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Fazits zu Wienerberger, Semperit, Polytec, Strabag, Addiko, Verbund, Post ...

Magazine aktuell


#gabb aktuell



12.05.2023, 4509 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zu Wienerberger: "2023 erwartet das Management unverändert ein EBITDA von über EUR 800 Mio. Darin sind jedoch keine Ergebnisbeiträge der Ende 2022 übernommenen Terreal Gruppe enthalten. Die Marktentwicklung wird infolge der abflauenden Konjunktur, steigenden Hypothekarzinsen und hohen Inflationsraten weiter rückläufig gesehen. Der Neubau ist davon jedoch stärker betroffen als Renovierung und Infrastruktur. Wir sehen die Q1-Zahlen sehr positiv. Wienerberger profitiert von der Transformation seines Geschäftsmodells Richtung (höher-margiger) Systemlösungen und Reduktion des Neubau-Anteils am Konzernumsatz auf knapp 50%. Zudem handelt die Aktie mit hohen Abschlägen zu ihren Peers trotz höherer Profitabiltität. Wir bleiben bei unserer Akkumulieren-Empfehlung."

Zu Semperit: "Für das Geschäftsjahr 2023 erwartet das Management weiterhin einen Rückgang beim EBITDA des fortgeführten Geschäftsbereichs auf EUR 70-90 Mio. (2022: EUR 100,5 Mio.), aus heutiger Sicht soll das Ergebnis jedoch am unteren Ende der Bandbreite liegen. In Bezug auf den Verkauf des Medizingeschäfts wird weiter mit einem ersten Closing Mitte des Jahres 2023 gerechnet. Das Management erwartet unverändert eine negative Ergebnisentwicklung des aufgegebenen Medizingeschäfts, welches bis zum Closing Semperits Resultate belasten wird. Nach Abschluss des Verkaufs von Sempermed soll die bedingte Zusatzdividende von EUR 3,0/Aktie ausgeschüttet werden. Während wir die langfristigen Wachstumsaussichten im Industriesegment – gestützt durch die Übernahme der RICO Gruppe weiter intakt sehen, deutet die etwas pessimistischere EBITDA-Guidance auf einen kurzfristig eher herausfordernden Ausblick hin im aktuell schwierigen Marktumfeld. Wir erwarten daher, dass die Erholung des Semperit Aktienkurses noch dauern wird."

Zu Polytec: "2023 erwartet der Vorstand weiter einen Konzernumsatz von EUR 650 – 700 Mio. und eine Verbesserung des Betriebsergebnisses im Vergleich zum Vorjahr. In der Telekonferenz mit Investoren und Analysten bezifferte das Management die Kostenbelastung aus der Lieferverzögerung der Fertigungsanlagen mit rund EUR 3 Mio. auf EBIT-Ebene im Q1. Ab dem Sommer sollte es hier zu einer Entspannung und Margenverbesserung kommen. Nach den Q1-Zahlen erwarten wir somit, dass die Steigerung der Profitabilität länger brauchen wird als zuletzt angenommen."

Zur Strabag: "Eine Reduktion des Anteils von Rasperia würde sich unserer Meinung nach positiv auf die Reputation des Baukonzerns auswirken. Der Vorstand betonte auch, den Streubesitzanteil von aktuell 11,7% durch die Kapitalmaßnahmen nicht zu reduzieren. Wir empfehlen Aktionären, das Bezugsangebot, das voraussichtlich im August/September erfolgen wird, abzuwarten."

Zu Addiko: "Der Vorstand bestätigte den Ausblick von Anfang März. Im Geschäftsjahr 2023 wird u.a. ein Anstieg des Nettobankergebnisses um 10% sowie eine Gesamtkapitalquote von zumindest 18.6% angestrebt. Wir stufen das Q1-Ergebnis sowie den Ausblick als positiv ein, das Aktienrückkaufprogramm sollte den Kurs zusätzlich stützen."

Verbund: "Für 2023 engte das Management die erwartete Ergebnisspanne ein, auf EUR 3,7-4,3 Mrd. (zuletzt: EUR 3,5-4,4 Mrd.) beim EBITDA und EUR 2,0-2,4 Mrd. (zuletzt: EUR 1,9-2,5 Mrd.) beim Konzernergebnis. Die Ausschüttungsquote soll unverändert zwischen 45 und 55% bezogen auf das bereinigte Konzernergebnis liegen. Damit liegt der aktuelle Ausblick 2023 etwas unter den Konsens-Schätzungen. Die Verbund-Aktie notiert aktuell bei einem KGV von rund 12x und einem EV/EBITDA von rund 7,4x. Wir sehen auf diesen Kursniveaus auch die aktuellen Diskussionen um eine stärkere Gewinnabschöpfung bereits weitgehend eingepreist."

Post: "2023 erwartet das Management weiter ein Umsatzplus im unteren bis mittleren einstelligen Bereich und ein EBIT auf Vorjahresniveau. Ab Mitte des Jahres rechnet der Vorstand mit einem Kostenauftrieb aus den KV-Erhöhungen. In Summe legte die Post einen starkes Startquartal vor, sodass wir uns mit unseren Schätzungen und unserer Halten-Empfehlung weiter wohlfühlen."

Ausblick: Kommende Woche berichtet AT&S über ihre vorläufigen Zahlen 2022/23, Agrana präsentiert ihre finalen Zahlen 2022/23 und der Flughafen Wien veröffentlicht seinen Q1-Bericht und seine Verkehrsergebnisse zum April. Erste Group handelt ex-Dividende. UBM hält ihre HV ab.



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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).


Autor
Christine Petzwinkler
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    Zu Polytec: "2023 erwartet der Vorstand weiter einen Konzernumsatz von EUR 650 – 700 Mio. und eine Verbesserung des Betriebsergebnisses im Vergleich zum Vorjahr. In der Telekonferenz mit Investoren und Analysten bezifferte das Management die Kostenbelastung aus der Lieferverzögerung der Fertigungsanlagen mit rund EUR 3 Mio. auf EBIT-Ebene im Q1. Ab dem Sommer sollte es hier zu einer Entspannung und Margenverbesserung kommen. Nach den Q1-Zahlen erwarten wir somit, dass die Steigerung der Profitabilität länger brauchen wird als zuletzt angenommen."

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    Zu Addiko: "Der Vorstand bestätigte den Ausblick von Anfang März. Im Geschäftsjahr 2023 wird u.a. ein Anstieg des Nettobankergebnisses um 10% sowie eine Gesamtkapitalquote von zumindest 18.6% angestrebt. Wir stufen das Q1-Ergebnis sowie den Ausblick als positiv ein, das Aktienrückkaufprogramm sollte den Kurs zusätzlich stützen."

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