30.10.2023, 2503 Zeichen
Die Analysten von Raiffeisen Research meinen zu den heute vorgelegten Erste Group-Zahlen und nach Teilnahme an einem Analysten-Call: "Die moderate Überschreitung des Gewinns wurde hauptsächlich durch bessere Erträge getrieben. Die neue ROTE-Prognose von ~15% für 2024 impliziert stabile Profitabilitt ist aber im Einklang mit aktuellen Markterwartungen. Wir betrachten Q3 in Summe unterstützend für den Aktienkurs. Die Risikokosten von 30 Basispunkten deuten auf eine Normalisierung nach den Veröffentlichungen im ersten Halbjahr hin und lagen leicht über den Erwartungen, während das Management die Prognose für das Geschäftsjahr 23 von <10 Basispunkten bestätigte. Die Qualität der Aktiva ist stabil, wobei die Stufe-2-Quote von 19 % im zweiten Quartal auf 20 % gestiegen ist, während die NPL-Quote mit 2,0 % unverändert blieb.
Der Aktienrückkauf in Höhe von EUR 300 Mio. nähert sich dem letzten Drittel. Das CET1 (FL) sank um 40 Basispunkte im Vorquartal auf 14,6 %, während das Pro-Forma-CET1 ~15 % (inkl. Gewinne) erreichte.
Abgesehen von der Anhebung des CET1-Ziels um 50 Basispunkte auf >14 %, um den höheren Kapitalanforderungen Rechnung zu tragen, bestätigt die Erste die gesamten KPIs für 2023 und nimmt lediglich eine Feinabstimmung des NII-Wachstums auf >20 % und des F&CI auf >+5 %. Die Erste strebt ein ROTE von ~15 % an für 2024, was auf den ersten Blick gut mit den aktuellen Marktprognosen vergleichbar ist und ein Aufwärtspotenzial gegenüber unserer Schätzung von 13 % impliziert.
In Bezug auf die ROTE-Prognose von ~15 % für 2024 verweist das Management auf stabiles Zinsergebnis (niedrigere Zinssätze, die durch Volumenwachstum und die neue Bepreisung von Anleihen ausgeglichen werden), robustes Provisionsergebnis und eine erwartete Kosteninflation von etwa 5 %.
Das Kreditwachstum könnte 2024e bei knapp 5 % liegen, was dem für GJ23 bestätigten Niveau entspricht (die Pipeline in Q4 sieht vielversprechend aus). Was die Personalkosten betrifft, so rechnet das Management für 2024 mit einem höheren Druck in AT aufgrund der Besonderheiten des Kollektivvertrags (unter Verwendung der Vorjahresinflation), während der Druck in CEE nachlässt.
Auf die Frage nach der künftigen Verwendung des Überschusskapitals (> 14 % CET1) wiederholte das Management die Prioritäten in absteigender Reihenfolge: organisches Wachstum, Dividendenausschüttung von 40-50 %, M&A und Aktienrückkäufe. In PL werden derzeit keine M&A Aktivitäten getätigt; die Bank wäre nur an bedeutenden Übernahmen interessiert."
Börsepeople im Podcast S24/03: Ruth Jedliczka
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