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S Immo: "Immobilien werden als Investment weiterhin nachgefragt werden"

Magazine aktuell


#gabb aktuell



25.08.2020, 3119 Zeichen

In ihrem Halbjahres-Bericht führt die S Immo aus, wo aktuell Chancen erkannt werden. So heißt es im Ausblick: "Im aktuellen Umfeld konzentriert sich das Management der S Immo AG gemeinsam mit seinem Team darauf, in laufender Kommunikation mit den Mieterinnen und Mietern die negativen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens weitestmöglich zu reduzieren. Der Vorstand geht davon aus, dass der Tiefpunkt der Krise im ersten Halbjahr erreicht wurde, und blickt mit vorsichtigem Optimismus auf das zweite Halbjahr. Die Annahme des Managements ist, dass im ersten Quartal 2021 mehrere getestete Impfstoffe beziehungsweise verschiedene Behandlungsmethoden vorliegen werden, womit eine Erholung der Konjunktur Hand in Hand gehen würde. Auf Basis dieses Szenarios arbeitet das Unternehmen bereits jetzt daran, den langjährigen Aufwärtstrend im Jahr 2021 fortzusetzen. Dazu gehören ausgewählte Investitionen genauso wie das Vorantrei- ben von Projektentwicklungen und diverse Planungsaktivitäten in der Grundstücksbevorratung.

Die S Immo ist eine krisenerprobte Gesellschaft mit einem hochwertigen Portfolio und einem sehr erfahrenen Team. Auch in der aktuellen Krise versucht das Unternehmen, mögliche Chancen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu nutzen. Immobilien werden als Investment weiterhin nachgefragt werden – vor allem bei dem derzeit noch immer sehr niedrigen Zinsniveau. Aktuell geht das Management davon aus, dass es vor allem im Hotelsegment in den kommenden Quartalen zu einer Marktbereinigung kommen wird. Chancen könnten sich in erster Linie bei Büro- und Wohnimmobilien ergeben. Hochwertige Büroobjekte in guten Lagen werden attraktiv bleiben ebenso wie Wohnimmobilien, wo eventuell sogar mit Preissteigerungen zu rechnen ist. Gerade bei risikoaversen Investoren ist der Bereich Wohnen in Krisenzeiten besonders beliebt.

Die S Immo verfolgt eine diversifizierte Portfoliostrategie mit Immobilien in unterschiedlichen Märkten und mit unterschiedlichen Nutzungsarten. Dadurch können Risiken gestreut werden. Die Immobilienbranche ist stark von Immobilienzyklen geprägt und erfordert einen langfristigen Betrachtungshorizont. Das Management geht davon aus, dass die aktuelle Krise in den kommenden Quartalen auch Chancen bieten wird. Die Interventionen der Zentralbanken zur Abfederung der Pandemieauswirkungen und die Annahme, dass das Zinsniveau noch längere Zeit auf sehr niedrigem Niveau bleiben wird, könnten sich positiv auf Immobilien und Aktien auswirken.

Ankaufsseitig bleiben daher aufstrebende deutsche Städte wie zum Beispiel Erfurt und Leipzig im Investitionsfokus des Unternehmens. Die umfangreichen Grundstücksreserven im Berliner Umfeld bilden eine starke Entwicklungspipeline für die nächsten Jahre. Gleichzeitig ist das Risiko dieser Investitionen durch die niedrigen Ankaufspreise sehr überschaubar. Investitionsmöglichkeiten werden auch in der CEE-Region, vor allem in Budapest, Bukarest, Bratislava und Zagreb, laufend geprüft. Dazu beobachten Expertinnen und Experten des Unternehmens kon- tinuierlich die Trends und Märkte und können gegebenenfalls schnell reagieren."



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S Immo AG-Pressekonferenz 3.4. 2018: Vorstände Ernst Vejodoszky, Friedrich Wachernig


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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