28.03.2022, 1636 Zeichen
Trotz stark negativer Realzinssätze wuchsen die Bankeinlagen der heimischen Haushalte auch im Jahr 2021 weiter auf 294,8 Mrd. Euro. Nach dem starken Anstieg im Jahr 2020 (welcher auch in pandemiebedingten Konsumeinschränkungen begründet war) zeigte sich im zweiten Jahr der Pandemie jedoch eine etwas geringere Dynamik, wie aus Daten der OeNB hervorgeht. Während der Nettozuwachs von Haushaltseinlagen 2020 noch 17,1 Mrd Euro (+6,4 %) betrug, belief sich dieser im Jahr 2021 nur noch auf 10,9 Mrd. Euro (+3,8 %) und entsprach damit in etwa dem Niveau vor Ausbruch der Pandemie. Die Einlagen der Unternehmen stiegen 2021 um 3,0 Mrd. Euro (+3,5 %) auf 87,4 Mrd. Euro an.
Investmentfonds waren aufgrund ihrer höheren Renditechance in Zeiten des Niedrigzinsumfeldes eine zunehmend gesuchte Veranlagungsalternative, was sich 2021 in historisch hohen Nettomittelzuflüssen in Höhe von 15,2 Mrd. Euro niederschlug. Inländische Investmentfonds konnten im Jahr 2021 - vor den negativen Auswirkungen der Ukrainekrise auf die Finanzmärkte und in einem damals noch wesentlich günstigeren Börsenumfeld - eine Rendite von 7,3 Prozent erzielen.
Die um Kurseffekte bereinigte Jahreswachstumsrate der von privaten Haushalten gehaltenen Investmentzertifikate stieg ab dem Jahr 2018 stetig an und lag im Jahr 2021 mit 13,0 Prozent sogar deutlich über jener der Bankeinlagen (3,8 %). Der Bestand an Investmentzertifikaten im Besitz privater Haushalte stieg im Jahr 2021auf 89,3 Mrd. Euro, wobei 59,5 Mrd. Euro auf inländische und 29,8 Mrd. Euro auf ausländische Fonds entfielen. Private Haushalte investierten dabei zunehmend in nachhaltige inländische Fonds.
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