07.11.2024, 3511 Zeichen
Valneva hat nach neun Monaten einen Gesamtumsatz von 116,6 Mio. Euro, einschließlich der Produktumsätze in Höhe von 112,5 Mio. Euro, erreicht (2023: 111,8 Mio. Euro). Der Nettogewinn liegt bei 24,7 Mio. Euro und beinhaltet die Erlöse aus dem Verkauf des Priority Review Vouchers (PRV), in der Vorjahresperiode lag der Wert bei -69,3 Mio. Euro. Der Betriebsgewinn wird mit 34,2 Mio. Euro ausgewiesen, im Vergleich zu einem Betriebsverlust von 57,2 Mio. Euro in den ersten neun Monaten des Jahres 2023. Der Finanzausblick für 2024 wurde präzisiert: Das Unternehmen geht nun von Produktumsätzen zwischen 160 und 170 Mio. Euro aus und einem Gesamtumsatz zwischen 170 und 180 Mio. Euro, die F&D Investitionen werden zwischen 65 und 75 Mio. Euro erwartet, die sonstigen Erträge zwischen 100 und 110 Mio. Euro, davon 95 Mio. aus dem Verkauf des PRV. Zudem teilt der Impfstoff-Entwickler mit, dass die Markteinführung des weltweit ersten Chikungunya-Impfstoffs in Kanada und Europa läuft und weitere potenzielle Zulassungen in Brasilien (4. Quartal 2024) und Großbritannien (1. Quartal 2025) erwartet werden. CFO Peter Bühler: „Unser Ziel ist es, im Jahr 2027 nachhaltig profitabel zu werden, basierend auf potenziellen Meilensteinzahlungen und kommerziellen Einnahmen aus unserem Impfstoffkandidaten gegen Lyme Borreliose, sofern dieser zugelassen wird. Wir konzentrieren uns weiterhin auf die Steigerung des Umsatzes unserer Reiseimpfstoffe und sind der Ansicht, dass wir über eine ausreichende Kapitalausstattung verfügen, um dieses Ziel zu erreichen, während wir die Flexibilität beibehalten, in die zukünftige Entwicklung des Unternehmens zu investieren, indem wir unsere bewährten F&E-Fähigkeiten nutzen. Da wir uns Ende nächsten Jahres dem Abschluss der Phase 3-Studie zur Lyme Borreliose nähern, glauben wir, dass wir in eine entscheidende Phase in der Entwicklung von Valneva eintreten."
Valneva verbuchte erste Umsätze für den Chikungunya-Impfstoff IXCHIQ® in Höhe von 1,8 Mio. Euro in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 und konzentriert sich auf die Steigerung der IXCHIQ® -Umsätze in den USA, insbesondere unter älteren Erwachsenen (über 65 Jahre), die ein hohes Risiko für eine schwere Chikungunya-Infektion haben und für die das ACIP die Impfung bei bestimmten Reisenden empfiehlt. Man sei weiterhin zuversichtlich hinsichtlich der langfristigen Aussichten für IXCHIQ®, und obwohl die Verkäufe in den USA langsam angelaufen seien, wird erwartet, dass mehrere Faktoren das zukünftige Wachstum vorantreiben werden, darunter der erweiterte Zugang zum Einzelhandel durch die Veröffentlichung der ACIP-Empfehlungen im Morbidity and Mortality Weekly Report (MMWR) und (eine) erwartete Zulassungserweiterung(en), wie es heißt.
Hinsichtlich VLA15, dem Impfstoffkandidat gegen Lyme-Borreliose, plant Pfizer, vorbehaltlich positiver Daten, im Jahr 2026 bei der FDA eine Biologic License Application (BLA) und bei der EMA eine Marketing Authorization Application (MAA) einzureichen. Bei Genehmigung und Vermarktung hat Valneva Anspruch auf 143 Mio. Dollar an anfänglichen Umsatzmeilensteinen von Pfizer sowie auf laufende Umsatzbeteiligungen zwischen 14 Prozent und 22 Prozent und zusätzliche kumulative Umsatzmeilensteine in Höhe von 100 Mio. Dollar. Gemäß der Vereinbarung mit Pfizer wurden Valnevas Kostenbeiträge für das Programm zur Behandlung von Lyme Borreliose im zweiten Quartal 2024 abgeschlossen, was zu einem deutlich geringeren erwarteten Barmittelverbrauch in der zweiten Jahreshälfte 2024 beiträgt.
Börsepeople im Podcast S25/03: Gerald Reischl
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Valneva, Labor, Impfstoff, Credit: Valneva
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