19.03.2024, 2365 Zeichen
Die Semperit-Gruppe verbucht für 2023 einen Umsatz in Höhe von 721,1 Mio. Euro (-7,5 Prozent zum Vorjahr). Kostensenkungsprogramme hätten sich bereits mit 5,8 Mio. Euro ergebniswirksam ausgewirkt, so das Unternehmen, das ein bereinigtes EBITDA von 81,7 Mio. Euro (–14,7 Prozent) bzw. unbereinigt von 71,8 Mio. Euro (–28,5 Prozent) vermeldet. Das Ergebnis nach Steuern aus den fortgeführten Geschäftsbereichen war mit 24,9 Mio. Euro positiv (Vorjahr 38,4 Mio. Euro), während der Verlust aus dem mittlerweile verkauften Medizingeschäft wie erwartet deutlich belastete. Das Ergebnis nach Steuern lag somit bei –17,1 Mio. Euro (Vorjahr –5,6 Mio. Euro). Wie bereits mitgeteilt, wird der Vorstand der Ordentlichen Hauptversammlung am 23. April 2024 die Ausschüttung einer Dividende von 0,5 Euro je Aktie vorschlagen.
Die Eigenkapitalquote der Gruppe liegt bei 45,3 Prozent, die Nettofinanzverschuldung bei 115,2 Mio. Euro und die liquiden Mittel bei 112,7 Mio. Euro. CEO Karl Haider: „Das Geschäftsjahr 2023 war ereignisreich und zugleich prägend für Semperit, denn es markiert unsere Neuaufstellung als Elastomer-Spezialist rein für den industriellen Bereich. Die wichtigsten Meilensteine dabei waren der Verkauf des Medizingeschäfts sowie die Übernahme des Flüssigsilikon-Spezialisten Rico, der unsere Produktpalette komplementär und in attraktiven Märkten ergänzt. Die Semperit-Gruppe ist somit schlagkräftig aufgestellt, um ihre Position als führender Anbieter von fortschrittlichen und nachhaltigen Elastomer-Produkten und -Lösungen weiter auszubauen.“
Für die nächsten Monate geht Semperit von einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld aus. Für die Division Semperit Industrial Applications wird kurzfristig keine wesentliche Erholung der Nachfrage erwartet, da der Abbau der erhöhten Kundenlagerbestände voraussichtlich ins erste Halbjahr 2024 hineinreichen wird. Darüber hinaus ist der Bedarf relevanter Abnehmer-Industrien (u.a. Baumaschinen und landwirtschaftliche Maschinen) unverändert rückläufig bzw. zeigt noch keine Erholung. Für die Division Semperit Engineered Applications hingegen sollte die gute Nachfrage aus der Bergbauindustrie, dem Gesundheitswesen und dem Lebensmittel- sowie dem Bahnbereich anhalten, so das Unternehmen.
Vor diesem Hintergrund und den eingeleiteten Kostenmaßnahmen wird das EBITDA 2024 bei rund 80 Mio. Euro erwartet.
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