30.06.2020, 1639 Zeichen
Die Zahlen des jüngsten EY IPO-Barometers zeigen die Bremsspuren, die die Coronavirus-Krise am IPO-Markt hinterlassen hat. Das Emissionsvolumen der Börsengänge ging im 2. Quartal um 32 Prozent auf 41,1 Mrd. US-Dollar zurück, die Zahl der IPOs sank sogar um 39 Prozent auf 186. In Wien gab es im bisherigen Jahresverlauf keine IPOs, allerdings im 1. Halbjahr 1.020 neue Anleihen, also mehr als dreimal so viel wie im Vorjahr. 676 der Neunotierungen stammen von internationalen Kunden. Seit März listet die spanische BBVA den Großteil ihrer neuen Anleihen an der Wiener Börse, wie aus dem EY-Barometer hervorgeht.
Es werden aber schon deutliche Erholungszeichen gesehen. So lag die Zahl der Börsengänge im April bei 54, im Mai bei 43, im Juni wagten hingegen 89 Unternehmen den Schritt aufs Parkett – von den zehn größten Börsengängen im zweiten Quartal fanden acht im Juni statt. Gerhard Schwartz, Partner und Leiter des Assurance-Bereichs bei EY Österreich: „Die gute Entwicklung in den letzten Wochen zeigt, dass der Markt sehr aufnahmefähig ist und dass gut vorbereitete Unternehmen in den richtigen Sektoren und mit den richtigen Geschäftsmodellen auf Investorenappetit treffen.“ Laut Schwartz stehen derzeit vor allem Technologieunternehmen sowie Pharma- und Biotech-Unternehmen bei Investoren hoch im Kurs. Wir sehen bereits, dass sich die IPO-Pipeline weiter füllt. Börsenkandidaten nutzen die virtuelle Investorenansprache und bereiten sich mit kürzeren Roadshows auf volatile Märkte vor. Es stehen derzeit einige Unternehmen in den Startlöchern, die einen Börsengang in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 oder Anfang 2021 anstreben.“
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