01.06.2021, 2304 Zeichen
Das gestiegene Handelsvolumen, die Rekordlistings im Anleihenbereich sowie u.a. das Geschäft mit den Marktdaten sorgten für eine freundliche Bilanz 2020 der Wiener Börse AG. Der Gewinn stieg um fast 21 Prozent auf 41,3 Mio. Euro, der Konzernumsatz erhöhte sich um 12,4 Prozent auf 75 Mio. Euro (2019: 66,8 Mio. Euro). Die Handelsumsätze beliefen sich am Wiener Markt 2020 auf 69 Mrd. Euro (+ 11 Prozent) und in Prag auf 10,2 Mrd. Euro (+11 Prozent). Auch für das Jahr 2021 zeichnet sich eine Fortsetzung des Wachstumskurses ab - seit Jahresbeginn bis inklusive Mai 2021 ist das Handelsvolumen bei Beteiligungswerten mit 32,8 Mrd. Euro (+ 2,3 Prozent) "weiter auf hohem Niveau", wie die Börse betont. „Der Ausbau unseres starken internationales Netzwerkes und unserer hohen Standards sind die Leitplanken unserer Strategie. So stellen wir sicher, dass der zentraleuropäische Kapitalmarkt auch künftig mit den weltweiten Finanzzentren bestens verflochten ist. Wir sind nicht nur ein Traditionsunternehmen, sondern auch einer der effizientesten Marktbetreiber Europas, erklärt Börsen-Chef Christoph Boschan. Angelika Sommer-Hemetsberger, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Wiener Börse und Vorstandsmitglied der Oesterreichische Kontrollbank AG, ergänzt: „Die österreichische Kapitalmarktinfrastruktur ist äußerst wettbewerbsfähig. Seit 250 Jahren schafft die Börse als regulierter Marktplatz Ordnung und Transparenz. Der nationale Kapitalmarkt kann zum Überwinden der Corona-Krise essenziell beitragen. Im Regierungsprogramm sind die richtigen Weichen gestellt. Bei der Finanzbildung ist bereits einiges gelungen. Ein nächster wichtiger Schritt wäre eine rasche Wiedereinführung der Behaltefrist, also der steuerlichen Entlastung von langfristigem Aktienbesitz.“
Laut Statistiken der Oesterreichischen Nationalbank investierten österreichische Privatpersonen 2020 mehr in Aktien als in den 20 Jahren zuvor (Zuwachs österreichisches Geldvermögen der Privathaushalte in Aktien: 2,4 Mrd. Euro; in Fonds: 4 Mrd. Euro). Dennoch liegt mit 310 Mrd. Euro ein hoher Anteil unverzinst am Sparbuch brach. "Durch die rasche Umsetzung der im Regierungsprogramm enthaltenen Bausteine (Behaltefrist) könnte mehr privates Kapital aktiviert und für die Wirtschaft nutzbar werden", heißt es seitens der Wiener Börse.
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