17.03.2025, 4447 Zeichen
Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:
Zu Porr: "Nach Veröffentlichung der Eckdaten 2024 haben wir unsere Schätzungen überarbeitet und setzen unser Kursziel auf EUR 31,50/Aktie hinauf (zuvor: EUR 20,10). Unsere Kaufen-Empfehlung bleibt aufrecht. Die PORR-Aktie zählt mit einem Kursplus seit Jahresbeginn von über 40% neben der STRABAG zu den stärksten Werten am Wiener Markt. Dieses Re-Rating der österreichischen Baufirmen reflektiert unserer Meinung nach ein möglicherweise näher rückendes Kriegsende in der Ukraine und damit einen Wiederaufbau der Infrastruktur sowie das geplante EUR 500 Mrd.- Infrastrukturpaket in Deutschland. Wie die STRABAG profitiert PORR von ihrer Präsenz in Osteuropa und Deutschland."
Zu Semperit: "Semperit gab diese Woche das vorläufige EBITDA 2024 mit rund EUR 85 Mio. bekannt, welches im Rahmen der Unternehmens-Guidance sowie den Markterwartungen lag. Die neu veröffentlichte EBITDA-Prognose für 2025 (sowie die EBITDA-Schätzung für das 1. Quartal 2025) deutet auf die trüben kurzfristigen Aussichten infolge der schwierigen Marktbedingungen, in denen das Unternehmen für das Gesamtjahr 2025 nur bescheidene - wenn überhaupt - Fortschritte im Jahresvergleich erwartet. Die finalen 2024 Zahlen werden am 20. März veröffentlicht."
Zu Lenzing: "Lenzing publizierte diese Woche ihre Ergebnisse 2024, die auf EBITDA-Ebene über den Markterwartungen lagen. Der Vorstand erwartet für 2025 ein höheres EBITDA im Vergleich zu 2024. Das Kostensparprogramm liegt laut Unternehmensangaben über Plan und die Maßnahmen werden auch in den kommenden Quartalen zu einer Er- gebnisverbesserung beitragen. Strukturell geht Lenzing unverändert von einem steigenden Bedarf an umweltverträglichen Fasern für die Textil- und Bekleidungsindustrie sowie die Hygiene- und Medizinbranchen aus. Lenzing ist daher mit ihrer Strategie sehr gut positioniert und forciert sowohl profitables Wachs- tum mit Spezialfasern als auch den weiteren Ausbau der Marktführerschaft im Bereich Nachhaltigkeit."
Zu VIG: "Die VIG veröffentlichte diese Woche das vorläufige Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024. Die Markterwartungen wurden erfüllt. 2025 erwartet das Management ein Ergebnis vor Steuern in einer Bandbreite von EUR 950 Mio. bis EUR 1 Mrd. Aus unserer Sicht hat die VIG für 2024 gute Ergebnisse vorgelegt, besonders wenn man die zugrundeliegende Profitabilität ohne die Goodwill-Abschreibung im Q4 die betrachtet. Auch der Ausblick 2025 mit einem zweistelligen Plus beim Vorsteuerergebnis überraschte positiv. Der Aktienkurs der VIG ist im Sog der starken europäischen Aktien- märkte seit Jahresbeginn um 20% gestiegen, die soliden Ergebnisse sowie die guten Aussichten 2025 dürften für weiteren Rückenwind sorgen. Der Geschäftsbericht wird am 28. April veröffentlicht."
Zu Uniqa: Uniqa veröffentlichte ihre vorläufigen Ergebnisse 2024, die leicht über unseren Erwartungen lagen. Der Vorstand gibt keinen konkreten Finanzausblick für 2025, erwartet aber eine Profitabilität über dem Vorjahresniveau. Mitte Dezember stellte die Uniqa ihre neue Strategie 2025-28 mit überarbeiteten Finanzzielen vor. Demnach wird ein Prämienwachstum von 5% pro Jahr sowie ein durchschnittliches jährliches Wachstum beim Konzernergebnis von mind. 6% erwartet. Die Aktie ist in den letzten Monaten erheblich gestiegen, was zum Teil auf die starken Aktienmärkte in Europa zurückzuführen ist, aber auch auf die neue Strategie. Wir bleiben bei unserer positiven Einschätzung. Der Geschäftsbericht wird am 11. April veröffentlicht."
Zu UBM: Die UBM publizierte diese Woche vorläufige Eckdaten 2024 und beendete das Geschäftsjahr 2024 mit einer höheren Cash-Position als erwartet. Während der Gewinn vor Steuern etwas unter unserer Prognose lag, war die Liquidität höher als erwartet. Das Unternehmen wird wahrscheinlich mit den finalen Zahlen am 10. April eine Prognose für das GJ 2025 abgeben. Die verbesserte Liquidität kann unserer Ansicht nach als leicht positiv angesehen werden. Zudem startet das Unternehmen nächste Woche ein Aktienrückkauf- programm von bis zu EUR 3 Mio.
Ausblick: Kommende Woche veröffentlichen Verbund, SBO, Mayr-Melnhof, und Semperit ihre Ergebnisse 2024. Die Erste Group publiziert ihren Jahresfinanzbericht 2024.
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