14.11.2023, 1965 Zeichen
Der Feuerwehren-Ausstatter Rosenbauer hat in den ersten drei Quartalen 2023 im Vergleich zur Vorjahresperiode höhere Umsatzerlöse von 699,1 Mio. Euro erzielt (1-9/2022: 636,7 Mio Euro), was vor allem auf Maßnahmen zur Effizienzsteigerung sowie die höheren Verkaufspreise der ausgelieferten Fahrzeuge zurückzuführen sei, so das Unternehmen. Das EBITDA konnte auf 33,7 Mio. Euro verbessert werden (1-9/2022: -10,3 Mio. Euro), das EBIT erreichte einen Wert von 11,2 Mio. Euro (1-9/2022: -31,8 Mio. Euro). Das Periodenergebnis liegt mit -11,9 Mio. Euro noch im negativen Bereich (1-9/2022: -26,6 Mio. Euro). Dies sei auf gestiegene Zinsen zurückzuführen. so das Unternehmen.
Der Auftragseingang liegt bei 1.026,5 Mio. Euro (1-9/2022: 825,4 Mio. Euro), was einem Plus von 24 Prozent entspricht. Der Auftragsbestand stieg ebenfalls und betrug zum Ende des dritten Quartals 2023 1.757,9 Mio. Euro (30. September 2022: 1.360,5 Mio. Euro). Der Durchschnittspreis eines Feuerwehrwehrfahrzeugs ist im Periodenvergleich um 9,8 Prozent auf 405.100 Euro gestiegen. Die Anzahlungsquote für ein Feuerwehrfahrzeug liegt aktuell im Durchschnitt bei 20 Prozent. Dieser Wert soll nun auf 30 Prozent steigen, um den Zwischenfinanzierungsbedarf während der Auftragsabwicklung zu senken, wie es heißt.
Der Cashflow aus der operativen Tätigkeit betrug am Ende der ersten drei Quartale 2023 wegen des Aufbaus von Vorräten und Forderungen -154,2 Mio. Euro (1–9/2022: -132,1 Mio. Euro).
Der im Oktober erhöhte Ausblick wird bestätigt: Ausgehend von der zunehmenden Wirkung der Maßnahmen zur Effizienzsteigerung aus dem "Refocus, Restart"-Programm und den höheren Verkaufspreisen der Fahrzeuge in Produktion geht der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr von einen Umsatz von 1,1 Mrd. Euro (vormals: über 1 Mrd. Euro) aus. Die EBIT-Marge soll gleichzeitig bei zirka 3,5 Prozent (vormals: rund 3 Prozent) liegen, was einer operativen Ergebnisverbesserung um etwa 20 Prozent entspricht, wie es heißt.
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