16.04.2020, 1544 Zeichen
Die Bundesregierung hat ein Startup-Paket vorgestellt. Es werden zwei Fonds für Startups aufgelegt, nämlich ein aws COVID-19 Hilfsfonds in Höhe von 100 Mio. und ein Venture-Capital-Fonds in Höhe von 50 Mio. Euro. Der aws COVID-19 Hilfsfonds besteht zu 50 Mio. aus Bundesmitteln und 50 Mio. von privaten Investoren. Privates Kapital von 10.000 bis 800.000 Euro wird durch Zuschüsse verdoppelt. Das Kapital des 50 Mio. Euro Fonds wird zu 50 Prozent staatlich garantiert. Für das Fondsmanagement soll es eine Ausschreibung geben. Der bekannte Business Angel Michael Altrichter wurde als neuer Startup-Beauftragter im Wirtschaftsministerium präsentiert.
Für die Wiener Börse ist das Startup-Paket "ein vielversprechender Schritt". Börsen-Chef Christoph Boschan: „Wer Start-Up sagt, muss auch Börse sagen. Ohne starken heimischen Kapitalmarkt, können weder jüngere Unternehmen noch ganze Märkte skalieren. Über die Börse sowohl eine Exit- als auch eine breite Beteiligungsmöglichkeit zu schaffen, wird für den Wiederaufbau wichtiger sein denn je. Unternehmen werden das Eigenkapital dringend brauchen.“
„Das Regierungsprogramm enthält bereits alle Bausteine, damit noch mehr Unternehmen mit dem Finanzierungs-Aufzug ganz nach oben fahren können und nicht im ersten Stock hängen bleiben. Die rasche regulatorische Modernisierung und eine generelle Stärkung der wirtschaftlichen Bildung in Österreich würden diesen Weg mehr Unternehmern zugänglich machen. Eine Einführung der Behaltefrist macht die Beteiligung für die Bevölkerung attraktiver“, so Boschan.
Börsepeople im Podcast S25/14: Andrea Maier
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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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