17.10.2023, 6909 Zeichen
Immer mehr deutsche Unternehmen wechseln auf Arbeitsmodelle, die Büro-, Heim- und mobile Arbeitsumgebungen nahtlos miteinander verbinden. Sie setzen auf Endnutzer-Technologien, die diesen Arbeitsmodus unterstützen, hebt eine neue Marktstudie hervor, die die Information Services Group (ISG) (Nasdaq: III), ein führendes, weltweit tätiges Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment, heute herausgegeben hat.
Die Studie „ISG Provider Lens™ Future of Work (Workplace) Services Germany 2023“ kommt zu dem Schluss, dass Unternehmen die für ihren Markterfolg erforderlichen Talente anziehen und halten können, wenn sie die Nutzererfahrung und das Wohlbefinden der Mitarbeiter am Arbeitsplatz durch hybrides Arbeiten verbessern. Dabei stehen sie vor der Herausforderung, ihre Büroumgebungen neu zu erfinden und sich gleichzeitig mit gesetzlichen Vorschriften, erhöhten Sicherheitsbedenken und Flexibilitätsanforderungen auseinanderzusetzen, so die Studie weiter.
„Managed Service Provider stehen vor einem grundlegenden Wandel. Das betrifft sowohl die bereits etablierten Standards als auch die neuen Erwartungen an die Arbeit“, sagt Martin Mitrega, Director bei ISG Germany und dort zuständig für das EMEA Collaboration and Experience Solution Center. „Deutsche Unternehmen wechseln zunehmend auf personenzentrierte Ansätze, um die Nutzererfahrungen ihrer Mitarbeiter zu verbessern und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu erhöhen.“
Einige deutsche Unternehmen, die traditionelle Strukturen und persönliche Interaktionen bevorzugen, zögern ein hybrides Arbeitsmodell anzunehmen, so die ISG-Studie weiter. Diese Zurückhaltung könnte sich jedoch negativ auf die Belegschaft auswirken. Dies zeigt auch eine kürzlich eine von Unispace durchgeführte weltweite Studie. Hierin wurde unter anderem gezeigt, dass sich eine verpflichtende Rückkehr ins Büro negativ auf die Personalbeschaffung in Deutschland durchschlägt. Laut Studie haben 34 Prozent der Arbeitgeber seit der Einführung einer solchen Regelung Schwierigkeiten, Talente zu gewinnen. Dies ist eine der höchsten Raten in Europa.
Ungeachtet dessen sind auch Hybridmodelle kein Allheilmittel für unzufriedene Mitarbeiter. Eine aktuelle Gallup-Umfrage ergab, dass sich nur 16 Prozent der deutschen Arbeitnehmer als engagierte Mitarbeiter einstufen. Der ISG-Studie zufolge müssen Unternehmen ihre hybriden Arbeitsmodelle daher sorgfältig ausgestalten, um mangelnder Einsatzbereitschaft vorzubeugen sowie erhöhten Stress zu vermeiden. Viele Unternehmen in Deutschland und in anderen Ländern suchen daher die Unterstützung von Anbietern, um geeignete Strategien zu finden, die die Erwartungen der neuen Mitarbeiter erfüllen und den Einarbeitungsprozess verbessern, so ISG.
„Aus Unternehmenssicht bedeutet der Übergang zu einem hybriden Arbeitsmodell einen tiefgreifenden Wandel der sozialen und technischen Grundlagen der Zusammenarbeit“, sagt Jan Erik Aase, Partner und Global Leader bei ISG Provider Lens Research. „Dieser Übergang erfordert bewusste und zielgerichtete Planungs- und Gestaltungsprozesse sowie Innovationspartner, die den Wandel vorantreiben und bewältigen können.“
Abgesehen davon nimmt die Studie auch all jene strategische Überlegungen in den Blick, die für die erfolgreiche Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) und Augmented Reality (AR) in den Arbeitsplatz erforderlich sein werden.
Die Studie „ ISG Provider Lens™ Future of Work (Workplace) Services Germany 2023“ bewertet die Fähigkeiten von insgesamt 27 Anbietern in drei Marktsegmenten (Quadranten): „Employee Experience (EX) Transformation Services”, „Managed Workplace Services – End-User Technology“ sowie „Digital Service Desk and Workplace Support Services.”
Die Studie stuft Bechtle, CANCOM, Capgemini, Computacenter, DXC Technology, Fujitsu, HCLTech und Unisys in allen drei Marktsegmenten als „Leader“ ein. Accenture und Wipro erhalten diese Einstufung in jeweils zwei Quadranten. Atos und Infosys sind „Leader” in je einem Segment.
Zudem werden Lenovo und TCS in je einem Marktsegment als „Rising Star“ bezeichnet. Nach Definition von ISG handelt es sich dabei um Unternehmen mit vielversprechendem Portfolio und hohem Zukunftspotenzial.
Bearbeitete Versionen der Studie stehen bei Bechtle, CANCOM, Computacenter und Lenovo zum Download bereit.
Die Studie „ISG Provider Lens™ Future of Work (Workplace) Services Germany 2023“ ist für Abonnenten und Einzelkäufer auf dieser Webseite erhältlich.
Über ISG Provider Lens™
Die Studienreihe ISG Provider Lens™ Quadrant ist der einzige Anbietervergleich seiner Art, der empirische, datengetriebene Forschungs- und Marktanalysen mit praxisbasierten Erfahrungen und Beobachtungen des global agierenden Beratungsteams von ISG kombiniert. Unternehmen erhalten eine Fülle detaillierter Daten und Marktanalysen, die ihnen die Auswahl geeigneter Sourcing-Partner erleichtern. ISG-Berater wiederum nutzen die Berichte, um ihre eigenen Marktkenntnisse zu überprüfen und ISG-Geschäftskunden zu beraten. Die Studie untersucht derzeit weltweit operierende Anbieter, vor allem in Europa sowie in den USA, Kanada, Brasilien, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Benelux, Deutschland, der Schweiz, Skandinavien, Australien und Singapur/Malaysia. Weitere Märkte werden in Zukunft hinzukommen. Weitere Informationen zur ISG Provider Lens-Marktforschung bietet diese Webseite.
Eine begleitende Studienreihe, die ISG Provider Lens Archetype Reports, bewertet als erste ihrer Art Anbieter aus der Sicht bestimmter Kundensegmente.
Über Information Services Group (ISG)
ISG (Information Services Group) (Nasdaq: III) ist ein führendes, globales Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment. Als zuverlässiger Geschäftspartner für über 800 Kunden, darunter mehr als 75 der 100 weltweit größten Unternehmen, unterstützt ISG Unternehmen, öffentliche Organisationen sowie Service- und Technologie-Anbieter dabei, Operational Excellence und schnelleres Wachstum zu erzielen. Der Fokus des Unternehmens liegt auf Services im Kontext der digitalen Transformation, inklusive Automatisierung, Cloud und Daten-Analytik, Sourcing-Beratung, Managed Governance und Risk Services, Services für den Netzwerk-Betreibergesellschaften, Design von Technologie-Strategie und -Betrieb, Change-Management sowie Marktforschung und Analysen in den Bereichen neuer Technologien. 2006 gegründet, beschäftigt ISG mit Sitz in Stamford, Connecticut, über 1.300 digitalaffine Experten und ist in mehr als 20 Ländern tätig. Das globale Team von ISG ist bekannt für sein innovatives Denken, seine geschätzte Stimme im Markt, tiefgehende Branchen- und Technologie-Expertise sowie weltweit führende Marktforschungs- und Analyse-Ressourcen, die auf den umfangreichsten Marktdaten der Branche basieren. Weitere Informationen finden Sie unter www.isg-one.com.
Originalversion auf businesswire.com ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20231017438446/de/
BörseGeschichte Podcast: Heiko Thieme vor 10 Jahren zum ATX-25er
Aktien auf dem Radar:Amag, Polytec Group, DO&CO, Semperit, Rosenbauer, UBM, Rosgix, AT&S, Bawag, Verbund, Uniqa, RBI, voestalpine, Austriacard Holdings AG, Rath AG, SBO, Addiko Bank, Frequentis, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, RHI Magnesita, Mayr-Melnhof, Telekom Austria, Österreichische Post, Siemens Energy, Fresenius Medical Care, E.ON , RWE, SAP, Scout24, BASF.
BKS
Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.
>> Besuchen Sie 61 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
Private Investor Relations Podcast #18: Paul Rettenbacher über die Polytec-IR, dann ein sehr privater Twist (und ich hänge mich an)
Paul Rettenbacher ist seit 2015 für die Polytec-IR zuständig, für mich einer der menschlichsten Menschen unter den vielen tollen Menschen in der IR. Eigentlich war der Anruf bei ihm für die Silvest...
Anna Fabricius
Home is where work is
2024
Self published
Man Ray
Photographie n'est pas L'Art
1937
GLM
Dominique Lapierre, Jean-Pierre Pedrazzini, René Ramon
So lebt man heute in Rußland
1957
Blüchert