09.04.2025, 1690 Zeichen
Semperit muss die erst vor wenigen Wochen ausgegebene Prognose für 2025 bereits anpassen. Das operative EBITDA soll nun in einer Bandbreite von 65 Mio. Euro bis 85 Mio. Euro liegen (ursprünglich: 70 Mio. Euro bis 90 Mio. Euro). Begründet wird der Schritt u.a. mit den US-Zöllen. "Die von den USA verhängten Zölle in unterschiedlicher Höhe auf Importe sowie eine weiterhin verhaltene Bestelltätigkeit und daraus resultierende Kapazitätsanpassungen werden auf Basis aktueller Vorschaurechnungen einen wesentlichen Einfluss auf den aktuellen Geschäftsgang der Semperit AG Holding haben," teilt das Unternehmen mit. Auch am Mittelfrist-Ziel kann das Unternehmen derzeit nicht festhalten. Semperit dazu: "Angesichts der aktuell hohen Unsicherheiten hinsichtlich weiterer oder geänderter protektionistischer Maßnahmen sowie hinsichtlich des Beginns einer breiteren wirtschaftlichen Erholung wird das Mittelfristziel, wonach das operative EBITDA im Jahr 2026 rund 120 Mio. Euro erreichen soll, vorerst ausgesetzt."
Wie Semperit weiters mitteilt, seien im Geschäftsjahr 2024 am US-Markt rund 76 Mio. Euro umgesetzt worden (zum Vergleich: der Konzernumsatz: lag bei 676,6 Mio. Euro). "Die von den USA verhängten Zölle für Importe werden voraussichtlich zu Mehrbelastungen bzw. zu nachteiligen Volumenverschiebungen insbesondere in der Division Semperit Industrial Applications (SIA, vor allem Schläuche betreffend) führen," so das Unternehmen. Die Division Semperit Engineered Applications (SEA) sei aufgrund des Marktumfelds von einer weiterhin verhaltenen Bestelltätigkeit gekennzeichnet. Vor diesem Hintergrund habe der Semperit-Vorstand entschieden, die Kapazitäten temporär anzupassen, heißt es.
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Strabag SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen. Das Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Durch das Engagement der knapp 72.000 MitarbeiterInnen erwirtschaftet das Unternehmen jährlich eine Leistung von rund 14 Mrd. Euro (Stand 06/17).
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