burgenland bietet genau diese Lebensqualität. Als Unternehmerin will ich anders denken und Veränderung bewirken. Ich lebe nicht nur ein Verständnis vom modernen Arbeitsplatz, sondern will meinem Team auch individuelle und passende Arbeitsverhältnisse bieten und ein gesundes Umfeld - denn wer in den oben genannten Zwischenwelten arbeitet, braucht Weitblick und Natur als Ausgleich für neue Ideen.

Wie ist der Name KTCHNG entstanden?

Der Name ktchng hat zwei Ursprünge. Einerseits erinnert der Name an das Geräusch, wenn sich das Geldfach von alten Kassen schließt. Andererseits verwenden auch Rapper in ihrem Slang das Wort ka-ching als Synonym für eine große Menge Geld. Das passt perfekt zu unserem Claim „simply more“.

Kostet die App etwas?

Für die User ist die ktchng App gratis und sofort, nach einem vereinfachten Anmeldeprozess, einsetzbar. Sie ist also kostenlos und bringt sogar noch einen persönlichen Gewinn.

Im Gespräch mit unserem Börsenbrief meinten Sie: „Natürlich ist die Börse ein Ziel, aber nicht in den nächsten 5 Jahren, but we are working on it, for sure“. Gibt es ein ähnliches Unternehmen schon an der Börse?

Grundsätzlich gibt es auch andere AR-Technologien, die über eine App spielerisch angeboten werden. Ein Beispiel hierfür ist Google Lens. Das Alleinstellungsmerkmal von ktchng ist jedoch die Verknüpfung dieser Technologie mit dem individuellen Nutzen für den User und einem in der Realität existierten Eco-System. 

Text: Leya Hempel   Fotos: ktchng, Handypics im BSN-Office

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(November 2019)





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