18.09.2020, 2511 Zeichen
Die Corona-Krise beeinträchtigt die gesamte Flugbranche und damit auch den heimischen Aerospace-Zulieferer FACC. Das Unternehmen muss sich dem neuen Marktumfeld anpassen und auf die reduzierte Nachfrage reagieren. Eine Maßnahme ist der Abbau von Mitarbeitern. In einer Betriebsversammlung wurde der mit den Arbeitnehmervertretern ausgearbeitete Sozialplan vorgestellt. Die Belegschaft wird von derzeit 3.400 auf 2.700 angepasst, 650 Mitarbeiter müssen das Unternehmen aufgrund der angespannten Wirtschaftslage verlassen. CEO Robert Machtlinger: „Die aktuelle Situation ist für die gesamte Branche sehr herausfordernd. In den letzten Wochen konnten aufgrund neuer Daten die Langzeitprognosen zur Entwicklung der Luftfahrtzeug-Branche bewertet werden. Die Erholung wird langsam voranschreiten und vier bis fünf Jahre in Anspruch nehmen. Wir rechnen damit, dass ab dem Jahr 2024 die Luftfahrtindustrie das Niveau vor Corona erreichen wird. Trotz unserer vielen Bemühungen in den letzten Monaten, ausgelagerte Produkte in die Eigenfertigung zu integrieren, das Produktportfolio durch vertikale Integration zu erweitern und durch diese Maßnahmen ca. 150 Arbeitsplätze am Standort neu zu schaffen, werden wir als Unternehmen nicht umhinkommen, uns auf das neue Marktumfeld einzustellen und deutliche Veränderungen vorzunehmen. Uns ist bewusst, dass dieser Eingriff für alle betroffenen Kolleginnen und Kollegen aber auch für das Unternehmen schmerzhaft ist. Gemeinsam mit dem Betriebsrat und unseren Sozialpartnern haben wir in zahlreichen konstruktiven Verhandlungen einen Sozialplan ausgearbeitet. Uns ist es dabei sehr wichtig, die Anpassungen in der Belegschaft für die Betroffenen sozial verträglich zu gestalten. Mit dem nun vorliegenden Sozialplan ist uns das auf eine faire Art und Weise gelungen.“
„In den kommenden Tagen werden wir Einzelgespräche mit den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führen. Der erarbeitete Sozialplan hat das Ziel, die negativen Folgen abzufedern und bestmöglich Unterstützung zu geben“, sagen die beiden Vertreter der Gewerkschaften Christian Burger (GBH) und Wolfgang Gerstmayer (GPA-djp).
Bei aller Herausforderung und Anspannung ist das FACC Management davon überzeugt, dass das Unternehmen mit seinen 2.700 hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort und einer soliden Eigenkapitalquote von ca. 40% für die Zukunft sehr gut aufgestellt ist. Neue Produkte befinden sich in Entwicklung und alle Forschungsprojekte werden uneingeschränkt weiterverfolgt.
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FACC Headquarter (Bild: FACC/Gortana)
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