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Instahelp: Das Startup des Jahres hilft auch im ATX

Instahelp bietet psychologische Online-Beratung für Private. Nun richtet man sich auch verstärkt an große Konzerne.  Eine Magazine-Talk mit Florian Gschwandtner und Ideengeber Rene Berger, die beim „Start-up des Jahres“ investiert sind.

Zwei Magazine-Partner haben Instahelp bereits ausgezeichnet: Die Außenwirtschaft Austria (WKO, Partner beim 21st Austria Weekly) prämierte die Grazer als „Global Champion“, Puls4 (Partner beim Börse Social Network Club) kürte im Rahmen der „4Gamechangers Awards Show“ zum „Start-up des Jahres“. Instahelp bedient ein Thema, das längst aus der Tabu-Zone gerückt ist: Psychologische Online-Beratung, bereits 37.000 Privatpersonen nutzen die Dienste und offenen Ohren der bei Instahelp angedockten Psychologen. Tagesspitzen ergeben sich dabei nach 17 Uhr, denn dann haben viele ärztliche und psychologische Praxen bereits geschlossen. Wohin kann die Reise beim „Start-up des Jahres“ gehen? Darüber habe ich unlängst mit Florian Gschwandtner und Rene Berger gesprochen.

Eigenentwicklung. Die beiden sind in Instahelp investiert, Rene Berger, langjähriger „Co“ von Rennsportmanager Toto Wolff, ist sogar einer der Gründer. Denn: Instahelp ist 2015 als Eigenentwicklung seines Company Builders „Up to Eleven“ (mit u.a. Wolff und den Pansy-Brüdern) entstanden. „20 Prozent der Menschen brauchen psychologischen Support“, reflektiert Berger die Gründungsidee, nur 1/4 würde sich aber tatsächlich unterstützen lassen. „Zu teuer, nicht anoynm bzw. spontan nicht verfügbar“ wären die Gründe dafür. Und das führte zur Idee der Online-Beratung Instahelp. Die Gruppe rund um Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner ist später dazugestoßen. FH Dozentin Bernadette Frech wiederum schrieb eine Studie über Instahelp und wurde dann als Vorstand verpflichtet.

Essen, Kiga, Sport nicht alles.Nun wenden sich die Instahelper verstärkt an große Konzerne, ein Kunde ist z.B. RHI Magnesita. Denn: Jede Firma bietet Mitarbeitern heutzutage gerne ein gutes Arbeitsumfeld: Zuschüsse zu Kantine, Kindergarten, Sport  sind fast schon selbstverständlich. Berger: „Warum nicht auch psychologische Beratung als Dienstleistung? Psychische Erkrankungen werden mehr, verursachen Krankenstände und dadurch entstehen Kosten.“ Instahelp biete  ein Package, mit dessen Hilfe Mitarbeiter anoynm (einloggen zB über eine Nummer mit Mail-Endungs-Check) Beratung erhalten könnten. Aber auch ein Einsatz bei Kunden sei denkbar, so sind zB Versicherungen bei Todesfällen oder Einbrüchen an Instahelp-Leistungen interessiert. Das sind alles extrem wichtige Dinge, sagt Gschwandtner, der ja aus dem Sport kommt: „Es geht heutzutage um die Kombination aus physischer und psychischer Gesundheit.“ 

Instahelp-Pläne. Und wohin geht die Reise mit Instahelp jetzt? „Wir wollen die europaweit führende Plattform für psychologische Online-Beratung werden“, sagt Berger. Nachsatz: „In der DACH-Region sind wir das bereits.“ Wenn das Geschäftsmodell nachhaltig profitabel ist, dann ist jedenfalls keine Finanzierungsform ausgeschlossen, sei es eine Kooperation mit einem großen Strategen, einem Fernsehsender, Verlag oder auch Mobilfunker, erst vor wenigen Tagen wurde eine Kooperation mit dem Anbieter Drei kommuniziert. An einen Börsegang in Europa denke man hingegen „eher nicht“.  

Die Plattform für psychologische Online-Beratung Instahelp startete 2015 in Österreich und ist mittlerweile in fünf europäischen Ländern (Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich und UK) tätig. Sie ergänzt das bestehende Angebot in Praxen und Gesundheitseinrichtungen mit dem Ziel, die mentale Gesundheit durch den einfachen und unkomplizierten Zugang zu professioneller Hilfe zu fördern. Die psychologische Beratung ist anonym sowie orts- und zeitunabhängig nutzbar. Seit dem Start wurden mehr als 37.000 Privatpersonen über die Plattform beraten. Außerdem steht die Online-Plattform 22.000 Mitarbeitern im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung in zahlreichen Unternehmen kostenlos und anonym zur Verfügung. Dazu zählen Unternehmen wie RH, trivago, Lidl oder Renault. Zur Sicherung der Beratungsqualität verfügt Instahelp über einen wissenschaftlichen Beirat, der die Entwicklung der Plattform begleitet. Zudem arbeitet Instahelp eng mit der psychologischen Fakultät der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien (SFU) zusammen.

Text: Christian Drastil  

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(November 2019)





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