Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.







Magazine aktuell


#gabb aktuell



26.03.2025, 4200 Zeichen

Die Formel-1-Saison hat begonnen und schon werden die Analogien mit Hilfe dieser Speed-Sport-Industrie herangezogen. Geschwindigkeit als Ziel ist in unsere Zeit mittlerweile komplett integriert. Unsere Idole müssen schnell und die Ersten sein. Passt aber nicht so ganz auf alle Lebensumstände. Was, wenn sich Geschwindigkeit in Wirtschaftsbereichen als trügerisch herausstellt? Jeden Tag vollziehen sich wirtschaftliche Entwicklungen in unterschiedlichen Geschwindigkeitszuständen. Wie auf einer Autobahn mit verschiedenen Fahrspuren. Aber dazu kommt noch, dass Wirtschaftsströme nicht immer miteinander harmonieren und oft ein Eigenleben haben. Und jetzt einige bisher angenommenen Harmonien im Bereich der künstlichen Intelligenz ebenso Sprünge bekommen.

Klingt nach Drama und Emotion, ist es vielleicht am Ende auch, aber vorher kommt noch eine Art Erkenntnis, nämlich jene, dass man noch so viele AI-Chips herstellen und kaufen kann, umsetzen muss es der Mensch. Die Schwierigkeit einer Industrie, die es sich zur Maxime gemacht hat, effizient und performanceorientiert zu sein und dabei imstande ist, immer minimalistischere Strukturen zu bilden, beginnt unsere Börsen zu erreichen. Die Krux ist schnell erklärt und logisch verständlich: Der modernste Chip muss in seiner Anwendung erlernt, in die eigene Infrastruktur integriert und danach mit Daten verbunden werden, die man aus vorher geprüften Töpfen entnimmt. Danach kann man damit seine Aufgaben mehr und mehr verbinden bis danach am Schluss ein belastbarer Informationsprozess aus diesen Halbleitern entsteht der sich dann auch vermarkten oder gewinnbringend nutzen lässt. So weit so gut. Nur die Geschwindigkeit, mit der derzeit die Entwicklung und Produktion der Halbleiter für Künstliche Intelligenz abläuft, macht jede dieser Integrationsversuche zu einem Zeitverlust. Die Geschwindigkeit der technologischen Fortschritte ist deutlich höher als der Zeitverbrauch der Integration. So, als ob man sich das neueste Auto kauft nur um bei Lieferung festzustellen, dass das inzwischen Neueste doppelt so effizient, viermal so luxuriös und noch dazu heiß begehrt ist. Und da hat man noch nicht einmal die Ökonomie des Investments selbst bewertet. Man kratzt sich am Kopf und denkt darüber nach, ob man mit dem Investment nicht vielleicht zuwarten soll, um später die verbesserten Effizienzen zu nutzen. Ein Kreislauf der immer stärker die eigene Integrationsgeschwindigkeit zum Kern der Entscheidung macht. Eigenanalyse wird zum Muss.

Ach ja, das Geld. In Zeiten der Euphorie (oder der Angst) ist man rasch mit den Nullen hinter einer Investitionssumme befreundet. Amazon, Microsoft und Google, allein diese drei haben gemeinsam 100 Mrd. US$ für die nächsten drei Jahre am Investmentzettel für künstliche Intelligenz geparkt. Eine Reihe anderer, natürlich kleinerer Unternehmen, stehen in der Schlange dahinter. Bis 2028 sollen in Summe 1 Billion US$ für KI und KI-Infrastruktur ausgegeben werden. Der Effekt den „Deep Seek“ ausgelöst hat, beginnt aber diese Schlange zu erschüttern. Deep Seek war mit weit weniger an Entwicklungskosten mitten in den KI-Hype geplatzt und diese Erschütterung bringt gerade die Zeitreihen durcheinander. Viele Anwender kommen mit der Erneuerungsgeschwindigkeit nicht mehr mit. Auch sind ihre Geschäftsmodelle nicht mehr mit hohen Gewinnerwartungen begleitet. Denn wenn alle Alles machen, sich die Leistung nivelliert, dann wird man wohl nicht so schnell die investierten Milliarden einspielen können. Auch das Betreiben dieser neuesten Chips bleibt aufwendig . Der Energieverbrauch steigt nahezu linear, genauso die Betriebstemperaturen, Kühlen wird zum absoluten Muss, Wasserkühlung zum präferierten Ausweg und diese Technik kostet zusätzlich. Und am Ende muss man viel mehr speichern als zuvor. Das alles ist, wie man es dreht und wendet, teuer.

Also entweder werden wir Konsumenten uns in Bälde die Weisheit aus dem Computer nicht mehr leisten wollen, oder die Nutzbarkeit und die Anwendungsperspektiven bringen sich in unterschiedliche Bahnen ein. Wer mehr bezahlt bekommt mehr „Intelligenz“, der Rest Tik Tok Videos.

(Der Input von Wolfgang Matejka für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 26.03.)



BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1136: ATX etwas stärker - AT&S schon wieder top, Gedanken zu Oberbank, BKS und Lenzing, Heiko Thieme lag richtig




 

Bildnachweis

1. mind the #gabb

Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, Österreichische Post, RBI, Semperit, EuroTeleSites AG, Austriacard Holdings AG, Amag, Bajaj Mobility AG, AT&S, FACC, SW Umwelttechnik, BKS Bank Stamm, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, CA Immo, EVN, CPI Europe AG, Telekom Austria.


Random Partner

Porr
Die Porr ist eines der größten Bauunternehmen in Österreich und gehört zu den führenden Anbietern in Europa. Als Full-Service-Provider bietet das Unternehmen alle Leistungen im Hoch-, Tief- und Infrastrukturbau entlang der gesamten Wertschöpfungskette Bau.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 22-23: Erste Group(1), Uniqa(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 20-21: voestalpine(1), SBO(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: Porr(5), Strabag(1)
    Star der Stunde: Flughafen Wien 1.19%, Rutsch der Stunde: EuroTeleSites AG -0.98%
    Star der Stunde: Agrana 0.86%, Rutsch der Stunde: FACC -1.51%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: VIG(2), Kontron(2), FACC(2), CPI Europe AG(1), Erste Group(1), OMV(1), RBI(1), voestalpine(1)
    Star der Stunde: Bajaj Mobility AG 3.1%, Rutsch der Stunde: FACC -1.07%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: VIG(1), Kontron(1), RBI(1), Telekom Austria(1)
    Star der Stunde: Porr 0.57%, Rutsch der Stunde: DO&CO -1.05%

    Featured Partner Video

    SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Wichtige Punkte aus dem Vorjahr zu verteidigen, Sebastian Sorger aktuell unser Aufsteiger

    Nach den vorwöchigen 2026er-Rekorden in unseren Platzziffer- und Punkte-Rankings von mumak.me gab es diesmal kleine Korrekturen, wie wir an der Börse sagen. win2day-Spieler der Woche ist Sebastian ...

    Books josefchladek.com

    Daido Moriyama
    Farewell Photography (English Version
    2018
    Getsuyosha, bookshop M

    Matteo Girola
    Viewfinders
    2025
    Studiofaganel

    Dean Garlick
    100 Sculptural Circumstances
    2025
    Lodge Press

    Lisette Model
    Lisette Model
    1979
    Aperture

    John Gossage
    LAMF (Special Edition)
    2026
    Magic Hour Press

    Speed kills! (Wolfgang Matejka) (Wolfgang Matejka)


    26.03.2025, 4200 Zeichen

    Die Formel-1-Saison hat begonnen und schon werden die Analogien mit Hilfe dieser Speed-Sport-Industrie herangezogen. Geschwindigkeit als Ziel ist in unsere Zeit mittlerweile komplett integriert. Unsere Idole müssen schnell und die Ersten sein. Passt aber nicht so ganz auf alle Lebensumstände. Was, wenn sich Geschwindigkeit in Wirtschaftsbereichen als trügerisch herausstellt? Jeden Tag vollziehen sich wirtschaftliche Entwicklungen in unterschiedlichen Geschwindigkeitszuständen. Wie auf einer Autobahn mit verschiedenen Fahrspuren. Aber dazu kommt noch, dass Wirtschaftsströme nicht immer miteinander harmonieren und oft ein Eigenleben haben. Und jetzt einige bisher angenommenen Harmonien im Bereich der künstlichen Intelligenz ebenso Sprünge bekommen.

    Klingt nach Drama und Emotion, ist es vielleicht am Ende auch, aber vorher kommt noch eine Art Erkenntnis, nämlich jene, dass man noch so viele AI-Chips herstellen und kaufen kann, umsetzen muss es der Mensch. Die Schwierigkeit einer Industrie, die es sich zur Maxime gemacht hat, effizient und performanceorientiert zu sein und dabei imstande ist, immer minimalistischere Strukturen zu bilden, beginnt unsere Börsen zu erreichen. Die Krux ist schnell erklärt und logisch verständlich: Der modernste Chip muss in seiner Anwendung erlernt, in die eigene Infrastruktur integriert und danach mit Daten verbunden werden, die man aus vorher geprüften Töpfen entnimmt. Danach kann man damit seine Aufgaben mehr und mehr verbinden bis danach am Schluss ein belastbarer Informationsprozess aus diesen Halbleitern entsteht der sich dann auch vermarkten oder gewinnbringend nutzen lässt. So weit so gut. Nur die Geschwindigkeit, mit der derzeit die Entwicklung und Produktion der Halbleiter für Künstliche Intelligenz abläuft, macht jede dieser Integrationsversuche zu einem Zeitverlust. Die Geschwindigkeit der technologischen Fortschritte ist deutlich höher als der Zeitverbrauch der Integration. So, als ob man sich das neueste Auto kauft nur um bei Lieferung festzustellen, dass das inzwischen Neueste doppelt so effizient, viermal so luxuriös und noch dazu heiß begehrt ist. Und da hat man noch nicht einmal die Ökonomie des Investments selbst bewertet. Man kratzt sich am Kopf und denkt darüber nach, ob man mit dem Investment nicht vielleicht zuwarten soll, um später die verbesserten Effizienzen zu nutzen. Ein Kreislauf der immer stärker die eigene Integrationsgeschwindigkeit zum Kern der Entscheidung macht. Eigenanalyse wird zum Muss.

    Ach ja, das Geld. In Zeiten der Euphorie (oder der Angst) ist man rasch mit den Nullen hinter einer Investitionssumme befreundet. Amazon, Microsoft und Google, allein diese drei haben gemeinsam 100 Mrd. US$ für die nächsten drei Jahre am Investmentzettel für künstliche Intelligenz geparkt. Eine Reihe anderer, natürlich kleinerer Unternehmen, stehen in der Schlange dahinter. Bis 2028 sollen in Summe 1 Billion US$ für KI und KI-Infrastruktur ausgegeben werden. Der Effekt den „Deep Seek“ ausgelöst hat, beginnt aber diese Schlange zu erschüttern. Deep Seek war mit weit weniger an Entwicklungskosten mitten in den KI-Hype geplatzt und diese Erschütterung bringt gerade die Zeitreihen durcheinander. Viele Anwender kommen mit der Erneuerungsgeschwindigkeit nicht mehr mit. Auch sind ihre Geschäftsmodelle nicht mehr mit hohen Gewinnerwartungen begleitet. Denn wenn alle Alles machen, sich die Leistung nivelliert, dann wird man wohl nicht so schnell die investierten Milliarden einspielen können. Auch das Betreiben dieser neuesten Chips bleibt aufwendig . Der Energieverbrauch steigt nahezu linear, genauso die Betriebstemperaturen, Kühlen wird zum absoluten Muss, Wasserkühlung zum präferierten Ausweg und diese Technik kostet zusätzlich. Und am Ende muss man viel mehr speichern als zuvor. Das alles ist, wie man es dreht und wendet, teuer.

    Also entweder werden wir Konsumenten uns in Bälde die Weisheit aus dem Computer nicht mehr leisten wollen, oder die Nutzbarkeit und die Anwendungsperspektiven bringen sich in unterschiedliche Bahnen ein. Wer mehr bezahlt bekommt mehr „Intelligenz“, der Rest Tik Tok Videos.

    (Der Input von Wolfgang Matejka für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 26.03.)



    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Wiener Börse Party #1136: ATX etwas stärker - AT&S schon wieder top, Gedanken zu Oberbank, BKS und Lenzing, Heiko Thieme lag richtig




     

    Bildnachweis

    1. mind the #gabb

    Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, Österreichische Post, RBI, Semperit, EuroTeleSites AG, Austriacard Holdings AG, Amag, Bajaj Mobility AG, AT&S, FACC, SW Umwelttechnik, BKS Bank Stamm, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, CA Immo, EVN, CPI Europe AG, Telekom Austria.


    Random Partner

    Porr
    Die Porr ist eines der größten Bauunternehmen in Österreich und gehört zu den führenden Anbietern in Europa. Als Full-Service-Provider bietet das Unternehmen alle Leistungen im Hoch-, Tief- und Infrastrukturbau entlang der gesamten Wertschöpfungskette Bau.

    >> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 22-23: Erste Group(1), Uniqa(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 20-21: voestalpine(1), SBO(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: Porr(5), Strabag(1)
      Star der Stunde: Flughafen Wien 1.19%, Rutsch der Stunde: EuroTeleSites AG -0.98%
      Star der Stunde: Agrana 0.86%, Rutsch der Stunde: FACC -1.51%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: VIG(2), Kontron(2), FACC(2), CPI Europe AG(1), Erste Group(1), OMV(1), RBI(1), voestalpine(1)
      Star der Stunde: Bajaj Mobility AG 3.1%, Rutsch der Stunde: FACC -1.07%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: VIG(1), Kontron(1), RBI(1), Telekom Austria(1)
      Star der Stunde: Porr 0.57%, Rutsch der Stunde: DO&CO -1.05%

      Featured Partner Video

      SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Wichtige Punkte aus dem Vorjahr zu verteidigen, Sebastian Sorger aktuell unser Aufsteiger

      Nach den vorwöchigen 2026er-Rekorden in unseren Platzziffer- und Punkte-Rankings von mumak.me gab es diesmal kleine Korrekturen, wie wir an der Börse sagen. win2day-Spieler der Woche ist Sebastian ...

      Books josefchladek.com

      Dean Garlick
      100 Sculptural Circumstances
      2025
      Lodge Press

      Daido Moriyama
      Ligh and Shadow (English Version
      2019
      Getsuyosha, bookshop M

      Otto Neurath & Gerd Arntz
      Gesellschaft und Wirtschaft : bildstatistisches Elementarwerk
      1930
      Bibliographisches Institut AG

      John Gossage
      LAMF (Special Edition)
      2026
      Magic Hour Press

      L'électrification de la ligne Paris Le Mans (photos by Roger Schall)

      1937
      Editions Perceval