22.10.2022, 3221 Zeichen
An den Börsen gab es heuer nichts zu feiern. Ein Grund von mehreren: Die steigenden Zinsen und die hohe Inflation. Wenn die Inflation steigt, verlangen Investoren höhere Erträge, um die Geldentwertung auszugleichen. Eine Aktie muss zunächst fallen, damit zukünftige Erträge steigen. In der Praxis ist es schwieriger: Investoren müssen berücksichtigen, dass steigende Preise zu höheren Aufwendungen für Rohstoffe, Handelswaren und Löhnen führen. „Es stellt sich die Frage, inwieweit die Unternehmen diese Kosten an die Kunden weitergeben können? Vereinfacht: Wie entwickeln sich die Gewinne kurzfristig? „Generell steigt die Unsicherheit, was sich in erhöhter Volatilität widerspiegelt“, analysiert Erste AM Aktienexperte Harald Egger die aktuelle Situation im Börsenblog.
Die steigende Inflation führt unweigerlich zu höheren Zinsen. Wie aus der Grafik zu erkennen ist, steigt die Rendite 10-jähriger US-Anleihen bereits seit Mitte 2020 und hat mit rund 4 Prozent Anfang Oktober ein mehrjähriges Hoch erreicht. Die Leitzinsen folgten zwar später, dafür aber mit atemberaubender Geschwindigkeit. Höhere Zinsen schlagen sich bei der Bewertung von Aktien in einer höheren Diskontierungsrate nieder, womit sich der faire Wert einer Aktie bereits bei relativ gesehen geringen Änderungen der Zinssätze deutlich reduzieren kann. Dies erklärt die starken Kursrückgänge im September. „Es ist daher wichtig, dass die Notenbanken ihren Schwerpunkt auf die Bekämpfung der Inflation setzen“, so Egger in seinem Blog. Den Blog finden Sie hier: blog.de.erste-am.com
Fonds des Monats
ERSTE RESPONSIBLE STOCK DIVIDEND
Von den niedrigen Zinsen der letzten Jahre profitierten Aktien von jenen Unternehmen, deren erwartete Gewinne weit in der Zukunft lagen – sogar dann, wenn diese Unternehmen bis dato nur Verluste machten (sogenannte Growth-Aktien).
Nun scheint sich der Wind zu drehen. Die wichtigsten Notenbanken der Welt straffen ihre Geldpolitik und heben die Leitzinsen deutlich an. Weitere Zinserhöhungen sind zu erwarten. Davon profitieren vor allem die Aktien von Unternehmen, die bereits jetzt Gewinne erzielen. Bei diesen sogenannten Value-Titeln handelt es sich meist um Unternehmen, die über ein etabliertes Geschäftsmodell, solide Finanzen und stabile Gewinne verfügen. Die Gewinne werden in Form von Dividenden an die Aktionär:innen ausgeschüttet.
Der ERSTE RESPONSIBLE STOCK DIVIDEND setzt auf Unternehmen mit überdurchschnittlich starker Dividendenrendite. Im Rahmen eines ganzheitlichen ESG-Ansatzes werden dabei auch ethische Aspekte berücksichtigt
Hinweis: Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu.
Weitere Ausführungen zur nachhaltigen Ausrichtung des ERSTE RESPONSIBLE STOCK DIVIDEND sowie zu den Angaben gemäß Offenlegungs-Verordnung (Verordnung (EU) 2019/2088) und Taxonomie-Verordnung (Verordnung (EU) 2020/852) sind dem aktuellen Prospekt, Punkt 12 und Anhang „Nachhaltigkeitsgrundsätze“ zu entnehmen. Bei der Entscheidung, in den ERSTE RESPONSIBLE STOCK DIVIDEND zu investieren, sollten alle Eigenschaften oder Ziele des ERSTE RESPONSIBLE STOCK DIVIDEND berücksichtigt werden, wie sie in den Fondsdokumenten beschrieben sind.
(Partner-Content)
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Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, AT&S, Rosenbauer, Amag, Zumtobel, Semperit, FACC, Strabag, SBO, Wolford, Wiener Privatbank, BTV AG, BKS Bank Stamm, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Bajaj Mobility AG, Zalando, Infineon, Porsche Automobil Holding, Fresenius Medical Care, Mercedes-Benz Group, Continental, HeidelbergCement, Siemens Energy, Brenntag, Bayer, Fresenius, BASF, MTU Aero Engines.
Zertifikate Forum Austria
Das Zertifikate Forum Austria wurde im April 2006 von den führenden Zertifikate-Emittenten Österreichs gegründet. Zu den Fördermitgliedern zählen alle führenden deutschsprachigen Börsen für Zertifikate – die Börse Stuttgart, die Börse Frankfurt Zertifikate AG, die Wiener Börse AG und gettex exchange– sowie das Finanzportale finanzen.net GmbH.
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