29.07.2022, 1993 Zeichen
Palfinger hat den Konzernumsatz im 1. Halbjahr 2022 um 17,5 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 1.039,0 Mio. Euro gesteigert. Die starke Marktnachfrage nach Palfinger-Produkten, aber auch die gestiegenen Absatzpreise sowie Wechselkurseffekte würden sich widerspiegeln, so ds Unternehmen. Das EBITDA verringerte sich gegenüber dem 1. Halbjahr 2021 um 10,5 Prozent auf 119,5 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) fiel aufgrund von Kostensteigerungen und der versetzten Wirkung von Preiserhöhungen von 92,1 Mio. im 1. Halbjahr 2021 auf 80,2 Mio. Euro. Das Konzernergebnis betrug 39,2 Mio. Euro nach 56,1 Mio. Euro per 30. Juni 2021. "Die Auflösung der Kreuzbeteiligung mit SANY und der Erwerb von Minderheitsanteilen reduzierten das Eigenkapital und beeinflussen die Bilanzstruktur entsprechend", heißt es. Die hohen Lagerbestände hätten zu einem stark gestiegenen Finanzierungsvolumen geführt, die Finanzierungsstruktur sei jedoch mit einem durchschnittlichen Zinssatz von 1,25 Prozent hochattraktiv. In Folge der instabilen Lieferketten stiegen die Bestände massiv und führten zu einer erhöhten Nettofinanzverschuldung von 604,1 Mio. Euro gegenüber 386,1 Mio. Euro in der Vorjahresperiode.
Der hohe Auftragsstand von Palfinger reicht bis in das 2. Quartal 2023. Im 2. Halbjahr 2022 werden weitere Preiserhöhungen wirksam und die Kostensteigerungen bei Komponenten und Materialien haben aus heutiger Sicht ihren Höchststand überschritten. Dennoch erwartet Palfinger angesichts der geopolitischen Lage eine außergewöhnlich hohe Volatilität bis Ende des Geschäftsjahres 2022 und darüber hinaus. In diesem herausfordernden Umfeld strebt Palfinger 2022 die Umsatzmarke von 2 Mrd. Euro an. An den mittel- und langfristigen Zielen hält Palfinger nach wie vor fest. 2024 soll ein Umsatz von 2,3 Mrd. Euro aus organischem Wachstum, ein ROCE von 12 Prozent und eine EBIT-Marge von 10 Prozent erzielt werden. Spätestens 2030 soll die Umsatzmarke von 3,0 Mrd. Euro fallen, so ds Unternehmen.
Börsepeople im Podcast S24/03: Ruth Jedliczka
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Palfinger Marine, Sangomar, Credit: Sofec/Modec
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