15.07.2022, 1545 Zeichen
Die österreichischen Pensionskassen meldeten zum Ende des 2. Quartals 2022 ein Ergebnis von -8,85 Prozent. „2022 bleibt weiterhin ein von enormen Krisen und viel menschlichem Leid geprägtes Jahr. Dieses Ergebnis der heimischen Pensionskassen kommt auf Grund der massiven Verwerfungen auf den Finanzmärkten daher leider nicht überraschend“, so Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbands der Pensions- und Vorsorgekassen. „Die Pensionskassen haben einen großen Vorteil in unsicheren Zeiten: Sie legen sehr langfristig an“, so Obmann Zakostelsky weiter. Mit einer langfristigen Performance von 5,37 Prozent übersteigt das Ergebnis vergleichbare Anlegeformen deutlich. Zudem haben die österreichischen Pensionskassen von 1991 bis 2021 einen Wertzuwachs von 15,5 Milliarden Euro für ihre Kunden erwirtschaftet.
Aufgrund der guten Veranlagungsergebnisse der letzten Jahre haben die Pensionskassen Reserven gebildet. Diese „Schwankungsrückstellungen“ bewirken, dass sich Schwankungen auf den Kapitalmärkten nicht so stark auf die Pensionshöhe auswirken. Eine Schwankungsrückstellung ist mit dem Reservekanister eines Autos vergleichbar.
„Neben Corona-Krise und Ukraine Krieg dürfen wir aber gleichzeitig auch nicht auf die drängenden Herausforderungen der Klimakrise vergessen. Gemeinsam mit allen anderen Anbietern setzten sich die Pensionskassen für einen Ausbau der nachhaltigen, grünen Pensionen ein. Mit rund 27 Milliarden Anlagevermögen stellen wir einen massiven Hebel dar, welcher für den Klimaschutz genutzt werden kann“, so Obmann Zakostelsky.
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