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PIR-News: Mayr-Melnhof, Rosenbauer, Strabag, Andritz, VST, Wienerberger, Valneva, Research zu Pierer Mobility (Christine Petzwinkler)

16.11.2021, 5938 Zeichen

Bei Mayr-Melnhof zeigen sich Nachfrage und Auftragslage für beide Divisionen weiterhin in guter Verfassung, wie das Unternehmen mitteilt. Mit den zuletzt durchgeführten Akquisitionen von Kwidzyn in Polen und Kotkamills in Finnland sei man in die europäische Champions League der Karton-Industrie aufgerückt, zeigt sich CEO Peter Oswald happy. In den ersten drei Quartalen wurden die Umsatzerlöse hauptsächlich akquisitionsbedingt um 10,7 Prozent auf 2.107,1 Mio. Euro gesteigert. Mit 177,2 Mio. Euro lag das betriebliche Ergebnis um 4,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Periodenüberschuss erhöhte sich von 116,3 Mio. Euro auf 128,4 Mio. Euro. Die ersten drei Quartale enthalten Einmalaufwendungen in Höhe von 58,0 Mio. Euro (Erstkonsolidierung der Werke Kwidzyn und Kotkamills sowie Aktivierung von Auftragsständen und die Vorratsbewertung, sowie auch Restrukturierungskosten). Dem stehe ein vorläufiger Einmalertrag aus dem Verkauf der Werke Eerbeek und Baiersbronn in Höhe von 50,1 Mio. Euro gegenüber, wie es heißt. Die Operating Margin des Konzerns betrug somit 8,4 Prozent (Q1-3 2020: 8,9 Prozent). Aufgrund der steigenden Inputpreise wurde für das 4. Quartal eine neuerliche Kartonpreiserhöhung fixiert, auch im 1. Quartal 2022 sollen die Preise nochmals erhöht werden, kündigt CEO Peter Oswald in einem Webcast an. Seine Zielsetzung in den kommenden Monaten ist auch, bei den Margen wieder aufzuholen. Weil man "ständig unter Druck sei, die Effizienz zu erhöhen", sind auch weitere Konsolidierungen in der Gruppe nicht ausgeschlossen.
Mayr-Melnhof ( Akt. Indikation:  178,80 /179,60, -1,65%)

Der Rosenbauer Konzern hat in den ersten drei Quartalen 2021 einen Umsatz von 649,5 Mio. Euro (-9 Prozent) erzielt. Der Grund für den Rückgang sind die Störungen der Lieferketten, die die Fertigstellung und Übergabe von Fahrzeugen verzögerten und zu einem starken Bestandsaufbau führten, erklärt das Unternehmen. Als Folge der dadurch geringeren Produktionsleistung reduzierte sich das EBIT auf 12,9 Mio. Euro (1-9/2021: 25,4 Mio. Euro). Das Konzern-EBT betrug in der Berichtsperiode 8,4 Mio. Euro (1-9/2020: 21,6 Mio. Euro). Der Auftragseingang hat indes von Jänner bis September deutlich an Momentum gewonnen und von 660,0 Mio. Euro auf 781,1 Mio. Euro zugelegt. Aufgrund von Materialpreiserhöhungen und der großen Unsicherheit durch die anhaltenden Lieferkettenschwierigkeiten passt der Rosenbauer-Vorstand seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr an. Die EBIT-Marge soll demnach zwischen 4,5 und 4,8 Prozent (zuvor 5 Prozent) liegen, der Umsatz wird als stabil bestätigt. Das Unternehmen erhöht ab sofort seine Preise für neue Angebote um durchschnittlich 8 Prozent. Die Ausschreibungstätigkeit war in den ersten neun Monaten laut Rosenbauer "sehr rege", wobei auch wieder größere Beschaffungen zur Vergabe anstehen. Für 2022 erwartet das Rosenbauer-Management ein neuerliches Wachstum des globalen Sektors und ein Umsatzplus der Gruppe.
Für die Analysten der Baader Bank besteht die größte Unsicherheit darin, wie lange es dauern wird, bis sich die Lieferketten wieder normalisieren. Angesichts der guten Nachfrage und des starken Auftragsbestands von Rosenbauer sowie der angekündigten Angebotspreiserhöhung von durchschnittlich 8 Prozent für neue Ausschreibungen bleiben die Aussichten für 2022 und 2023 günstig, so die Experten. Sie bestätigen das Add-Rating und das Kursziel von 52,0 Euro für Rosenbauer.
Rosenbauer ( Akt. Indikation:  50,00 /50,40, -3,83%)

Der Baukonzern Strabag SE erbrachte in den ersten neun Monaten 2021 eine um 4 Prozent höhere Leistung von 11.518,90 Mio. Euro. Der Auftragsbestand per 30.9.2021 lag mit 21.553,88 Mio. Euro um 14 Prozent über jenem per 30.9.2020 und damit ein weiteres Mal auf Rekordniveau. Vor allem in Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien und Ungarn nahm der Bestand dank zahlreicher neuer Projekte zu. Es wird weiter davon ausgegangen, 2021 eine Leistung über Vorjahresniveau, also über 15,4 Mrd. Euro, zu erzielen. Da sich die Preise für Bau- und Rohstoffe im dritten Quartal 2021 wie erwartet auf hohem Niveau stabilisierten, sollte die EBIT-Marge – wie bisher vorgesehen – nahe dem für 2022 festgelegten Ziel von 4 Prozent zu liegen kommen.
Strabag ( Akt. Indikation:  37,65 /37,85, -1,05%)

Andritz hat erfolgreich eine Anlage zur Produktion von chemithermomechanisch hergestelltem Faserstoff bei Sun Paper Beihai, Guangxi, China, in Betrieb genommen. Dies ist bereits die sechste von Andritz an die Sun Paper-Gruppe gelieferte P-RC APMP-Linie, wie Andritz mitteilt.
Andritz ( Akt. Indikation:  46,52 /46,60, 1,04%)

Der Wienerberger-Nachhaltigkeitsbericht wurde zum fünften Mal von Austrian Sustainability Reporting Awards (ASRA) mit einem Award in der Kategorie „Große Unternehmen und Organisationen“ bedacht. Dieses Jahr wurde die konsequente und transparente Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie 2023 ausgezeichnet.
Wienerberger ( Akt. Indikation:  34,10 /34,14, -0,35%)

Bei der VST Building Technologies sieht der Vorstand eine potentielle Gefahr für den Fortbestand, wie die Gesellschaft mitteilt. Als Gründe genannt werden die Insolvenzen der Premium Syscon A/S, der Premiumverbund Bau GmbH und der Eyemaxx Real Estate AG verbunden mit der weiterhin bestehenden wirtschaftlich angespannten Lage der VST und ihrer Konzerngesellschaften, wie es weiter heißt. Es werden unter Einbindung entsprechender Berater, verfügbare Optionen, Maßnahmen und Szenarien analysiert, wie es heißt.
VST Building Technologies ( Akt. Indikation:  0,00 /0,00, -100,00%)

Valneva wird am 18. und 19. November 2021 auf der American Society of Tropical Medicine & Hygiene (ASTMH) 2021 seinen Chikungunya-Impfstoffkandidaten VLA1553 vorstellen.Valneva ( Akt. Indikation:  20,98 /21,00, -0,80%)

Jefferies stuft Pierer Mobility mit Kaufen und Kursziel 104,5 Euro ein.
Pierer Mobility ( Akt. Indikation:  81,40 /82,00, 0,49%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 16.11.)


(16.11.2021)

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Andritz
Akt. Indikation:  58.05 / 58.15
Uhrzeit:  10:54:45
Veränderung zu letztem SK:  1.93%
Letzter SK:  57.00 ( 0.00%)

Mayr-Melnhof
Akt. Indikation:  116.80 / 117.20
Uhrzeit:  10:55:14
Veränderung zu letztem SK:  -0.17%
Letzter SK:  117.20 ( 0.69%)

Pierer Mobility
Akt. Indikation:  42.10 / 42.50
Uhrzeit:  10:55:16
Veränderung zu letztem SK:  -0.24%
Letzter SK:  42.40 ( -1.62%)

Rosenbauer
Akt. Indikation:  31.00 / 31.40
Uhrzeit:  10:55:03
Veränderung zu letztem SK:  0.65%
Letzter SK:  31.00 ( 2.65%)

Strabag
Akt. Indikation:  38.65 / 38.85
Uhrzeit:  10:53:52
Veränderung zu letztem SK:  0.65%
Letzter SK:  38.50 ( 0.79%)

Valneva
Akt. Indikation:  3.97 / 3.98
Uhrzeit:  10:55:26
Veränderung zu letztem SK:  -1.05%
Letzter SK:  4.02 ( 1.83%)

Wienerberger
Akt. Indikation:  33.20 / 33.24
Uhrzeit:  10:55:17
Veränderung zu letztem SK:  0.36%
Letzter SK:  33.10 ( -0.06%)



 

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    Bei Mayr-Melnhof zeigen sich Nachfrage und Auftragslage für beide Divisionen weiterhin in guter Verfassung, wie das Unternehmen mitteilt. Mit den zuletzt durchgeführten Akquisitionen von Kwidzyn in Polen und Kotkamills in Finnland sei man in die europäische Champions League der Karton-Industrie aufgerückt, zeigt sich CEO Peter Oswald happy. In den ersten drei Quartalen wurden die Umsatzerlöse hauptsächlich akquisitionsbedingt um 10,7 Prozent auf 2.107,1 Mio. Euro gesteigert. Mit 177,2 Mio. Euro lag das betriebliche Ergebnis um 4,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Periodenüberschuss erhöhte sich von 116,3 Mio. Euro auf 128,4 Mio. Euro. Die ersten drei Quartale enthalten Einmalaufwendungen in Höhe von 58,0 Mio. Euro (Erstkonsolidierung der Werke Kwidzyn und Kotkamills sowie Aktivierung von Auftragsständen und die Vorratsbewertung, sowie auch Restrukturierungskosten). Dem stehe ein vorläufiger Einmalertrag aus dem Verkauf der Werke Eerbeek und Baiersbronn in Höhe von 50,1 Mio. Euro gegenüber, wie es heißt. Die Operating Margin des Konzerns betrug somit 8,4 Prozent (Q1-3 2020: 8,9 Prozent). Aufgrund der steigenden Inputpreise wurde für das 4. Quartal eine neuerliche Kartonpreiserhöhung fixiert, auch im 1. Quartal 2022 sollen die Preise nochmals erhöht werden, kündigt CEO Peter Oswald in einem Webcast an. Seine Zielsetzung in den kommenden Monaten ist auch, bei den Margen wieder aufzuholen. Weil man "ständig unter Druck sei, die Effizienz zu erhöhen", sind auch weitere Konsolidierungen in der Gruppe nicht ausgeschlossen.
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    Der Rosenbauer Konzern hat in den ersten drei Quartalen 2021 einen Umsatz von 649,5 Mio. Euro (-9 Prozent) erzielt. Der Grund für den Rückgang sind die Störungen der Lieferketten, die die Fertigstellung und Übergabe von Fahrzeugen verzögerten und zu einem starken Bestandsaufbau führten, erklärt das Unternehmen. Als Folge der dadurch geringeren Produktionsleistung reduzierte sich das EBIT auf 12,9 Mio. Euro (1-9/2021: 25,4 Mio. Euro). Das Konzern-EBT betrug in der Berichtsperiode 8,4 Mio. Euro (1-9/2020: 21,6 Mio. Euro). Der Auftragseingang hat indes von Jänner bis September deutlich an Momentum gewonnen und von 660,0 Mio. Euro auf 781,1 Mio. Euro zugelegt. Aufgrund von Materialpreiserhöhungen und der großen Unsicherheit durch die anhaltenden Lieferkettenschwierigkeiten passt der Rosenbauer-Vorstand seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr an. Die EBIT-Marge soll demnach zwischen 4,5 und 4,8 Prozent (zuvor 5 Prozent) liegen, der Umsatz wird als stabil bestätigt. Das Unternehmen erhöht ab sofort seine Preise für neue Angebote um durchschnittlich 8 Prozent. Die Ausschreibungstätigkeit war in den ersten neun Monaten laut Rosenbauer "sehr rege", wobei auch wieder größere Beschaffungen zur Vergabe anstehen. Für 2022 erwartet das Rosenbauer-Management ein neuerliches Wachstum des globalen Sektors und ein Umsatzplus der Gruppe.
    Für die Analysten der Baader Bank besteht die größte Unsicherheit darin, wie lange es dauern wird, bis sich die Lieferketten wieder normalisieren. Angesichts der guten Nachfrage und des starken Auftragsbestands von Rosenbauer sowie der angekündigten Angebotspreiserhöhung von durchschnittlich 8 Prozent für neue Ausschreibungen bleiben die Aussichten für 2022 und 2023 günstig, so die Experten. Sie bestätigen das Add-Rating und das Kursziel von 52,0 Euro für Rosenbauer.
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    Strabag ( Akt. Indikation:  37,65 /37,85, -1,05%)

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    Andritz ( Akt. Indikation:  46,52 /46,60, 1,04%)

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    Andritz
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    Uhrzeit:  10:54:45
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    Akt. Indikation:  42.10 / 42.50
    Uhrzeit:  10:55:16
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