Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Rock Tech Lithium Inc.: Batterie-Boom: Gigafactories schießen aus dem Boden

Magazine aktuell


#gabb aktuell



10.07.2020, 4274 Zeichen

 

 

Dirk Harbecke, Chairman von Rock Tech Lithium, erläutert Hintergründe zum Lithiummarkt

 

Der vielleicht stärkste Beleg für den unmittelbar bevorstehenden Durchbruch von Elektroautos ist die explodierende Zahl großer Batterie-Fabriken, die derzeit hochgezogen werden. Aktuell befinden sich 142 Gigafactories in Planung, im Bau oder sind bereits in Betrieb.  Werden nur die aktuellen Planungen umgesetzt wird sich weltweit die Zahl der fertiggestellten Großfabriken für die Zellenproduktion in den kommenden Jahren in etwa verdoppeln – mindestens.

 

Der größte Ausbau der Produktions-Kapazitäten findet in China statt. Dort stieg die Zahl der Produktionsstätten seit 2017 von neun auf 107, von denen die Hälfte bereits Akkus für Elektroautos herstellt. Derzeit entsteht in der Volksrepublik jede Woche das Äquivalent einer Batterie-Megafabrik. Doch die chinesische Übermacht bei der Zellenproduktion ist nicht ungefährlich.

 

Mittlerweile machen daher auch in Europa die Regierungen und Autoproduzenten Druck, eine eigene Zellenfertigung hochzuziehen. Nur die USA hinken hinterher - bis auf Tesla. Es gibt einige Indizien dafür, dass der E-Auto-Pionier selbst in die Zellenfertigung einsteigt. Bislang produziert Tesla seine Akkus in den USA zusammen mit Panasonic. In China kooperiert Tesla dagegen mit dem weltweit größten Zellenproduzenten CATL.

 

Doch angeblich hat sich Tesla schon die nötigen Spezialmaschinen vor einiger Zeit in Korea bei der Hanwha Group bestellt. Außerdem gibt es Dokumente der Stadt Fremont, aus denen hervorgeht, dass Tesla seine Produktion in dem Ort ausbauen möchte – möglicherweise für die eigene Herstellung von Batteriezellen. Schließlich gibt es Gerüchte, dass Tesla neue Zellen bereits auf der Rennstrecke Nürburgring getestet hat. Nähere Information dürfte Tesla-Chef Elon Musk auf dem Battery Day am 15. September liefern.

 

Autoproduzenten weiten ihr Geschäft aus

 

Bei immer mehr Autoproduzenten setzt sich die Erkenntnis durch, dass sie die Wertschöpfungskette bis zur Zellenfertigung selbst kontrollieren müssen. So hat GM mit dem südkoreanischen Batterie-Hersteller LG Chem ein Joint Venture gegründet, um ein Werk im US-Bundessaat Ohio zu bauen. Das Investitionsvolumen ist bislang auf rund 2,2 Milliarden Dollar veranschlagt. Die Fabrik soll fast so groß werden wie die Gigafactory von Tesla und Panasonic.

 

Volkswagen ist in China für circa 1,1 Milliarden Dollar beim Batterie-Hersteller Gotion High-Tech eingestiegen und kontrolliert nun als größter Gesellschafter gut ein Viertel der Anteile. Gleichzeitig bauen die Deutschen ihre Beteiligung an QuantumScape aus und investieren in den amerikanischen Batterie-Spezialisten weitere 200 Millionen US-Dollar. Jetzt ist auch Daimler nachgezogen. Der Konzern ist zumindest mit drei Prozent der Anteile bei dem chinesischen Zellenhersteller Farasis Energy eingestiegen. Der Preis ist nicht bekannt.

 

Viele Autohersteller litten in den vergangenen Monaten unter Lieferengpässen bei Batterie-Zellen. Dazu zählen offenbar Audi, Jaguar und Kia. Das verdeutlichte die Abhängigkeit von der Zellen-Belieferung, die bereits bei den noch vergleichsweise geringen Mengen nicht 100-prozentig funktioniert hat.

 

Jetzt fehlt nur noch der letzte Schritt: Die Kontrolle der Batterie-Rohstoffe. Derzeit kauft diese China weltweit im großen Stil ein und verarbeitet sie im eigenen Land weiter - zum Beispiel zu Lithium-Carbonat der Lithium-Hydroxid. Doch die Volksrepublik setzt den Handel immer wieder als politisches Druckmittel ein. Zuletzt hat China Fleischimporte aus Australien untersagt, weil Canberra eine unabhängige Corona-Untersuchung in Wuhan fordert.

 

Sicherung der Rohstoffe

 

Europa und die USA müssen also nicht nur die Zellen-Produktion kontrollieren, sondern auch die Batterie-Rohstoffe. Dazu ist der Bau von Konvertern zur Weiterverarbeitung notwendig und der Zugriff auf Vorkommen wie Lithium in politisch sicheren Ländern - zum Beispiel in Australien oder in Kanada. Für diese Strategie liefert China gewissermaßen die Blaupause.

 

Kontaktieren Sie uns:

 

Dirk Harbecke

Chairman of the Board

E-Mail: dharbecke@rocktechlithium.com

Mobil: +41-76-816 60 67

 

Rock Tech Lithium Inc.

600 –777 Hornby Street

Vancouver, British Columbia V6Z 1S4

Tel: +1 (778) 358-5200

Fax: +1 (604) 670-0033

www.rocktechlithium.com

 

 



BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1140: ATX leicht schwächer, AT&S im Mix mit Glas, LPKF Laser & Börse Online gesucht und die Lärmverschmutzung nervt




 

Aktien auf dem Radar:AT&S, Flughafen Wien, Bajaj Mobility AG, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, Austriacard Holdings AG, OMV, CPI Europe AG, CA Immo, RBI, Strabag, Uniqa, Lenzing, Erste Group, DO&CO, ATX NTR, FACC, Wienerberger, VIG, ATX TR, ATX Prime, ATX, Amag, EuroTeleSites AG, SBO, SW Umwelttechnik, Telekom Austria, Wolford, Rosenbauer, BKS Bank Stamm, BTV AG.


Random Partner

Warimpex
Die Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG ist eine Immobilienentwicklungs- und Investmentgesellschaft. Im Fokus der Geschäftsaktivitäten stehen der Betrieb und die Errichtung von Hotels in CEE. Darüber hinaus entwickelt Warimpex auch Bürohäuser und andere Immobilien.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 22-23: Bawag(1), AT&S(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 21-22: Verbund(1), OMV(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 20-21: Strabag(1)
    Star der Stunde: EuroTeleSites AG 4.12%, Rutsch der Stunde: FACC -1.85%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 17-18: Bawag(1)
    BSN Vola-Event EuroTeleSites AG
    BSN MA-Event EuroTeleSites AG
    Star der Stunde: EuroTeleSites AG 0.99%, Rutsch der Stunde: DO&CO -2.17%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: Uniqa(1)

    Featured Partner Video

    Börsepeople im Podcast S24/16: Andreas Wölfl

    Andreas Wölfl ist mit iMaps ein Big Player bei Actively Managed Certificates. Nach Abschluss seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der WU Wien begann er im Jahr 2000 seine Karriere bei de...

    Books josefchladek.com

    Stephen Gill
    The Pillar
    2019
    Nobody

    John Gossage
    LAMF (Special Edition)
    2026
    Magic Hour Press

    Ryuji Miyamoto
    Kobe 1995 After the Earthquake
    1995
    Telescope

    Yasuhiro Ishimoto
    Someday Somewhere (Aru hi aru tokoro, 石元泰博 ある日ある所)
    1958
    Geibi Shuppan

    Daido Moriyama
    Farewell Photography (English Version
    2018
    Getsuyosha, bookshop M

    Rock Tech Lithium Inc.: Batterie-Boom: Gigafactories schießen aus dem Boden


    10.07.2020, 4274 Zeichen

     

     

    Dirk Harbecke, Chairman von Rock Tech Lithium, erläutert Hintergründe zum Lithiummarkt

     

    Der vielleicht stärkste Beleg für den unmittelbar bevorstehenden Durchbruch von Elektroautos ist die explodierende Zahl großer Batterie-Fabriken, die derzeit hochgezogen werden. Aktuell befinden sich 142 Gigafactories in Planung, im Bau oder sind bereits in Betrieb.  Werden nur die aktuellen Planungen umgesetzt wird sich weltweit die Zahl der fertiggestellten Großfabriken für die Zellenproduktion in den kommenden Jahren in etwa verdoppeln – mindestens.

     

    Der größte Ausbau der Produktions-Kapazitäten findet in China statt. Dort stieg die Zahl der Produktionsstätten seit 2017 von neun auf 107, von denen die Hälfte bereits Akkus für Elektroautos herstellt. Derzeit entsteht in der Volksrepublik jede Woche das Äquivalent einer Batterie-Megafabrik. Doch die chinesische Übermacht bei der Zellenproduktion ist nicht ungefährlich.

     

    Mittlerweile machen daher auch in Europa die Regierungen und Autoproduzenten Druck, eine eigene Zellenfertigung hochzuziehen. Nur die USA hinken hinterher - bis auf Tesla. Es gibt einige Indizien dafür, dass der E-Auto-Pionier selbst in die Zellenfertigung einsteigt. Bislang produziert Tesla seine Akkus in den USA zusammen mit Panasonic. In China kooperiert Tesla dagegen mit dem weltweit größten Zellenproduzenten CATL.

     

    Doch angeblich hat sich Tesla schon die nötigen Spezialmaschinen vor einiger Zeit in Korea bei der Hanwha Group bestellt. Außerdem gibt es Dokumente der Stadt Fremont, aus denen hervorgeht, dass Tesla seine Produktion in dem Ort ausbauen möchte – möglicherweise für die eigene Herstellung von Batteriezellen. Schließlich gibt es Gerüchte, dass Tesla neue Zellen bereits auf der Rennstrecke Nürburgring getestet hat. Nähere Information dürfte Tesla-Chef Elon Musk auf dem Battery Day am 15. September liefern.

     

    Autoproduzenten weiten ihr Geschäft aus

     

    Bei immer mehr Autoproduzenten setzt sich die Erkenntnis durch, dass sie die Wertschöpfungskette bis zur Zellenfertigung selbst kontrollieren müssen. So hat GM mit dem südkoreanischen Batterie-Hersteller LG Chem ein Joint Venture gegründet, um ein Werk im US-Bundessaat Ohio zu bauen. Das Investitionsvolumen ist bislang auf rund 2,2 Milliarden Dollar veranschlagt. Die Fabrik soll fast so groß werden wie die Gigafactory von Tesla und Panasonic.

     

    Volkswagen ist in China für circa 1,1 Milliarden Dollar beim Batterie-Hersteller Gotion High-Tech eingestiegen und kontrolliert nun als größter Gesellschafter gut ein Viertel der Anteile. Gleichzeitig bauen die Deutschen ihre Beteiligung an QuantumScape aus und investieren in den amerikanischen Batterie-Spezialisten weitere 200 Millionen US-Dollar. Jetzt ist auch Daimler nachgezogen. Der Konzern ist zumindest mit drei Prozent der Anteile bei dem chinesischen Zellenhersteller Farasis Energy eingestiegen. Der Preis ist nicht bekannt.

     

    Viele Autohersteller litten in den vergangenen Monaten unter Lieferengpässen bei Batterie-Zellen. Dazu zählen offenbar Audi, Jaguar und Kia. Das verdeutlichte die Abhängigkeit von der Zellen-Belieferung, die bereits bei den noch vergleichsweise geringen Mengen nicht 100-prozentig funktioniert hat.

     

    Jetzt fehlt nur noch der letzte Schritt: Die Kontrolle der Batterie-Rohstoffe. Derzeit kauft diese China weltweit im großen Stil ein und verarbeitet sie im eigenen Land weiter - zum Beispiel zu Lithium-Carbonat der Lithium-Hydroxid. Doch die Volksrepublik setzt den Handel immer wieder als politisches Druckmittel ein. Zuletzt hat China Fleischimporte aus Australien untersagt, weil Canberra eine unabhängige Corona-Untersuchung in Wuhan fordert.

     

    Sicherung der Rohstoffe

     

    Europa und die USA müssen also nicht nur die Zellen-Produktion kontrollieren, sondern auch die Batterie-Rohstoffe. Dazu ist der Bau von Konvertern zur Weiterverarbeitung notwendig und der Zugriff auf Vorkommen wie Lithium in politisch sicheren Ländern - zum Beispiel in Australien oder in Kanada. Für diese Strategie liefert China gewissermaßen die Blaupause.

     

    Kontaktieren Sie uns:

     

    Dirk Harbecke

    Chairman of the Board

    E-Mail: dharbecke@rocktechlithium.com

    Mobil: +41-76-816 60 67

     

    Rock Tech Lithium Inc.

    600 –777 Hornby Street

    Vancouver, British Columbia V6Z 1S4

    Tel: +1 (778) 358-5200

    Fax: +1 (604) 670-0033

    www.rocktechlithium.com

     

     



    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Wiener Börse Party #1140: ATX leicht schwächer, AT&S im Mix mit Glas, LPKF Laser & Börse Online gesucht und die Lärmverschmutzung nervt




     

    Aktien auf dem Radar:AT&S, Flughafen Wien, Bajaj Mobility AG, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, Austriacard Holdings AG, OMV, CPI Europe AG, CA Immo, RBI, Strabag, Uniqa, Lenzing, Erste Group, DO&CO, ATX NTR, FACC, Wienerberger, VIG, ATX TR, ATX Prime, ATX, Amag, EuroTeleSites AG, SBO, SW Umwelttechnik, Telekom Austria, Wolford, Rosenbauer, BKS Bank Stamm, BTV AG.


    Random Partner

    Warimpex
    Die Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG ist eine Immobilienentwicklungs- und Investmentgesellschaft. Im Fokus der Geschäftsaktivitäten stehen der Betrieb und die Errichtung von Hotels in CEE. Darüber hinaus entwickelt Warimpex auch Bürohäuser und andere Immobilien.

    >> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 22-23: Bawag(1), AT&S(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 21-22: Verbund(1), OMV(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 20-21: Strabag(1)
      Star der Stunde: EuroTeleSites AG 4.12%, Rutsch der Stunde: FACC -1.85%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 17-18: Bawag(1)
      BSN Vola-Event EuroTeleSites AG
      BSN MA-Event EuroTeleSites AG
      Star der Stunde: EuroTeleSites AG 0.99%, Rutsch der Stunde: DO&CO -2.17%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: Uniqa(1)

      Featured Partner Video

      Börsepeople im Podcast S24/16: Andreas Wölfl

      Andreas Wölfl ist mit iMaps ein Big Player bei Actively Managed Certificates. Nach Abschluss seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der WU Wien begann er im Jahr 2000 seine Karriere bei de...

      Books josefchladek.com

      Mark Mahaney
      Polar Night
      2019/2021
      Trespasser

      Stephen Gill
      The Pillar
      2019
      Nobody

      Anton Bruehl
      Mexico
      1933
      Delphic Studios

      Daido Moriyama
      A Hunter (English Version
      2019
      Getsuyosha, bookshop M

      Yasuhiro Ishimoto
      Someday Somewhere (Aru hi aru tokoro, 石元泰博 ある日ある所)
      1958
      Geibi Shuppan