09.05.2020
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group: Agrana veröffentlichte diese Woche ihren Geschäftsbericht 2019/20 nach- dem bereits am 22. April Eckdaten, sowie Dividendenvorschlag (EUR 0,77/Aktie) veröffentlicht wurden. Für das leichte Umsatzplus von 1,5% auf EUR 2,48 Mrd. zeichnete vor allem das Stärkesegment verantwortlich, wäh- rend die Umsätze im Zuckersegment leicht rückläufig waren. Das Betriebs- ergebnis kletterte um 30,7% auf EUR 87,1 Mio. befeuert durch die Stärkedi- vision infolge höherer Ethanolpreise und einem geringen Verlust in der Zu- ckerdivision. Der Nettogewinn nach Minderheiten stieg um rund 90% auf EUR 48,2 Mio. Wie bereits im April bekannt gegeben, steht der Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2020/21 unter dem Vorbehalt der aktuell noch nicht absehbaren wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Vor Auftreten der Virus-Krise hätte das Management ein deutlich höheres Konzern- Umsatz sowie EBIT im GJ 2020/21 erwartet (+10% bis +50%). Laut Tele- konferenz mit Investoren und Analysten kann wahrscheinlich mit den Q1 2010/21 ein konkreterer Ausblick gegeben werden.
Ausblick. Der Geschäftsbericht mit den nun vorhandenen Segmentdetails zeigte, dass sich das Marktumfeld in der Zucker- und Stärkedivision im letzten Geschäftsjahr verbessert hat. Jedoch ist ein Ausblick auf 2020/21 aktuell schwierig. Die Nachfrage nach Bioethanol für den Kraftstoffsektor (sowie die Bioethanolpreise) ist infolge der geringeren Mobilität während der CO-VID-19 Krise gesunken und wird nur teilweise durch die Herstellung von Desinfektionsmittel kompensiert. Die Division Fruchtzubereitung ist infolge ihrer globalen Aufstellung gegenüber Wechselkursrisiken exponiert und auf dem Absatzmarkt der Food Service-Industrie ist die Nachfrage schwächer geworden. Mit dem starken Fokus auf den krisenresistenten Food-Sektor (75% des Konzernumsatzes 2019/20) sehen wir die Investment Story von Agrana dennoch als relativ abgesichert gegenüber den Folgen der Corona- Pandemie. Jedoch sollte die aktuell eingeschränkte Visibilität die kurzfristige Erholung des Aktienkurses einschränken sodass wir bei unserer Halten Empfehlung für die Agrana Aktie bleiben.
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agrana_eingeschrankte_visibilitat_schrankt_kurzfristige_erholung_des_aktienkurses_ein
Aktien auf dem Radar:DO&CO, Amag, AT&S, Austriacard Holdings AG, RHI Magnesita, SBO, Rosgix, Rosenbauer, FACC, Lenzing, OMV, Polytec Group, Zumtobel, Porr, Frequentis, Gurktaler AG Stamm, Wienerberger, Wolford, Wolftank-Adisa, Palfinger, Pierer Mobility, EuroTeleSites AG, Oberbank AG Stamm, BKS Bank Stamm, Marinomed Biotech, Österreichische Post, Verbund.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)270758
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Schwabe, Ley & Greiner (SLG)
Das Unternehmen SLG wurde 1988 gegründet und ist spezialisiert auf die Beratung im Bereich Finanz- und Treasury-Management.
Wir sind Marktführer im gesamten deutschsprachigen Raum und verfügen über einen soliden Partnerkreis. Diesen haben wir zur Stärkung des Unternehmens kontinuierlich erweitert.
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09.05.2020, 2446 Zeichen
09.05.2020
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group: Agrana veröffentlichte diese Woche ihren Geschäftsbericht 2019/20 nach- dem bereits am 22. April Eckdaten, sowie Dividendenvorschlag (EUR 0,77/Aktie) veröffentlicht wurden. Für das leichte Umsatzplus von 1,5% auf EUR 2,48 Mrd. zeichnete vor allem das Stärkesegment verantwortlich, wäh- rend die Umsätze im Zuckersegment leicht rückläufig waren. Das Betriebs- ergebnis kletterte um 30,7% auf EUR 87,1 Mio. befeuert durch die Stärkedi- vision infolge höherer Ethanolpreise und einem geringen Verlust in der Zu- ckerdivision. Der Nettogewinn nach Minderheiten stieg um rund 90% auf EUR 48,2 Mio. Wie bereits im April bekannt gegeben, steht der Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2020/21 unter dem Vorbehalt der aktuell noch nicht absehbaren wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Vor Auftreten der Virus-Krise hätte das Management ein deutlich höheres Konzern- Umsatz sowie EBIT im GJ 2020/21 erwartet (+10% bis +50%). Laut Tele- konferenz mit Investoren und Analysten kann wahrscheinlich mit den Q1 2010/21 ein konkreterer Ausblick gegeben werden.
Ausblick. Der Geschäftsbericht mit den nun vorhandenen Segmentdetails zeigte, dass sich das Marktumfeld in der Zucker- und Stärkedivision im letzten Geschäftsjahr verbessert hat. Jedoch ist ein Ausblick auf 2020/21 aktuell schwierig. Die Nachfrage nach Bioethanol für den Kraftstoffsektor (sowie die Bioethanolpreise) ist infolge der geringeren Mobilität während der CO-VID-19 Krise gesunken und wird nur teilweise durch die Herstellung von Desinfektionsmittel kompensiert. Die Division Fruchtzubereitung ist infolge ihrer globalen Aufstellung gegenüber Wechselkursrisiken exponiert und auf dem Absatzmarkt der Food Service-Industrie ist die Nachfrage schwächer geworden. Mit dem starken Fokus auf den krisenresistenten Food-Sektor (75% des Konzernumsatzes 2019/20) sehen wir die Investment Story von Agrana dennoch als relativ abgesichert gegenüber den Folgen der Corona- Pandemie. Jedoch sollte die aktuell eingeschränkte Visibilität die kurzfristige Erholung des Aktienkurses einschränken sodass wir bei unserer Halten Empfehlung für die Agrana Aktie bleiben.
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1.
Agrana Bioethanolwerk in Pischelsdorf (Bild: Agrana)
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