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Fazits zu Polytec, Agrana, AMAG, Strabag, Palfinger

Magazine aktuell


#gabb aktuell



27.04.2024, 4457 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zu Agrana: "Nachdem Agrana letzte Woche ihre vorläufigen Eckdaten zum GJ 2023/24 und ihre GJ 2024/25 EBIT-Guidance veröffentlicht hat, haben wir unsere Schätzungen adäquat angepasst. In unserer neuen Unternehmensanalyse bestätigen wir unsere Halten-Empfehlung, unser Kursziel sinkt dabei auf EUR 14,40/Aktie (zuvor: EUR 18,0). Wir sehen die langfristige Investmentstory von Agrana, die auf einem diversifizierten Einkommensstrom aus dem Nahrungsmittelsektor und einer stabilen Dividendenpolitik basiert, weiter intakt. Dennoch bestätigte die jüngste EBIT-Prognose für das GJ 2024/25, dass das Unternehmen in naher Zukunft mit starkem Gegenwind zu kämpfen hat, der die Ertragskraft dämpft und Investoren noch an der Seitenlinie halten wird. Der finale 2023/24 Geschäftsbericht wird am 14. Mai 2024 bekannt gegeben."

Zu AMAG: "Mit den Q1-Zahlen gab der Vorstand erstmals eine erste Finanzprognose für 2024, wobei ein EBITDA zwischen EUR 150 – 180 Mio. erwartet wird. Da der aktuelle Auftragseingang über dem Vorjahreswert liegt, erwartet die AMAG ein leicht besseres Ergebnis für das zweite Quartal und ein stärkeres 2. Halbjahr. Wir fühlen uns daher mit unserer aktuellen EBITDA-Schätzung am oberen Ende der Prognosespanne weiter wohl. Die Aluminiumpreise stiegen im April um 15% zum März an, nachdem Großbritannien und die USA beschlossen hatten, neue russische Lieferungen an die London Metal Exchange und die Chicago Mercantile Exchange zu verbieten (die russische Metallproduktion macht weltweit etwa 5-6 % der Aluminiumlieferungen aus). Das größte Abwärtsrisiko besteht unseres Erachtens in einer länger als erwartet anhaltenden Schwäche und dem daraus resultierenden Preisdruck bei industriellen Anwendungen, insbesondere in Deutschland. Vorerst halten wir an unseren aktuellen Schätzungen fest und bleiben bei unserer Halten-Empfehlung für die AMAG- Aktie."

Zu Strabag: "Wir bleiben weiter bei unserer jüngst bestätigten Kaufen-Empfehlung für die STRABAG-Aktie. Die Bewertung mit hohen Abschlägen zur Peer Group ist weiter attraktiv. Mit der erwarteten fortschreitenden Bereinigung der Aktionärsstruktur sollten sich diese unserer Meinung nach jedoch reduzieren."

Zu Palfinger: "Das Management bestätigte den Ende März gekürzten Ausblick 2024 mit einem leichten Umsatzrückgang gegenüber dem Rekordjahr 2023 (2023: EUR 1,45 Mrd.) sowie einem Rückgang des EBIT um rund 20% (2023: EUR 210 Mio.). Die Guidance 2027 (Umsatz EUR 3 Mrd., 10% EBIT-Marge) bleibt aufrecht. Die Q1-Zahlen sind sehr solide und Palfinger hat die Produktion in Europa bereits zurückgefahren. Der Auftragsbestand bietet nun eine gute Visibilität bis ins 3Q24. Erhöhte Lagerbestände im Vertriebsnetz sind jedoch kein gutes Zeichen für den Auftragseingang in EMEA. Auch die Bautätigkeit ist in wichtigsten Ländern ist noch nicht angesprungen. Wir bleiben mit unserer Halten-Empfehlung weiter an der Seitenlinie bis eine deutliche Belebung der Entwicklungs- und Bautätigkeit in Europa – und speziell in Deutschland – zu sehen ist."

Zu Polytec: "2024 erwartet der Vorstand einen Umsatz von EUR 660-710 Mio. sowie eine EBIT-Marge von 2-3%. Die im Vorjahr eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der operativen Effizienz zeigen bereits Verbesserungen, es kann jedoch noch dauern, bis die volle Ergebniswirksamkeit sichtbar ist. Der Vorstand erwartet jedenfalls für das 1. Quartal 2024 bereits eine sequenzielle Ergebnisverbesserung zur 2. Jahreshälfte 2023 mit negativem EBIT. In der Telekonferenz bestätigte der Vorstand, dass das EBIT im Q1/24 positiv sein soll (Q1/23: EUR 0,2 Mio.) Investoren werden daher ihr Augenmerk auf die am 16. Mai anstehenden Q1-Zahlen richten. Wir glauben, dass das 4. Quartal 2023 endlich die Talsohle bei den Ergebnissen markiert haben könnte. Aufgrund der geringen Visibilität auf dem Erholungspfad bleiben wir bei unserer Halten-Empfehlung und warten ab, ob 1Q24 tatsächlich den Wendepunkt bringt."

Ausblick: Kommende Woche präsentieren die Bankschwergewichte Erste Group, RBI und Bawag ihre Q1-Ergebnisse sowie die OMV. Der Flughafen Wien veröffentlicht seinen Geschäftsbericht 2023. Verbund, Porr, CA Immo und S Immo halten ihre Hauptversammlungen ab. SBO, Mayr-Melnhof und Addiko handeln Ex-Dividende.

 


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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, Flughafen Wien, Österreichische Post, EuroTeleSites AG, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, Bajaj Mobility AG, AT&S, CPI Europe AG, SBO, Andritz, DO&CO, Erste Group, FACC, Gurktaler AG Stamm, OMV, Palfinger, RBI, Verbund, voestalpine, Wienerberger, Semperit, BKS Bank Stamm, SW Umwelttechnik, BTV AG, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, Telekom Austria, RHI Magnesita, DAX.


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Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).


Autor
Christine Petzwinkler
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    Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

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    Zu AMAG: "Mit den Q1-Zahlen gab der Vorstand erstmals eine erste Finanzprognose für 2024, wobei ein EBITDA zwischen EUR 150 – 180 Mio. erwartet wird. Da der aktuelle Auftragseingang über dem Vorjahreswert liegt, erwartet die AMAG ein leicht besseres Ergebnis für das zweite Quartal und ein stärkeres 2. Halbjahr. Wir fühlen uns daher mit unserer aktuellen EBITDA-Schätzung am oberen Ende der Prognosespanne weiter wohl. Die Aluminiumpreise stiegen im April um 15% zum März an, nachdem Großbritannien und die USA beschlossen hatten, neue russische Lieferungen an die London Metal Exchange und die Chicago Mercantile Exchange zu verbieten (die russische Metallproduktion macht weltweit etwa 5-6 % der Aluminiumlieferungen aus). Das größte Abwärtsrisiko besteht unseres Erachtens in einer länger als erwartet anhaltenden Schwäche und dem daraus resultierenden Preisdruck bei industriellen Anwendungen, insbesondere in Deutschland. Vorerst halten wir an unseren aktuellen Schätzungen fest und bleiben bei unserer Halten-Empfehlung für die AMAG- Aktie."

    Zu Strabag: "Wir bleiben weiter bei unserer jüngst bestätigten Kaufen-Empfehlung für die STRABAG-Aktie. Die Bewertung mit hohen Abschlägen zur Peer Group ist weiter attraktiv. Mit der erwarteten fortschreitenden Bereinigung der Aktionärsstruktur sollten sich diese unserer Meinung nach jedoch reduzieren."

    Zu Palfinger: "Das Management bestätigte den Ende März gekürzten Ausblick 2024 mit einem leichten Umsatzrückgang gegenüber dem Rekordjahr 2023 (2023: EUR 1,45 Mrd.) sowie einem Rückgang des EBIT um rund 20% (2023: EUR 210 Mio.). Die Guidance 2027 (Umsatz EUR 3 Mrd., 10% EBIT-Marge) bleibt aufrecht. Die Q1-Zahlen sind sehr solide und Palfinger hat die Produktion in Europa bereits zurückgefahren. Der Auftragsbestand bietet nun eine gute Visibilität bis ins 3Q24. Erhöhte Lagerbestände im Vertriebsnetz sind jedoch kein gutes Zeichen für den Auftragseingang in EMEA. Auch die Bautätigkeit ist in wichtigsten Ländern ist noch nicht angesprungen. Wir bleiben mit unserer Halten-Empfehlung weiter an der Seitenlinie bis eine deutliche Belebung der Entwicklungs- und Bautätigkeit in Europa – und speziell in Deutschland – zu sehen ist."

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