02.02.2020
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Semperit gab diese Woche bekannt, sich im Rahmen der strategischen Neuausrichtung vom Medizinsegment Sempermed zu trennen und sich ausschließlich auf das Industriesegment zu konzentrieren. Sempermed, das in den ersten 3 Quartalen 2019 rund 35% des Konzernumsatzes erwirtschaftete, leidet unter dem deutlich verschärften Wettbewerbsumfeld. Hohe Investitionen wären erforderlich, um die Lücke zu den Marktführern zu schließen. Das Management strebt eine Trennung vom Medizingeschäft bevorzugt im Ganzen an. Der künftige Fokus soll auf dem ertragsstärkeren Industriesegment liegen. Die Organisation des Sektors Industrie wird von drei auf vier Segmente erweitert (Semperflex, Semperform, Sempertrans und neu Semperseal) und außereuropäische Kernmärkte sollen verstärkt entwickelt werden - in einem ersten Schritt vor allem die USA. Mit dem Fokus auf das margenstärkere Industriegeschäft hat das Management auch seine EBITDA-Zielmarge auf 13% bis Ende 2024 neu definiert. Bisher galt als Ziel eine EBITDA-Marge von rund 10 Prozent ab Ende 2020. Außerdem strebt Semperit bis Ende 2024 einen ROCE von rund 10% und ein organisches CAGR-Umsatzwachstum (ab Anfang 2021 bis Ende 2024) von ca. 5% an.
Ausblick. Der angekündigte Verkauf der Medizinsparte kam trotz Restrukturierungsfortschritten in den ersten drei Quartalen 2019 wenig überraschend. Das schwierige Marktumfeld führte zur Verbuchung von Wertminderungen von EUR 46,8 Mio. zum 30. September 2019. Das Segment stand auf dem strategischen Prüfstand und sein Verkauf war von Management als eine der Optionen für die Zukunft erwähnt. Aufgrund der derzeit schwierig abzuschätzenden Parameter einer Verkaufstransaktion in Bezug auf Zeitplan und Erlöse, sehen wir die Ankündigung als kursneutral und bleiben derzeit bei unserer Halten-Empfehlung.
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Aktien auf dem Radar:Frequentis, Agrana, Bajaj Mobility AG, EuroTeleSites AG, Amag, UBM, FACC, OMV, Porr, Rosgix, EVN, Kapsch TrafficCom, Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Fabasoft, Heid AG, Mayr-Melnhof, Palfinger, Rath AG, Rosenbauer, Zumtobel, Polytec Group, Semperit, BKS Bank Stamm, Telekom Austria, Oberbank AG Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post, Infineon, BMW, Fresenius Medical Care.
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Strabag
Strabag SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen. Das Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Durch das Engagement der knapp 72.000 MitarbeiterInnen erwirtschaftet das Unternehmen jährlich eine Leistung von rund 14 Mrd. Euro (Stand 06/17).
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02.02.2020
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Semperit gab diese Woche bekannt, sich im Rahmen der strategischen Neuausrichtung vom Medizinsegment Sempermed zu trennen und sich ausschließlich auf das Industriesegment zu konzentrieren. Sempermed, das in den ersten 3 Quartalen 2019 rund 35% des Konzernumsatzes erwirtschaftete, leidet unter dem deutlich verschärften Wettbewerbsumfeld. Hohe Investitionen wären erforderlich, um die Lücke zu den Marktführern zu schließen. Das Management strebt eine Trennung vom Medizingeschäft bevorzugt im Ganzen an. Der künftige Fokus soll auf dem ertragsstärkeren Industriesegment liegen. Die Organisation des Sektors Industrie wird von drei auf vier Segmente erweitert (Semperflex, Semperform, Sempertrans und neu Semperseal) und außereuropäische Kernmärkte sollen verstärkt entwickelt werden - in einem ersten Schritt vor allem die USA. Mit dem Fokus auf das margenstärkere Industriegeschäft hat das Management auch seine EBITDA-Zielmarge auf 13% bis Ende 2024 neu definiert. Bisher galt als Ziel eine EBITDA-Marge von rund 10 Prozent ab Ende 2020. Außerdem strebt Semperit bis Ende 2024 einen ROCE von rund 10% und ein organisches CAGR-Umsatzwachstum (ab Anfang 2021 bis Ende 2024) von ca. 5% an.
Ausblick. Der angekündigte Verkauf der Medizinsparte kam trotz Restrukturierungsfortschritten in den ersten drei Quartalen 2019 wenig überraschend. Das schwierige Marktumfeld führte zur Verbuchung von Wertminderungen von EUR 46,8 Mio. zum 30. September 2019. Das Segment stand auf dem strategischen Prüfstand und sein Verkauf war von Management als eine der Optionen für die Zukunft erwähnt. Aufgrund der derzeit schwierig abzuschätzenden Parameter einer Verkaufstransaktion in Bezug auf Zeitplan und Erlöse, sehen wir die Ankündigung als kursneutral und bleiben derzeit bei unserer Halten-Empfehlung.
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Semperit Group, Semperflex, Schlauch, Credit: Semperflex
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Strabag
Strabag SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen. Das Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Durch das Engagement der knapp 72.000 MitarbeiterInnen erwirtschaftet das Unternehmen jährlich eine Leistung von rund 14 Mrd. Euro (Stand 06/17).
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